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Wie lebt eigentlich ein Einsiedler? · 29.05.2018

An 15. Mai 2018 machte sich die Klasse 8d mit Frau von Zweydorff und Frau Heger zu Fuß auf den Weg Richtung Simmern, den Berg Sion hoch. Dort oben erwartete sie schon Pater Götz, der einen ganz außergewöhnlichen Lebensstil hat. Zuvor kam im Religionsunterricht nämlich die Frage auf: Wie lebt eigentlich so ein Einsiedler (Eremit), der in der Stille, Einsamkeit und Abgeschiedenheit ein sehr einfaches Leben führt, um so Gott nahe zu sein und v.a. die Zeit mit Gebet zu verbringen? Aus diesem Grund wollten sich die Schülerinnen selbst ein Bild machen und Pater Götz lud sie in seine kleine Hütte im Wald ein.

O-Töne von Schülerinnen berichten von diesem Besuch/ Erlebnis:

  • „Es war schön zu sehen, wie ein Einsiedler lebt und woraus sein Alltag besteht. Ich hätte nicht gedacht, dass seine Hütte so stabil ist und er eine eigene Kapelle hat und sogar etwas Strom und ein Handy.
  • Ich finde es beeindruckend, dass er schon 30 Jahre dort alleine im Wald lebt. Es war eine Erfahrung wert!“
  • „Er kann viel und gut erzählen. Das Haus ist sehr gemütlich, aber auch sehr kalt, weil es nur aus Holz ist. In Erinnerung bleibt mir die schöne und große Kapelle, die auch noch neu und modern ist.“ * „Mir bleibt die Höflichkeit des Einsiedlers gegenüber uns Schülerinnen und dass er uns so herzlich empfangen hat besonders in Erinnerung. Außerdem fand ich toll, dass er so glücklich war, obwohl er alleine im Wald lebt.“ * „Beeindruckend finde ich, dass er auch noch Bienen züchtet, um ein bisschen Honig der Gemeinschaft (der Schönstatt-Patres) zu geben. Er braucht dafür sogar einen extra Raum, den er dann nicht selber nutzen kann.“
  • „Verwundert hat mich, dass er sogar ein Handy für Notfälle hat und viel Kontakt zu Menschen, die bei ihm Gespräch und Ratschläge suchen oder beichten.“
  • „Besonders interessant fand ich, dass Pater Götz alle Sachen wie W-Lan oder Fernsehen überhaupt nicht hatte, aber trotzdem glücklich ist.“
  • „Beeindruckend finde ich, dass er sich dazu entschlossen hat, um auf einem ganz anderen Weg besonders nahe Gott zu sein.“

In Erinnerung bleibt mir:

  • … wie einfach er lebt und er trotzdem die wichtigsten Sachen wie Herd, Strom und Bett hat
  • … dass er mit fast gar keinem Geld auskommt und das ist faszinierend
  • … seine eigene große Kapelle, die fast genauso groß ist wie der Rest des Hauses
  • … dass er viel redet und sehr gebildet ist
  • … dass er sich wohl fühlt so wie er lebt
  • … dass er oft betet und dafür schon um 5.00 Uhr morgens aufsteht
  • … seine Gastfreundlichkeit
  • … seine Lebensweise, weil nicht sehr viele so leben

„Ich fand schön, dass wir mit vielen neuen Informationen den Rückweg angetreten haben.“

V. Heger

 



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