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Mai-Gottesdienst „Mutter Maria“

| Kath. Religion, 2025/26

Wir starteten am 5. Mai 2026 mit einem Schulgottesdienst in den Marienmonat. Die Schülerinnen des Religionskurses aus der MSS 11 hatten diesen gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Frau Hoffmann, vorbereitet und unter das Motto „Mutter Maria“ gestellt. Für eine stimmungsvolle Atmopshäre sorgten der Chor und ein kleines Instrumental-Ensemble unter der Leitung von Frau Jocks.

Einleitend widmete sich Liv P. der für Schönstatt berühmtesten Darstellung Marias als Mutter Jesu und erläuterte den Hintergrund des Gnadenbilds, das von Pater Kentenich als „Dreimal wunderbare Mutter von Schönstatt“ betitelt worden war. Das Bildnis zierte zunächst ab April 1915 die Kapelle in Vallendar - heute ist es weltweit verbreitet. Es zeigt Maria nicht nur als Mutter Jesu, sondern auch als Vorbild für uns im Vertrauen auf Gott und als Begleiterin durchs Leben.

„Maria ist eine Mutter, sie ist die Mutter des Lebens.“ Mit diesem letzten Satz endet Marias Geschichte, die Liv P. anstelle einer Lesung vorgetragen hat. Maria kennen wir vor allem als Mutter Jesu und ihrer bedingungslosen Unterstützung für ihn. Davon erfuhren wir dann im Evangelium (Johannes 2,1-12), als Maria Jesus zum Wirken seines ersten Wunders auf der Hochzeit zu Kana ermutigte.

Auf die Bedeutung Marias für ihn persönlich ging auch Pater José Luis Correa Lira in seiner Predigt ein und er erläuterte sehr lebendig, welche Rolle Maria in seinem Leben spielt. Für sich selbst hat er ein kleines Akrostichon aus den Buchstaben ihres Namens gebildet: „Mutter Aller, Rein Im Alltag.“  So hofft er auf ihren Beistand, wenn er sich z.B. jetzt auf den Jakobsweg begibt.

Die folgenden Fürbitten trugen Schülerinnen vor:

  1. Guter Gott, wir bitten für die Realschülerinnen, die in diesen Wochen ihren Abschluss machen. Schenke ihnen Mut und Vertrauen, damit sie wie Maria ihren weiteren Lebensweg mit Zuversicht gehen können.
  2. Guter Gott, wir bitten für die Kirche: Lass sie nach dem Vorbild Marias auf dein Wort hören und den Menschen Hoffnung und Orientierung schenken..
  3. Guter Gott, wir bitten für die Menschen, die leiden oder sich allein fühlen: Sei ihnen nahe und schenke ihnen Trost, wie Maria den Menschen in schweren Zeiten nahe war.
  4. Guter Gott, wir bitten für alle Mütter und Familien: Segne sie und lass sie wie Maria Orte der Geborgenheit, Liebe und des Vertrauens sein.
  5. Guter Gott, wir bitten für den Frieden in der Welt: Lass uns nach dem Vorbild Marias aufeinander zugehen und Wege des Friedens und der Versöhnung finden.

Als Schlussgebet betete Pater José Luis ein Gebet, das Pater Kentenich im Konzentrationslager Dachau verfasst hat und mit dem er sich oft an die Gottesmutter gewendet hat:

„Ich bau auf deine Macht und deine Güte,
vertrau auf sie mit kindlichem Gemüte,
ich glaub, vertrau in allen Lagen blind
auf dich, du Wunderbare, und dein Kind.“

Mit den Klängen des Schlussliedes „Möge die Straße“ im Ohr, traten die Schülerinnen den Rückweg zur Schule an und erhielten am Urheiligtum eine kleine Karte, auf die eben jenes Gebet gedruckt ist – ein kleines Stück von Maria für den Alltag.

(L. Hoffmann)