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Imkern am Schulwald - Erstes Treffen mit Imker in der SMS · 10.03.2018

Spannend sah es auf den Tischen im Filmsaal aus, als 16 interessierte Schülerinnen der Schulwald-AG hereinströmten, um Interessantes über Bienenhaltung zu erfahren und Hobbyimker Ernst Baulig kennen zu lernen. Herr Baulig aus Vallendar hatte die Einladung der AG sehr gern angenommen und war mit allerlei Utensilien, die zur Honigbienenhaltung erforderlich sind, in die SMS gekommen.

Herr Baulig berichtete mit Begeisterung, welche Tätigkeiten bei der Bienenhaltung im Laufe eines Jahres anfallen.

Die Schülerinnen bekamen Einblicke in einen selbstgebauten Bienenstock und konnten einen Rahmen mit Waben aus Wachs aus der Nähe betrachten.

Recht anschaulich erläuterte Herr Baulig die Lebensweise der Honigbienen anhand zahlreicher eigener Fotos seiner Bienenvölker.

Einige Bienenstöcke des Imkers stehen im Feisternachttal in der Nähe unserer Schulwald-Fläche. Deshalb wurde es für die Schülerinnen besonders interessant, als eine Honigverkostung folgte. Wie schmeckt ein Honig von Bienen, die im Feisternachttal auf Nektarsuche waren? “Seeehr” lecker waren sich die Mädchen einig und erfuhren nebenbei, dass die Bienen nicht nur Nektar von Blüten zur Honigproduktion sammeln, sondern auch Honigtau. Das ist eine kohlenhydrathaltige, süße Masse, die pflanzensaugende Insekten wie z.B. Blattläuse, Zikaden oder Schildläuse ausscheiden. Honig aus Honigtau wird als Waldhonig und Honig aus Nektar als Blütenhonig bezeichnet. Der Honig aus dem Feisternachttal ist eine feine Mischung aus beidem und heißt entsprechend Wald- und Blütenhonig.

Im Laufe des informativen Nachmittags wurden Pläne für gemeinsame Aktivitäten mit den Bienen geschmiedet. Auf die Frage, ob die AG-Schülerinnen des öfteren mal Herrn Baulig beim Imkern über die Schulter gucken könnten, erwiderte er “nicht nur über die Schulter gucken, sondern gerne mit anpacken und helfen”. Auch ein eigenes Volk im Feisternachttal für die AG unter seiner Verantwortung sei durchaus denkbar. Zahlreichen Aktivitäten rund um die Honigbienen im Wald steht also nichts im Wege. Nun sind die AG-Schülerinnen schon neugierig, wie es weitergeht. Kerzen gießen aus Bienenwachs erwies sich als großer Wunsch der Mädchen und Frau Heuer wäre glücklich, einen “Wald- und Brombeerblütenhonig” vom eigenen Bienenvolk am Schulwald in den Händen halten und probieren zu können. Denn die Brombeeren überwuchern im Sommer große Flächen im Feisternachttal und auch unsere Schulwaldfläche.

Vielleicht erfahren wir bald schon praktisch, wie ein Gerät zum Räuchern oder ein Meißel zum Entfernen von Propolis (von den Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer Wirkung) angewendet wird.


Fanggläschen zur farblichen Markierung der Königin

Informationen zum Lebenszyklus der Biene – kein Insekt auf der Welt ist so genau erforscht wie die Honigbiene.

Wir danken Herrn Ernst Baulig von Herzen für seinen anschaulichen Vortrag und für seine Bereitschaft mit der Schulwald-AG zu kooperieren. Wir freuen uns schon sehr darauf ganz viel über die Imkerei und die liebenswerten, sechsbeinigen, fleißigen Wesen zu lernen.

(Sigrid Heuer)

 



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