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77 Jahre Marienschule - Gottesdienst zum Schulgeburtstag · 08.10.2022

Mit einem großen Gottesdienst der ganzen Schulgemeinschaft in der Pilgerkirche begann die Feier des Schulgeburtstages am 07.10.2022.

Zu Beginn stimmte Sr. M. Verena die Schulgemeinschaft ein.

Einige engagierte Schülerinnen der Kl. 10b hatten den Gottesdienst vorbereitet. Sie stellten diesen unter das Motto „Miteinander das Leben meistern“.

Ein Musikensemble unter der Leitung von Frau Jocks gab der Feier eine besondere Note und zeigte, welche schwungvolle Freude von einem musikalischen Miteinander ausgehen kann.

Ausgehend von aktuellen Krisensituationen – Ukrainekrieg, Folgen der Flutkatastrophe im Ahrtal, Wirtschaftskrise mit Energieknappheit, hoher Inflation, Teuerungen, schlechte Bildungschancen für Mädchen und Frauen in Afghanistan, ärmliche Schulverhältnisse in Burundi – wurden Parallelen zur Nachkriegslage 1945 gezogen:

Zerstörungen, Wohnungsnot, Mangel an Heizmaterial und Nahrung, fehlende Bildungschancen infolge zerstörter Schulwege… In dieser Notzeit ging Pater Kentenich mit Marienschwestern vor 77 Jahren auf die Bitte besorgter Eltern ein, eine Schule für Mädchen zu gründen.

Die Schülerinnen wiesen auf die Erfahrung im Laufe der Schulgeschichte hin, dass es möglich ist, miteinander das Leben zu meistern. Dieses Miteinander bedeute zunächst, mit Gott das Leben zu bewältigen. Symbol für Gott, der grenzenlos liebt und verzeiht, der führt und stützt, war ein großes Herz auf einer Tafel.

Die Lesung aus Psalm 18 brachte Vertrauen auf Gott zum Ausdruck: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.“ Was Vertrauen bewirken kann, wurde nach Aussage der Schülerinnen beim Wagnis der Schulgründung 1945 und im Leben von Maria, der Schulpatronin, deutlich. Das Herz wurde auch auf Maria angewandt, weil sie sich Menschen in ihrer Not zugewandt hat und uns noch heute hilft, in der Liebe zu wachsen.

In seiner Predigt sprach Pater Herter anschaulich von zwei Typen: dem Ego-Typ und dem Miteinander-Typ. Der Ego-Typ kreise ängstlich nur um sich und frage sich, was er sein möchte. Er habe Angst, zu kurz zu kommen, spüre Enge, fühle sich nicht geliebt, werde leicht aggressiv. Beim Zusammenspiel eines Orchesters oder bei einem Team im Sport oder in der Klassengemeinschaft erlebe man den Miteinander-Typ. Dieser trage zur Gemeinschaft bei und zeige auch dem anderen, dass er gebraucht werde. Wenn wir einen Blick für den anderen haben und ein mitfühlendes Herz, können wir zu Miteinander-Typen werden. Wir schauen auf Maria, weil sie ein Miteinander-Typ ist und uns helfen kann, dies zu werden. Wir kommen zu Gott, der uns sagt: Ich bin bei dir. Dadurch können wir unsere Angst überwinden.

Bei den Fürbitten brachten wir unsere Bitten für Frieden und Gerechtigkeit, für Notleidende, für unsere Partnerschule in Burundi, für Aktion Lichtzeichen und für unsere Schulgemeinschaft vor Gott.

Zu Beginn der Gabenbereitung machten zwei Mädchen auf die Nägel um das Herz-Symbol aufmerksam: Ausdruck für aktuelle Herausforderungen. Die Klassensprecherinnen wurden gebeten, Blumen – Zeichen für die vielfältigen Begabungen – zum Altar zu bringen. Das Befestigen der Blumen um das Herz besagte: Alle gestalten das Schulleben mit.

Gegen Ende der heiligen Messe sprach Sr. Gabriele einige Dankesworte und vertraute die Schulgemeinschaft der Gottesmutter an.

Die Schriftzüge „Vertrauen“ und „Mitgestalten“ fassten zusammen, wie wir miteinander das Leben meistern möchten.

Mit dem Loblied der Gottesmutter „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“ endete der feierliche Gottesdienst.

Ein Bericht mit Fotos vom Bühnenprogramm in der Aula der Marienschule und den Aktionen in einigen Klassen folgt.

 



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