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Adventseinstimmung für die 5. und 6. Klassen am 28.11.2022 · 28.11.2022

Liebe Mitschülerinnen, es ist soweit. Die schönste Zeit des Jahres beginnt: vier Wochen Vorfreude und Vorbereitung und dann Weihnachten!
Heute stimmen wir, die Klasse 6c, euch darauf ein und haben die Ehre, den Adventskranz der Schule zu entzünden.

Zuvor spielen wir euch ein kleines Theaterstück vor. Wir machen mit euch eine Zeitreise – 2000 Jahre zurück, nach Nazaret und stellen euch dar,
wie Maria von Nazaret, ihre Verwandte Elisabeth und Josef,
der Zimmermann die spannenden und aufregenden Ereignisse
erlebt haben, ohne die es kein Weihnachtsfest gäbe.

Die Texte des Theaterstücks von A. Lübke sind in Gedichtform.
Die Verse können euch helfen, in die besondere,
heilige Atmosphäre einzutauchen. Viel Spaß!

Szene 1

Erzählerin:
In Galiläa, in der kleinen Stadt Nazareth geschieht
eine Begegnung, auf die alle Welt dankbar sieht:
Ein Engel besucht eine Jungfrau, die schlicht,
grad ein Herzensgebet zum Allmächtigen spricht.
Lächelnd tritt Gabriel bei Maria ein
und spricht die Worte, die allen bekannt sollten sein.

Engel Gabriel:
Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Gott hat mich geschickt, drum bin ich hier.

Maria:
Ach, oh! – Habe ich mich erschreckt!
Was bedeutet dieser Gruß, der an mich geht, direkt?

Engel Gabriel:
Fürchte dich nicht, du hast bei Gott Gnade gefunden.
Ich darf dir etwas Wunderbares bekunden:
Du wirst ein Kind bekommen, einen Sohn.
Den Namen fürs Baby, den sagt Gott dir schon.
Du sollst ihm den Namen JESUS geben,
er wird groß sein und als Sohn des Höchsten leben.
Er wird von Gott erhalten Davids Thron.
Das Kind ist ein wahrer König schon.
Er wird Herrscher über das Haus Jakobs werden
und seine Regentschaft wird niemals enden auf Erden.

Maria:
Wie soll das geschehen, so ganz ohne Mann?

Engel:
Glaube – und höre, was der Allmächtige kann:
Der Herr aller Herren ist dir wohlgesonnen.
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
Überschatten wird dich des Höchsten Kraft,
der an dir mit seiner Gnade alles schafft.
Du wirst Mutter des göttlichen Kindes, so hold.
Denk immer daran: Gott hat es gewollt,
weil du von ihm die Auserwählte bist,
denn für Gott gar nichts unmöglich ist.

Maria:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
was er von mir will, das mache ich gern.

Erzählerin:
Auf Marias Gesicht strahlt die Hoffnung so hell,
sie ist voller Freude, ihr Herz schlägt ganz schnell.
Ihr Blick geht zum Fenster, ihr Geist himmelwärts,
sie spricht fromm ihr FIAT, weiß noch nichts von dem Schmerz,
der sie einst durchstechen wird auf dem Berge da,
wenn ihr Sohn in ihrem Schoß ruht – auf Golgota.

Szene 2

Erzählerin:
Kurze Zeit später steht ihr Gepäck dann bereit,
denn Maria nimmt sich überglücklich die Zeit,
übers Gebirge zu Elisabeth zu gehen,
um nach ihrer lieben Verwandten zu sehen.
Diese ist eigentlich schon eine alte Frau,
doch wenn man hinsieht, oh Wunder! Genau!
Erkennt man bei ihr einen Baby-Bauch.
Gott hat gewirkt Wunder – an ihr auch!

Elisabeth:
Maria! Ich grüß‘ dich. Wie schön dich zu sehen.
Nanu! – Was ist denn gerade geschehen.
Maria, glaube mir, ich möchte nicht scherzen!
Bei deinem Gruß hüpfte mein Kind unter dem Herzen.

Erzählerin:
Elisabeth wird nun erfüllt vom Heiligen Geist.
Sie ist so glückselig, voll Jubel sie preist:

Elisabeth:
Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen.
Voll Liebe und Freude werden wir auf dich schauen.
Gesegnet ist die Frucht in deinem Leib.
Komm, liebe Maria, komm herein und bleib!

Erzählerin:
Maria stimmt jubelnd ihr Magnifikat an.
Das man nicht oft genug wiederholen kann.
Die Größe des Herrn preist sie glücklich und froh.
Das Wunder des Lebens wird bald liegen auf Stroh.
Auf Elisabeths Gesicht strahlt die Hoffnung so hell,
sie ist voller Dank, ihr Herz schlägt ganz schnell.
Noch kann sie nicht ahnen, was ihr Sohn einst wird tun:
Johannes der Täufer wird als Mann nicht eher ruh‘n,
bis er den Weg bereitet, für den, der dann lebt,
der die Sünde von allen bis zum Kreuz hinträgt.

Maria:
Elisabeth, nun bin ich schon drei Monate bei dir.
Mein Bauch ist schon rund, sieh nur! Hier!
Ich werde nun wieder nach Hause gehen.
Ich muss doch nach Josef, meinem Verlobten sehen.

Elisabeth:
Maria, du musst Josef nun alles sagen,
was sich beim Besuch des Engels zugetragen.
Du wirst sie finden, die richtigen Worte.

Erzählerin:
Und schon bringt Elisabeth Maria zur Pforte,
umarmt die Schwangere mit wohlwollendem Blick
und bleibt dann erfüllt mit neuer Freude zurück.

Szene 3

Erzählerin:
In der Werkstatt an der Hobelbank auf das Holzstück gebückt,
erblickt Josef seine Maria und lächelt entzückt.
Sie sieht ihm sehr lange in seine treuen Augen,
erzählt von dem Wunder, das sie selbst kann kaum glauben.
Danach stutzt sie, verstummt, wartet ab und bangt.
Mit Josef hatte sie sich zuvor niemals gezankt.

Maria:
Ach Josef, mein Josef, ich freue mich so,
es ist mir, als ob ich vor Glück brenne, lichterloh!
Doch kannst du verstehen, was der Engel da sprach?
Mein Josef, du musst ja denken …, Josef! Ach!

Josef:
Was du mir sagst, Maria, ist schwer zu verstehen.
Aber ich muss nur deine strahlenden Augen sehen.
Es ist mir, als ob du leuchtest, so hell!
Dein Gesicht ist voll Hoffnung! Lass mich dir erzählen schnell!
Ein Engel besuchte mich – wirklich! – im Traum.
Und was er sagte, das glaubte ich erst kaum.
Er bat mich, dich und das Kind liebend anzunehmen
und ich sollte vertrauen und mich nicht grämen.
Was der Herr durch den Heiligen Geist an dir getan,
was der Höchste der Himmel mit dir fängt nun an,
das möcht´ ich als Mann an deiner Seite mittragen.
Maria, meine Maria! Ich möchte es wagen!

Erzählerin:
Auf Josefs Gesicht strahlt die Hoffnung so hell,
er ist voller Freude, sein Herz schlägt ganz schnell.

Auch wir dürfen die Hoffnung in die dunkle Welt bringen,
mit unserem Beten, dem Sprechen, dem Singen.
Mit unserem Wirken, durchstrahlt vom Heiligen Geist,
der Jeder und Jedem eine wichtige Rolle zuweist.

Auch auf unseren Gesichtern kann die Hoffnung hell leuchten,
Menschen in Angst und Not helfen, wie sehr sie dies bräuchten!

Tragen wir die frohe Botschaft also weit hinaus!
In jedes Herz und in jedes Haus!

Entzünden des Adventskranzes

“Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die erste Kerze brennt. Wir sagen euch an eine heilige Zeit. Machet dem Herrn die Wege bereit. Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr.”

Liebe Mitschülerinnen. Jetzt seid ihr dran,
das Licht der Hoffnung in die Welt zu tragen.
Lasst eure Gesichter strahlen!
Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit!

 



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