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Biologie Exkursion zum Meerfelder Maar · 03.09.2017

Auch in diesem Jahr ging es für Schülerinnen der 12. Jahrgangsstufe wieder auf eine naturwissenschaftliche Exkursion in die Eifel. Vom 17.08. bis zum 18.08. konnten die 18 Schülerinnen der Biologie Leistungskurse Erfahrungen in der praktischen Arbeit der Wissenschaft sammeln.

Am Donnerstagmorgen starteten die Schülerinnen mit Herrn Ullenbruch und Herrn Dr. Obst ihre Exkursion in die Eifel und nachdem alle sicher in Bettenfeld angekommen waren, begann der Tag mit einer Einführung in der Biologisch-Ökologischen Station. Frau Karger erklärte dabei sehr genau, wie man mit den empfindlichen und teuren Gerätschaften umzugehen hatte, damit es bei der selbständigen Bedienung später keine Probleme gab.
Danach machten sich alle mit dem Equipment auf den Weg zum Meerfelder Maar.
Dort angekommen ruderte zunächst die erste Gruppe auf das Wasser hinaus, um mit den nötigen Messgeräten bewaffnet, die Messungen durchzuführen. Damit man die Daten später für die wissenschaftlichen Auswertungen benutzen konnte, wurden sie genauestens protokolliert.

Während also die Hälfte der Schülerinnen sich um den Sauerstoffgehalt, den PH-Wert, die Leitfähigkeit und das Durchdringen des Lichtes im Wasser Gedanken machte, erkundete der Rest die Umgebung rund um das Maar und machte dabei einige interessante Entdeckungen auch außerhalb des Wassers.

In der Hälfte tauschten die beiden Gruppen und kaum war die zweite Gruppe herausgefahren, schwenkte das Wetter von Sonnenschein zu Regen um, was allerdings weder die Gruppe an Land, noch die auf dem Wasser davon abhielt, weiterzumachen.
Nach dem ausgiebigen Tag an der frischen Luft in der Natur brachten alle das Equipment und die erarbeiteten Werte zurück zur Biologisch-Ökologischen Station, wo es nach einer kurzen Erklärung gleich an das Mikroskopieren ging. Dabei ließen sich diverse Mikroorganismen finden, die Auskunft über die Wasserqualität lieferten. Manche entschieden sich auch für die chemische Analyse der mitgebrachten Wasserproben im Labor, die Herr Darwen betreute und ihnen das nötige Wissen zur Durchführung vermittelte.

Bei den Analysearbeiten, sowohl biologisch, als auch chemisch, bekamen die Schülerinnen einen Einblick in die routinierte wissenschaftliche Arbeit, die sich in manchen Punkten von der gewohnten Herangehensweise in der Schule unterschied.
Am Abend kehrten dann alle nach einem langen Tag in den Schlafsaal ein, wo ein bisschen Freizeit bis zum Essen blieb, um danach gemeinsam den Abend zu verbringen. Bei den Gesellschaftsspielen nach dem selbstgekochten Abendessen, amüsierten sich alle und saßen in entspannter Atmosphäre zusammen.

Für fünf Schülerinnen und die beiden Lehrer hieß es allerdings nach wenigen Stunden Schlaf schon wieder aufzustehen. Denn um 4 Uhr morgens ruderten sie in der Dunkelheit erneut auf das Meerfelder Maar hinaus, um eine Messung in der Nacht durchzuführen und es später mit den Werten vom Vortag zu vergleichen. Auch wenn die Messung aufgrund des Gerätes nicht wie geplant verlief, bereute keiner die Entscheidung so früh aufgestanden zu sein.
Am nächsten Morgen arbeiteten alle nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Packen in der Biologisch-Ökologischen Station weiter, bis alle für weitere Messungen zum Windsborn-Kratersee aufbrachen. Auch wenn das Wetter zu wünschen übrig ließ, war es interessant den Unterschied zum Meerfelder Maar herauszuarbeiten und später an den Mikroskopen dann auch nachzuweisen.

Und plötzlich war es schon Zeit für den Antritt des Rückweges. Den Rucksack gefüllt mit einigen neuen Eindrücken und zwei Tagen, an die man sich sicherlich nicht nur beim Thema Ökologie noch gerne erinnern wird, ging es für die 12er wieder nach Hause.

Elisa S.

 



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