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Schwester M. Yvonne und Schwester Mariette aus Burundi besuchten die SMS · 09.02.2019


Klasse 6d

Am 30. Januar 2019 hat die Burundi-AG ein Treffen der 6d, 10c und 10d mit zwei Schwestern aus Burundi organisiert, die zurzeit im Mutterhaus in Vallendar leben. Schwester M. Yvonne und Schwester Mariette, die selbst für drei Jahre als Schülerin an unserer Partnerschule war, zeigten uns einen Einblick in das Leben in Burundi und in der Schule. Auf Bildern konnten wir sehen, wie sie dort wohnen. Die gesamte Anlage auf dem Berg bei Mutumba besteht aus verschiedenen Häusern, wie dem Schwesternhaus, der Schule, einem Krankenhaus, einem Gästehaus und dem Heiligtum und liegt oberhalb des Tanganjikasees. An dieser Stelle bedankten sie sich noch mal für die schützende Mauer, die von unseren Spendengeldern um das Schulgelände gebaut werden konnte. Besonders nachts ist es sehr beängstigend für die Mädchen, wenn sie das Haus im Dunkeln verlassen müssen, um zu den Waschräumen zu gelangen, da es aufgrund der Armut und der hohen Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen eine hohe Kriminalität gibt. Bei diesem Problem hilft die Mauer sehr und die Schülerinnen fühlen sich sicher!


Klasse 10c

Die Schwestern erzählten uns, wie glücklich die Schüler sind; trotz der ärmlichen Verhältnisse haben sie sehr viel Lebensfreude in sich. Das Lernen ist für die Kinder eine große Freude und es gibt eine starke Schulgemeinschaft. Das Schulsystem in Burundi sieht sechs Jahre Grundschulzeit vor; es folgt einer Sekundarbildung und die Berufsausbildung. In ganz Burundi werden die gleichen Lehrpläne verwendet und die Klassen bestehen aus bis zu 60 Schülerinnen und Schülern. Neben der Unterrichtszeit und den Pausen ist an derEcole Technique de Gestion (ÉTG) eine feste Gebetszeit eingeschlossen, bei der die Gottesmutter durch Gebete und Lieder fest in die Schule integriert wird.
Die Schülerinnen müssen auch selbst für Ordnung und Sauberkeit in den Räumen sorgen, d.h. sie müssen die Klassen und Toiletten putzen, Wäsche waschen und die Schlafsäle in Ordnung halten. Zum Abschluss der Schule erhalten sie ein Diplom, mit dem sie dann arbeiten und auch studieren könnten, jedoch ist es sehr schwer, Arbeit zu finden.

Die Frauen müssen in Burundi oft schwere Arbeiten ausführen, um ihre Familien, die oft aus ca. 10 Kindern bestehen, ernähren und versorgen zu können, während die Männer arbeiten gehen. Die Menschen in Burundi haben keine Maschinen und müssen alles mit Handarbeit und zu Fuß erledigen. Dennoch haben sie Freude bei ihren Arbeiten.

Allgemein sind die Menschen sehr lebendig, z.B. pilgern sie lieber 40 km zu Fuß, um dabei singen und beten zu können, anstatt mit dem Bus zu pilgern. Schwester M. Yvonne berichtet, dass sie früher als Grundschullehrerin zwei Stunden pro Tag zur Schule und wieder zwei Stunden nach Hause gehen musste. Einmal in der Woche verteilen die Schönstätter Marienschwestern in Mutumba Lebensmittel und Kleidung an die Bedürftigen.

Burundi ist ein sehr schönes Land, es ist immer grün und sonnig, auch in der Trockenzeit. Die zwei sehr netten Schwestern sprachen teilweise begeistert von den vielen Tieren in ihrer Umgebung, wie den Flusspferden, Krokodilen und den Schimpansen. Außerdem gibt es viel Regen, was für die Natur sehr gut ist, jedoch kann das viele Wasser auch schnell gefährlich werden, denn davon geht die Turbine kaputt, die die Schwesternhäuser und unsere Partnerschule ÉTG mit Strom versorgt.


Burundi-AG

Insgesamt waren wir sehr berührt und erfreut von diesem Besuch. Besonders schön fanden wir, wie fröhlich und liebenswürdig die Schwestern sind und zu hören und auf einem Video zu sehen, wie glücklich die Schüler in Burundi sind.

Eure Burundi-AG

 



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