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Was den Rucksack leichter macht · 02.03.2018

Der Stufengottesdienst für die Fünfer und Sechser am 02.03.2018 war etwas für alle, die schweres Gepäck zu schleppen haben und sich nach einer leichteren Last sehnen. Schülerinnen der Klasse 6c, die zusammen mit Frau Heger den Gottesdienst in der Pallottikirche vorbereitet hatten, machten die metaphorische Ebene in einem Rollenspiel erfahrbar. Dass die heilige Messe in der Fastenzeit gefeiert wurde, klang schon im Eröffnungsteil an.

Kyrie:
Manchmal kreisen unsere Gedanken nur um das, was nicht schön ist. Wir verlieren den Blick für das Gute und was wir im Leben geschenkt bekommen. Herr erbarme dich.
Manchmal sind wir nachtragend und stur. Wir wollen uns nicht versöhnen, wenn Streit ist. Wir wollen nicht den ersten Schritt machen. Christus erbarme dich.
Manchmal sind wir egoistisch und wollen alles Mögliche besitzen. Wir wollen alles haben, was in ist, ohne uns zu fragen, ob wir es wirklich brauchen. Herr erbarme dich.

Geschichte /Anspiel

1: Was hast du denn da für einen großen Rucksack? Der sieht schwer aus.
2: Ja, der ist auch echt schwer.
1: Kann ich dir helfen?
2: Ich glaube nicht; den kann nur ich tragen.
2: Ja aber was ist denn da drin?
2: Ach, so einiges.
Setzt sich auf den Stuhl und packt langsam aus (Schilder)
also ich trage Ängste mit mir rum – und Sorgen, denn ich grübel oft nach.

2: Vor was hast du denn Angst?
1: na zum Beispiel, dass ich in der Schule nicht mit komme, die Noten zu schlecht sind. Oder ich habe Angst, wenn es zu Hause Streit gibt, dass es nicht wieder besser wird. Oder davor, dass jemand, der mich wichtig ist, schwer krank wird oder stirbt.
1: Na und was trägst du noch mit?
2: Ach Momente, wo ich traurig war und geweint habe oder wo ich mich einsam gefühlt habe. Manchmal denke ich, niemand versteht mich, auch Eltern und Freunde nicht.
1: Das klingt wirklich schwer.
2: Und was auch schwer ist, wenn ich was falsch gemacht habe, was ich so gar nicht wollte und ich ein schlechtes Gewissen habe. Wenn etwas einfach schief gelaufen ist. Wenn ich den Streit angefangen habe oder schlecht gelaunt war.

1: Wie lange trägst du den Rucksack denn schon mit dir mit?
2: Ach, auch schon sehr lange. Manches sogar Jahre.
1: Und dir hat bisher noch keiner geholfen?
2: Mmmh, wenn ich so überlege. Manchmal vielleicht doch jemand: immer mal wieder ein Stück vom Weg.
1: Ja weißt du, das ist doch schon mal was, wenn es doch welche gibt, die für dich da sind.
2: Stimmt eigentlich. Ich sollte mal mehr auf diese Freunde achten. Aber was hilft denn noch?
1: Da gibt es so einiges, was den Rucksack leichter macht. Schau her:
(andere bringen Luftballons, wo etwas drauf geschrieben steht und
binden ihn an den Rucksack)

- Momente, wo du beschenkt wirst
(Ballon: Geschenke)
- Momente, wo du Freude empfindest
(Ballon: Freude)
- Momente, wo du Lachen kannst
(Ballon: Lachen)
- oder Momente, wo du Zeit mit Freunden verbringst
(Ballon: Freunde)
- Hobbies, die dir Ablenkung verschaffen
(Ballon: Ablenkung)
- oder wovon träumst du eigentlich? Hast du Ziele?
(Ballons: Träume, Ziele)
Die können dich motivieren!
- Du kannst lernen für all das Gute jeden Tag zu danken
(Ballon: Dank)
- und Jesus macht alles leichter: du kannst ihm alles erzählen, alles bringen. Er ist für dich da.
(Ballon: Jesus)
2. Dankeschön! Jetzt ist Rucksack viel leichter zu tragen.
Beide gehen ohne Rucksack zurück

Pater Moosmann regte in seiner Predigt über das Evangelium von der falschen und der rechten Sorge (Matthäus 6, 25-33) an, sich mit Gott zu verbinden und in der Beziehung zu Gott stark zu werden. Wenn Sorgen aufkommen, rät er, still zu werden und ein Gebet zu sprechen. Man spüre dann, dass Gott da sei und helfe.

Fürbitten
Liedruf: Oh Lord, hear my prayer

Herr wir beten für alle, die Angst haben
für alle, die zweifeln
für alle, die keine Träume mehr haben
und für alle, die sich ständig Sorgen machen —- Liedruf

Herr wir beten für alle, die krank sind
für alle, die keine Arbeit haben
für alle, die arm sind
und für alle, die hungern —- Liedruf

Herr wir beten für alle, die Streit haben
für alle, die Kontakt zu ihrer Familie verloren haben
für alle, die sich alleine und einsam fühlen
und für alle, die keine guten Freunde haben —— Liedruf

Herr wir beten für alle, die viel Verantwortung tragen
für alle, die hart arbeiten müssen
und für alle, die trotz schweren Gepäck, den Mut haben, immer wieder neu aufzustehen —- Liedruf

Herr wir beten für alle, die anderen helfen, ihren Rucksack zu tragen, für eine kleine Wegstrecke
und für uns alle, dass wir in der Fastenzeit erleben, wie du unseren Rucksack leicht machst und uns die Last nimmst —- Liedruf

Dankgebet
Gott gebe Dir für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht,
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit,
für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund, um es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.

 



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