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SMS-Nachrichten

„3, 2, 1 Lego“ an der Marienschule

| Roboter-AG, 2025/26

 

Am Samstag, den 31.01.2026, konnte man aus der Aula der Schule wieder „3, 2, 1 Lego“ rufen hören. Denn es fand bereits zum 6. Mal der Regionalwettbewerb der First Lego League an der Schule statt.

Die First Lego League ist ein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche von 9 bis 16 Jahren. Junge Tüftler bauen und programmieren in diesem Roboter aus Lego. Die Teams von zwei bis zehn Mitgliedern treten in den vier Kategorien Robot-Game, Robot-Design, Grundwerte und Forschung an. Beim Robot-Game muss der selbst gebaute Roboter in 2:30 min möglichst viele Aufgaben auf einem Lego-Spielfeld lösen, welches an das diesjährige Saisonthema „Unearthed“ (Archäologie) angelehnt ist. Wie der Roboter konstruiert und programmiert ist, spielt beim Robot-Design eine Rolle. In der Forschung stellt das Team ein zum Saisonthema passendes Problem von Archäologen bei ihrer Arbeit und eine mögliche Lösung vor. Wie das Team miteinander interagiert, wird in der Kategorie Grundwerte bewertet.

Die 11 Teams, von denen vier von unserer Schule waren, haben sich schon die ganze Saison auf den Wettbewerb vorbereitet und warteten gespannt auf die Eröffnung. Schon nach dem Eröffnungsspiel, bei dem alle versuchten, ein Team aus einem Archäologen und entsprechenden Utensilien zu versammeln, war für alle klar, dass dieser Tag viel Spaß bedeuten würde.

An den Spieltischen wurden viele Runden Robot-Game gefahren, jedes Team fährt drei Runden, und in den Jury-Räumen wurde gespannt den Präsentationen zu Forschung, Grundwerten und Robot-Design gelauscht.

Gegen Nachmittag wurde es zum ersten Mal richtig spannend, als bekannt gegeben wurde, welche Teams im Robot-Game das Halbfinale (GSG Robots, Tech Titans, Ubuntu 2, Hackerfriends) und das anschließende Finale (GSG Robots vs. Tech Titans) gegeneinander fahren dürfen.

Als Höhepunkt des Tages durften sich die Teams in der Siegehrung krönen. Dabei werden pro Wettbewerbskategorie vier Teams nominiert, wovon eines den jeweiligen Pokal mit nach Hause nehmen darf. Beim Robot-Design erhielt das Team der Rheinrobotics aus Linz den Pokal, in der Forschung ging der erste Platz an die Willibots aus Bitburg, in den Grundwerten war besonders das Team Ubuntu 2 aus Dierdorf herausragend gewesen und im Robot-Game gewannen die GSG-Robots aus Ludwigshafen mit einer Summe von 900 Punkten in den beiden Finalläufen. Zusätzlich zu den vier Wettbewerbsdisziplinen, wird zudem ein Coaching-Pokal vergeben. Dazu können Teams ihre Coaches für ihr Engagement nominieren. Dieses Jahr erhielt Svea M. für die Teams der SMS den Pokal. In allen vier Kategorien weit vorne konnte sich das Team der Hackerfriends und der GSG Robots platzieren, die damit auch einen Startplatz für das Semi-Finale in Aachen Ende Februar erhalten.

Wir danken allen Helfern und Sponsoren, ohne die dieser Wettbewerb so nicht möglich gewesen wäre.

S. Meenen