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Frankreich-Austausch 5. und 6. Tag · 13.06.2015

Samstag 30.05.2015
„Endlich Wochenende“ dachten wahrscheinlich die Franzosen, da sie an dieser Schule samstags keinen Unterricht haben. Doch manche deutsche Austauschpartner blickten besorgt auf das vor ihnen stehende Wochenende. Der Grund? Nun waren wir zwei ganze Tage auf uns allein gestellt in unserer französischen Gastfamilie. Manche machten vielleicht etwas mit anderen Deutschen zusammen, doch es konnte auch sein, dass man allein unter Franzosen war.
Ich gehörte zu denen, die den Samstag ohne deutsche Freunde verbrachten, aber zum Glück können wir ja alle gut Französisch. Aber es war gar nicht so schlimm, wie man anfangs dachte. Zuerst durfte man so lange ausschlafen, wie man mochte und danach gab es einen leckeren Crêpe mit Nutella zum Frühstück. Um 12:00 Uhr ging es bei mir dann auf in die berühmte Stadt Saint-Malo. Dort unternahmen wir eine Bootstour und gingen anschließend in dem schönen Städtchen shoppen. Nachmittags gab es etwas Bekanntes zum Essen: bei McDonald´s. Der Tag ging wirklich sehr schnell vorbei und eigentlich war es sehr schön, mal etwas gemeinsam mit der Gastfamilie zu erleben.
Sarah Sch.

Der Samstag war für uns anders als die anderen Tage, da wir diesen Tag alleine mit unseren Gastfamilien verbringen durften. Der Vorteil war, dass wir ausgeschlafen in den Tag starten konnten.
Während die einen ihren Tag mit Freunden an dem Stand genossen und später beispielsweise essen gegangen sind, waren die anderen im Labacpark. Das ist ein großer Freizeitpark, in dem man viel Spaß auf verschiedenen Attraktionen wie Wasserbahnen, Kettenkarussells und Hüpfburgen haben kann. (Im Sommer gibt es auch noch weiter Wasserattraktionen, doch dafür war es leider etwas zu kalt.)
Im Endeffekt fanden alle den Tag sehr schön, da man viel Zeit mit seinem Austauschschüler verbringen und auch mehrere kulturelle Seiten der Bretagne sehnen konnte. Dadurch war man mehr auf sich allein gestellt und hat vielleicht sogar etwas mehr dazugelernt.
Paulina K.

Am 30.06. machten Frau Arcelin, die Französischlehrerin unserer Austauschpartner, und ich einen Ausflug spirituell-kultureller Art. Als Erstes fuhren wir nach Querrien. Das ist ein Marienwallfahrtsort, und zwar der einzige von der Kirche offiziell anerkannte in der Bretagne, an dem die Gottesmutter erschienen sein soll.

Am 15. August 1652 wandte sich Maria an die 11-jährige taubstumme Jeanne, die gerade auf einem in der Nähe gelegenen Feld Schafe hütete. Ihren Eltern verkündete Jeanne, die bisher nicht sprechen konnte, dass ihr eine junge Dame, in weißer Seide gekleidet, erschienen sei und um eines ihrer weißen Schaft gebeten habe. Bei den folgenden Erscheinungen äußerte die Gottesmutter gegenüber Jeanne den Wunsch, dass man in der Mitte des Dorfes eine Kapelle bauen solle und verhieß: “Von allen Enden her werden Menschenmengen hierher kommen.” Und so ist es bis heute. Die Gottesmutter wird hier verehrt als “Notre Dame de Toute-Aide”, als Unsere Liebe Frau von aller Hilfe.

Danach fuhren Frau Arcelin und ich nach Timadeuc. Am späten Vormtitag feierten wir in der Zisterzeinserabtei die heilige Messe mit.

Auf dem Rückweg nach Dinan machten wir in der Nähe von Saint-Samson Halt. Dort gibt es eine Sehenswürdigkeit, einen Menhir.

Die Bretagne ist ja auch als Land der Menhire und Dolmen bekannt. Der Menhir von Thiemblaye stammt aus der Zeit zwischen 2.500 und 3000 v. Chr. Zwei Drittel des 8 m hohen Steins sind unter der Erde. Der Menhir besteht aus Granit und Quarz. Einer der Legenden nach verrammelt dieser langer Stein den Eingang der Hölle. Was es wirklich mit den Menhiren in der Bretagne auf sich hat, bleibt jedoch weiterhin im Dunklen. (Obelix mit seinen Hinkelsteinen bietet eher triviale Erklärungsmöglichkeiten.)
Sr. Theodore

Endlich mal Gelegenheit nach dieser anstrengenden Woche etwas Schlaf nachzuholen! Zum Frühstück gab es wie jeden Morgen ein Croissant, eine Schale mit Milch und ein Glas Orangensaft. Am Nachmittag unternahm meine Gastfamilie mit mir eine kleine Rundfahrt entlang der Küste, um mir die Gegend zu zeigen. Zuerst sind wir an den Strand von Dinard gefahren und haben ein bisschen Frisbee gespielt. Von dort aus sind wir weiter am Strand „Saint Lunaire“ vorbei, zur „Pointe du décollé“ gefahren, einer kleinen Anhöhe mit einem wunderbaren Ausblick auf den Strand „Saint Lunaire“. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Zwischenstopp an der Klippe „Saint Jacut de la mer“ gemacht. Von dort aus konnte man eine kleine einsame Insel sehen, auf der nur ein einziges Haus umringt von Bäumen stand. Wieder Zuhause (bei meiner Gastfamilie) habe ich meiner Austauschpartnerin „Mensch ärgere dich nicht“ und „Kniffel“ beigebracht. Von beiden Spielen war sie sehr begeistert und ich musste gleich mehrere Runden mit ihr spielen.
Maja K.

Sonntag, 31.05.2015
Am diesem Sonntag wurde das Dreifaltigkeitsfest gefeiert. Nach der heilige Messe, die in in Saint Pierre, der Pfarrkirche von Plouër, sehr feierlich mit Chorgesang gestaltet wurde, begrüßte uns der Pfarrer. Er hatte sichtlich Freude an uns und brachte uns immer wieder zum Lachen.


Sr. Theodore

Am Sonntag waren wir in den Gastfamilien und haben alle verschiedene Sachen unternommen. Ich zum Beispiel war mit meiner Familie in Saint-Malo. Saint-Malo ist eine schöne Stadt, die an den Atlantik grenzt. Rund um sie herum verläuft eine Mauer und wenn die Gezeiten sehr stark sind, können große Wellen an ihr brechen und dann spritzt Wasser meterhoch in die Luft. Mein Austauschpartner hat mir auch erzählt, dass Saint-Malo bekannt für die vielen Süßigkeiten ist, die es dort in so vielen Läden der schönen Straßen zu kaufen gibt. Leider hat es geregnet und der Wind hatte sehr stark geweht, was das einzige Schlechte an diesem Tag war.
Maria R.

Weiter: 7. und 8. Tag: Im Nizza des Nordens: Dinard und Saint-Malo

 



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