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Lichtblicke und Lichtzeichen · 03.01.2018

Schülerinnen aus dem Grundkurs Religion der Jahrgangsstufe 12 gestalteten zusammen mit Frau Dietershagen am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien einen lichtreichen Gottesdienst. Am Morgen des 21.12.2017 machte sich die Schulgemeinschaft auf den Weg in die Pilgerkirche. (Das waren an die 1000 Personen.)

Die Beleuchtung stimmte sie bereits unbewusst auf das Thema des Schulgottesdienstes ein.

Frau Dietershagen erläuterte zu Beginn, dass es um „Lichtblicke“ gehe.

Dass auch „Lichtzeichen“ eine bedeutsame spielen, zeigte ein Berg von Geschenken, die in einer großen Schulaktion in der Vorweihnachtszeit von allen Klassen liebevoll mit Baby- und Kindersachen gepackt und zusammengetragen worden waren.

Anfang des neuen Jahres werden die Pakete an Frauen und Kinder in prekären Lebens- und Konfliktsituationen verschenkt (mehr zu Lichtzeichen)

Eine Sprecherin rief zu Beginn des Gottesdienstes die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens wurde in Erinnerung und übertrug die erzählte Begebenheit auf heute.

Einige Schülerinnen veranschaulichten daraufhin in der dunklen Kirche anhand von Kerzen die Wirkung und Leuchtkraft von Kerzenlicht.

„Wenn es ganz dunkel ist, wie vorher in der Kirche“, sagte Pater Herter In seiner Predigt, „dann fällt auch ein kleines Licht auf”. Er stellte das Experiment vor, mit geschlossenen Augen eine eigentlich hindernislose gerade Strecke zu laufen – eine Schülerin setzte es spontan um – und erläuterte die Gefühle dabei und das Bedürfnis, zwischendurch die Augen aufzumachen, um Licht zu sehen und sich orientieren zu können. Er erinnerte an die Päckchenaktion: „Ihr habt Geschenke für Kinder und Familien mitgebracht und ihnen so wunderbare Lichtblicke für Weihnachten bereitet.“

Pater Herter kam auf das Evangelium (Lk 1, 39-45), zu sprechen. Die Begegnung Marias und Elisabeths sei voller Lichtblicke. Lichtblicke seien, wenn mir jemand sagt, wer ich bin, dass er mich mag und Zeit mit mir verbringen will. „An Weihnachten feiern wir das Kind, das sagt: ‚Ich bin das Licht der Welt‘ und das will, dass es in mir licht wird und hell bleibt“ – so Pater Herter. „Ihr seid das Lichtzeichen!“, rief Pater Herter am Ende den Schülerinnen zu und wies noch einmal auf die Päckchenaktion hin.

Vor dem Schlusssegen kam Frau Eichenberg nach vorne. Als Vertreterin von „Lichtzeichen“ nahm sie die Päckchen in Empfang und dankte allen Beteiligten für diese große Aktion. Jede Klasse erhielt zum Dank eine Karte.

Am Ende sagte Sr. M. Gabriele ein Wort des Dankes.

Sie wünschte, „dass die Geburt Jesu es hell mache in unseren Herzen und dass auch wir Lichtblicke sein können füreinander“. Die Schulleiterin lud ein, in einem Augenblick der Stille an jemanden zu denken, der gerade tief im Dunkeln sitze, ihn der Gottesmutter anzuempfehlen und sie zu bitten: „Bring doch auch diesem Menschen das Kind, bring ihm das Licht.“ Sr. M. Gabriele sagte, dass sie im Urheiligtum für die Schülerinnen und Familien bete, damit sie beschenkt würden mit dem Licht der Weihnacht.

Auf den Höhepunkt der Adventszeit und Weihnachten stimmten Chor und Orchester

sowie der A-capella-Chor mit ihrer musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes ein.

Im Anschluss an den Gottesdienst feierten die Schülerinnen in den Klassen weiter.

Dann hieß es: Frohe Weihnachten und: Ab in die Ferien!

 



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