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Abitur und dann? · 14.05.2018

Der Informationstag „Schule trifft UFA“ begann morgens um 8.00 Uhr in der Aula für die Klassen 10 und 11 mit einem Vortrag über Studium und Beruf, den Frau Pia Harwardt vom Berufsinformationszentrum Koblenz hielt.
Bevor man eine endgültige Entscheidung über die Zeit nach dem Abitur träfe, sei es wichtig, die eigenen Interessen, Werte und Fähigkeiten zu betrachten. Die Möglichkeiten heute seien vielseitig.
Man kann an einer Universität, an einer Hochschule, an einer pädagogischen Hochschule, an einer dualen Hochschule oder an einer Hochschule für Kunst, Film oder Musik studieren. Insgesamt gibt es 17.817 Studiengänge, 7.623 grundständige Studiengänge und 7.000 weiterführende Studiengänge. Die Anzahl der Hochschulen beträgt 442.
Außerdem gab Frau Harwardt Auskunft über die 8 Studienfelder: Ingenieur, Mathe & Naturwissenschaft, Agrar & Forst, Medizin & Gesundheit, Recht & Wirtschaft, Gesundheit & Soziales, Sprache & Kultur & Kunst und Lehramt.
Sie erklärte auch die wichtigsten Unterschiede zwischen einem Hochschulstudium, Universitätsstudium und einem dualen Studium:
Das Universitätsstudium hält ein umfassendes Studienangebot bereit, für das man ein Abitur benötigt. Das Hochschulstudium hingegen beinhaltet ein eingeschränktes Studienangebot, das vor allem die Fachrichtungen Technik, Wirtschaft, Soziales, Gestaltung und Medizin berücksichtigt. Hier wird der Schwerpunkt auf den Praxisanteil gelegt und die StudentInnen bekommen eine Art Stundenplan in die Hand. Dort sind meistens nur 50 Studierende in einem Kurs. Die Universität hingegen hat ihren Schwerpunkt bei der theoretischen Wissenschaft. Bei diesem Studium geht man bei den Themen mehr in die Tiefe, allerdings sitzen hier bis zu 300 Studierende in einem Kurs und es wird großer Wert auf Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gelegt.
Frau Harwardt gab einen interessanten Einblick in das sog. duale Studium. Ein duales Studium ist die Verknüpfung von praktischer Arbeit in einem Unternehmen und theoretischen Vorlesungen an einer Hochschule oder Berufsakademie.
Die unterschiedlichen Formen des dualen Studiums sind:
1. praxisintegrierende duale Studiengänge
mit einer Dauer von 3 Jahren ( 1,5 Jahre Praxis, 1,5 Jahre Studium) und einem Abschluss der Hochschule bzw. Berufsakademie
2. ausbildungsintegrierende duale Studiengänge
mit einer Dauer von 4 bis 4,5 Jahren und zwei Abschlüssen (Ausbildung und Hochschule/ Berufsakademie)
Die Studiengebühren werden von den Unternehmen bezahlt und so verdient man bereits sein eigenes Geld.
Allerdings sollte man nicht unterschätzen, wie stressig und fordernd ein duales Studium ist. Statt der regelmäßig eingerichteten Semesterferien, in denen zwar auch Klausuren oder Seminararbeiten geschrieben werden, dennoch man seine Zeit relativ frei einteilen kann, gibt es in einem dualen Studium lediglich die 30 gesetzlich vorgeschriebenen Urlaubstage des Unternehmens.
Sehr wichtig ist, dass man bei einem dualen Studium sich bereits 1 Jahr vor Beginn beim Unternehmen bewerben und einen Einstellungstest absolvieren muss.
Zum Schluss erläuterte sie die Bedingungen einer Studienplatzvergabe. Bei dieser gibt es sowohl den freien Zugang als auch den örtlich beschränkten Zugang sowie den bundesweit beschränkten Zugang.
Die bundesweite Studienzulassung setzt sich aus drei Teilen zusammen: 20 % ergeben sich aus den Noten der Abiturbesten eines Jahres. Damit andere auch die Chance auf einen möglichst frühen Studienbeginn haben, gibt es die Wartezeitquote, die ebenfalls 20 % ausmacht. In dieser Wartezeit können die Jugendlichen beispielsweise eine Ausbildung oder ein Auslandsstudium absolvieren. Zuletzt gibt es die Hochschulquote mit 60 %. Wenn Studenten ein freiwilliges soziales Jahr gemacht haben, bekommen sie hier z.B. einen Bonus. Wer Medizin studieren möchte, kann einen sog. TMS- Test belegen, welcher, wenn man zu den Besten gehört, den Abiturdurchschnitt um 0,8 Prozentpunkte verbessern kann.
Es gibt also insgesamt sehr viele und unterschiedliche Möglichkeiten, das gewünschte Studium oder die gewünschte Ausbildung zu erreichen, darum ist es äußerst wichtig sich rechtzeitig Gedanken zu machen, welchen Weg man einschlagen möchte.

 



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