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Forschen – Experimentieren – Ausprobieren · 10.08.2022

Viele intensive und spannende Erfahrungen konnten die Schülerinnen der 7. Klassen in der Physik/Chemie-AG sammeln, darunter auch solche, die im normalen Unterricht weniger Raum einnehmen.

Die Schülerinnen erprobten sich auf ganz verschiedenen Fachgebieten wie z. B. bei der Herstellung von Flöten aus Installationsrohren, Dosenbanjos oder Trommeln, oder der Konstruktion von Heißluftballons und Lavalampen. Wie gut es den Schülerinnen gefallen hat, an der AG teilzunehmen, kann man ihren persönlichen Berichten entnehmen:

Lieber Leser und Leserinnen,

ich schreibe Ihnen einen Bericht über unsere Physik/Chemie AG. Zuerst ein paar Infos über die AG:

- ein halbes Jahr Chemie, das andere halbe Jahr Physik
- sie ist für sie siebten Klassen
- die AG wird von Chemie- bzw. Physik-Lehrer/innen geleitet
- sie findet jede Woche Mittwoch von 13:30 – 15:00 Uhr statt

Physik:

- bauen
- ausprobieren
- Erfahrungen sammeln
- Theorie UND Praxis

Chemie:

- experimentieren
- herstellen (z.B. Seife, Brause usw.)
- Bedienung vom Gasbrenner

So, nun kommen wir zur Zusammenfassung:

Im ersten Halbjahr in der Chemie-AG haben wir verschiedene Sachen hergestellt. Wir haben mit dem Gasbrenner gearbeitet und u. A. viel über Mineralstoffe gelernt. In der Physik-AG haben wir Raketen, Heißluftballons und Musikinstrumente gebaut. Theorie durfte auch nicht fehlen. Wir haben nämlich über Luft, das Fliegen usw. gesprochen. Wir haben verschieden Sachen gelernt, gebaut und erfahren. Am Ende des Schuljahres gab es sogar Eis!
(Vicky S.)

Ich fand in der AG eigentlich alles toll. Aber am besten fand ich im Chemie-Teil die Lavalampen, da es wunderschön ausgesehen hat und wiederverwendbar war.
Im Physik-Teil war der Bau von Heißluftballons am besten, denn man hat etwas gebaut, was auch funktionierte und rumgeflogen ist. Da sieht man, dass sich die spaßige Arbeit gelohnt hat!
(N. F.)

Die Trommel

An einem Nachmittag haben wir Trommeln gebaut. Wir haben uns um 13:30 Uhr getroffen, dann wurde uns erklärt, wie wir die Trommeln zu bauen haben. Als die Theorie beendet war, kam schon die Praxis. Alle schnappten sich Blumentöpfe, ein Glas Kleister und Butterbrotpapier. Wir fingen an unsere Hände mit Kleister zu beschmieren und den Topf mit dem eingekleisterten Butterbrotpapier zu bekleben. Davon wurden insgesamt 5-7 Schichten gemacht. Das Ganze haben wir so lange gemacht, bis das große Loch oben zu war.

Als Überraschung bekamen wir in der nächsten Woche unsere eigenen Trommeln. Diese konnten wir richtig spielen, was ein großes Erfolgserlebnis war.

Ich fand generell alles, was im Chemie-Teil vorkam, sehr interessant. Im Physik-Teil fand ich Manches langweilig, aber die Trommel zu basteln hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Trommel haben wir aus einem Blumentopf und mit speziellem, dünnem Papier gemacht. Ich fand sonst das meiste toll.
(Viktoria K.)

Irish whistle (Flöte) aus dem 3D-Drucker und Elektro-Installations-Rohr

Wir gehen in die 7.Klasse und haben dieses Jahr an der Physik-Chemie AG teilgenommen. Dabei haben wir eine Menge gelernt und hatten jede Menge Spaß. Zum Beispiel haben wir eine Zeit lang Musikinstrumente gebaut, unter anderem Flöten. Dazu haben wir zunächst ein Rohr ausgemessen und dann mit einer Bohrmaschine im richtigen Abstand Löcher hineingebohrt. Nachdem wir das Mundstück auf dieses Rohr gesteckt hatten, konnten wir unser fertiges Instrument sogar mit nach Hause nehmen. Das Musik machen hat super funktioniert und sehr viel Spaß gemacht. Deshalb haben wir uns so sehr gefreut, als wir in der nächsten Stunde noch mehr Instrumente gebaut haben.
(Lisa P. und Kim Z.)

Fallschirme

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, als wir Fallschirme gebastelt haben. Zuerst haben wir welche aus Papier gemacht, in die Mitte ein kleines Loch gestochen und eine Schnur dran gebastelt. Diese haben wir anschließend im Treppenhaus der Schule am Bacheingang runter fallen lassen. Manche haben auch eine Playmobilfigur drangebunden! In der nächsten AG-Stunde haben wir größere Fallschirme aus gelber Folie nach dem ähnlichen Prinzip gebaut. Diese haben wir dann auch fliegen lassen. Das ist für mich eins der schönsten Projekte/Experimente, die wir gemacht haben.
(Maya)

Das Rückstoß-Prinzip – die Grundlage des (Raketen)Flugs

An einem Nachmittag haben wir uns einzeln immer auf einen drehenden Hocker gesetzt. Eine Person hat dann die Schülerin leicht angedreht. Die Schülerin hat dann immer ihre Arme ausgestreckt, um sich langsam zu drehen und die Arme angezogen, um etwas schneller zu sein. Es war sehr lustig und hat sich angefühlt wie auf der Kirmes. (Natürlich hatten wir immer zwei Personen als Auffänger, falls jemand runter fallen sollte).
(Leni)

Der Heißluftballon

Im Physik-Teil haben wir an mehreren Mittwochen Heißluftballons gebastelt und haben sie an einem Tag auf dem Schulhof steigen gelassen.

Das hat sehr viel Spaß gemacht, ein paar sind sogar bis auf das Dach gestiegen und dort herunter gefallen! Aber am coolsten war es, dass der eine Heißluftballon in Flammen aufgegangen ist (Ein bisschen beängstigend war es schon…). Außerdem hatten wir mehrere Luftballons, die für die Ukraine gewidmet waren. Es war ein tolles Ereignis, das ich nicht so leicht vergessen werde.
(Emma)

Die Rakete im Einsatz

In einer Stunde der Physik-AG sind wir bei tollem Wetter mit viel Sonne zur Pilger-Arena gelaufen, wo wir unsere davor gebauten Wasserflaschen-Raketen testeten. Dafür stellten wir aus Holz gebaute Halter auf, in die wir danach unsere unterschiedlich hoch mit Wasser gefüllten Flaschen kopfüber rein stellten und dann mit Druck aus einer Luftpumpe die Flaschen zum Fliegen brachten. Während immer zwei Personen ihre Raketen starteten, hatten die anderen Spaß mit „Wahl, Wahrheit oder Pflicht“ und anderen kleinen Spielen. Danach gingen alle mit Begeisterung und neuer Erfahrung zurück.
(Jana)

 



Schuljahr: