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Umweltpreis 2017 des Bistums Trier für die Schulwald-AG der SMS · 18.09.2017


Schülerinnen der Schulwald-AG mit Frau Heuer, Herrn Ullenbruch und Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg nach der Überreichung der Umweltpreis-Urkunde.

Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg verlieh am 15. September in Trier den Umweltpreis 2017 des Bistums, den die Diözesankommission für Umweltfragen in unregelmäßigen Abständen ausschreibt. Die Schulwald-AG der SMS hatte sich mit ihrem Projekt “Nachhaltig aktiv für Klimaschutz und Artenvielfalt: Pflanzung und Pflege eines naturnahen Schulwaldes” beworben und war unter den Preisträgern. Insgesamt 35 Initiativen hatten sich um den Umweltpreis beworben. 11 Projekte, darunter zwei Schulen, wurden ausgezeichnet. Der Generalvikar dankte in einer Feierstunde im Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasium in Trier allen Bewerbern, denn “Hauptsieger ist die Schöpfung Gottes, um die wir uns sorgen und mühen”.


Feierstunde in der Aula des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums.


Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg würdigt die verschiedenen Initiativen.

Stellvertretend für die Schulwald-AG waren drei Schülerinnen mit ihrer AG-Leiterin Frau Heuer und dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Ullenbruch nach Trier gereist, um den Umweltpreis entgegenzunehmen.


Die AG-Schülerinnen erhalten vom Generalvikar die Urkunde zum Umweltpreis 2017.


Die Schülerinnen der Schulwald-AG, Frau Heuer und Herr Ullenbruch mit der Urkunde vor ihrer Stellwand mit Informationen über das Projekt.

Laudator Klaus Feucht sagte, es beschäftige ihn, dass die Welt jeden Tag ein Stück mehr “kaputt gemacht” werde. Umso erfreulicher sei es, wenn es junge Leute gebe, die “konstruktiv denken und handeln”. Die Schulwald-Projekte der Schönstätter Marienschule in Vallendar und der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim bei Bad Kreuznach hätten das Ziel, Natur zu erhalten oder neu zu schaffen. Beide Projekte seien beispielhaft und würden “realisiert mit Kopf, Herz und Hand”.
Das können die Schülerinnen unserer Schulwald-AG nur bestätigen. Schließlich wurden seit Gründung der AG im Jahr 2013 und der ersten Aktionen auf der Schulwaldfläche im Feisternachttal über 60 verschiedene Laubbäume, 40 einheimische Gehölze und auf benachbarten Flächen 100 Vogelschutzgehölze gepflanzt. Außerdem erfolgte darüber hinaus die Pflanzung einiger exotischer Baumarten wie Korkeichen, Amberbaum, Küstenmammutbaum und Libanonzeder, um zu beobachten, wie sich diese Wärme liebenden Pflanzen im Zuge der Klimaerwärmung auf der Schulwaldfläche entwickeln. Zahlreiche weitere Aktivitäten findet neben Pflanz- und Pflegemaßnahmen seit der Gründung in jedem Schuljahr statt. Das reicht von Müllsammelaktionen beim Dreckwegtag der Verbandsgemeinde Vallendar über naturkundliche Exkursionen, Tierspurensuche mit einem Jäger, Einladung eines Falkners zur Schulwaldfläche, Bachuntersuchungen, kreative Aktivitäten wie Zeichenkohle im Wald selber herstellen bis hin zu Einladungen von Mitarbeiterinnen einer Wildvogelpflegestation in die Schule oder kreativen Workshops in der Schule. Mit einem eigenen Stand auf dem Vallendarer Weihnachtsmarkt wurde auf die AG-Aktivitäten in der Öffentlichkeit aufmerksam gemacht und die selbst gefertigten Produkte aus Naturmaterial wie Kräuerseifen, Naturpostkarten und Naturkalender mit Fotomotiven aus dem Feisternachttal an Vallendarer Bürger verkauft.

Generalvikar von Plettenberg ergänzte, die Preisverleihung “macht Mut, dass die Herausforderungen Umweltschutz und Klimawandel lösbar sind, und zwar in der Gemeinschaft.”


Alle Preisträger und Preisträgerinnen zusammen.

Im Anschluss an die Preisverleihung konnte man sich über die verschiedenen Projekte und Initiativen an den Stellwänden informieren und austauschen. Daneben war auch für das leibliche Wohl gesorgt.


Fingerfood nach der Feierstunde.


Die Präsentation des Schulwaldprojektes mit den Schwerpunkten Öffentlichkeitsarbeit, Innovationscharakter sowie Wirksamkeit und Nachhaltigkeit.

Alle Mädchen der Schulwald-AG und mit ihnen Frau Heuer freuen sich riesig über die Wertschätzung ihres Engagements, das zusätzlich mit einem Preisgeld von 500,-€ dotiert ist.

(Sigrid Heuer)

 



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