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Die Insel der Erfinderfeen · 11.02.2021

Eine Erzählung von Nele D., 6c

Anmerkung: Im Reli-Buch der Jahrgangsstufe 6 (erschienen 2011) steht zu Beginn des Kapitels” Was der Zeit den Rhythmus gibt: Feste, die wir feiern” folgender Arbeitsauftrag: “Schreibe eine Fantasiegeschichte: ‘Das Land, in dem Feste verboten waren.’”
Im Homeschooling verfassten die Schülerinnen Fantasiegeschichten.
Die junge Autorin Nele nimmt Sie mit auf die Insel der Erfinderfeen!

Auf einer kleinen Insel im Meer lebte eine Fee mit Namen Pinki. Sie war klein, hatte pinke Haare, die zu Zöpfen geflochten waren, eine Stupsnase und Sommersprossen. Auf der Insel gab es Häuser mit den tollsten Erfindungen, z.B. einen Roboter, der Pinkis Zimmer aufräumte und sauber machte. Es gab Waschmaschinen, die die Wäsche einsammelten, wuschen und wieder in die Schänke legten. Schüsseln, in die man Gemüse legte und es roch und schmeckte nach Schokolade. Es gab viele Wälder, große Wiesen, Schmetterlinge und Blumen.

Die Erfinderfeen waren trotz all dieser Erfindungen und Schönheiten traurig und unglücklich, denn sie durften keine Feste mehr feiern, so wie es früher einmal gewesen war. Damals hatte der Feenkönig zum Dank für eine neue Erfindung ein großes Fest gemacht. Dort feierten sie alle zusammen, tanzten lachten, hatten viel Spaß und überlegen sich neue Erfindungen.

In einer Höhle, abseits des Dorfs, lebte ein schrecklicher Drache. Er war hässlich, einsam und neidisch auf die Feen, die gemeinsam so viel Spaß hatten. Er überlegte, was er dagegen tun könnte. Er ging zum König und sagte: „Deine Feen könnten viel mehr erfinden, wenn sie nicht so viel Zeit mit Feiern und Spaß haben verschwenden würden.“ Dann verschwand er wieder in seiner Höhle.

Der König überlegte und fand, dass der Drache Recht hatte. Er verbot sofort das Feiern und gemütliche Beisammensein nach einer Erfindung. Man hielt sich auch an dieses Verbot, denn sonst würde man von der Insel verbannt.

Die Feen wurden immer trauriger und ihnen fielen auch keine neuen Erfindungen mehr ein. Sie brauchten das Lachen, Tanzen, den Spaß und das gemeinsame Feiern für Ihre Ideen. Die Insel wurde immer trostloser, alte Erfindungen gingen kaputt, aber was Neues fiel den Feen nicht ein, da sie ja so einsam waren.

Pinki nahm allen Mut zusammen und ging zum Feenkönig. Sie sagte: „Herr König, wir Feen werden immer trauriger und einsamer. Die Ideen gehen uns aus, weil uns die Gemeinschaft fehlt, bitte, lass uns doch wieder feiern.“
Der König blickte sich auf seiner Insel um und sah, wie trostlost sie geworden war. Die Häuser waren verfallen und kein Feenlachen ertönte mehr durch die Straßen. Er merkte, dass es ein großer Fehler gewesen war, auf den Drachen zu hören. Er nahm Pinki in den Arm, warf sie in die Luft und sagte: „Da muss erst so ein kleines Feenmädchen kommen und mir die Augen öffnen. Ruf alle Erfinderfeen zusammen, wir feiern ein großes Fest!“ Sie luden auch den Drachen ein damit er nicht mehr traurig und einsam war.

Von diesem Tag an wurden auf der Insel wieder Erfindungen mit einem großen Fest gefeiert. Das Zuhause der Feen erwachte wieder zu altem Leben mit vielen neuen Erfindungen. Alle Erfinderfeen und auch der Drache, der jetzt nicht mehr einsam war, waren glücklich.

 



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