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Raum für den Glauben · 27.06.2017

Entdeckungen im Kirchenraum und in der Sakristei

Am 08.06.2017, dem Tag nach der Zeugnisausgabe für die Sechser, machte sich die 6d auf den Weg zur Vallendarer Pfarrkirche Sankt Marzellinus und Petrus.

Zuerst wurde Christus, der „Hausherrn“ begrüßt und die Akustik des Kirchenraums mit dem Kanon „Wenn ein Mensch auf Gott sein Leben baut“ (bekannt unter dem Titel „Baumlied) getestet. Darauf erkundeten die Schülerinnen in Zweier- und Dreiergruppen die Pfarrkirche, ausgerüstet mit einem Kirchenführer und einer kleinen Broschüre mit näheren Erläuterungen über Ausstattungsgegenstände eines Kirchenraums. Aus dem Kirchenführer erfuhren sie u.a., dass die Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus die größte Hallenkirche am Mittelrhein ist und mit Urkunde der Bundesrepublik Deutschland als „schutzwürdiges Kulturgut“ bestätigt worden ist.
Am Ende sollten die Schülerinnen folgende Fragen beantworten können:

  1. Woher kommt das Wort „Kirche“ und was bedeutet es?
  2. Warum sind viele Kirchen nach Osten hin ausgerichtet?
  3. Warum befindet sich am Eingang jeder katholischen Kirche ein Weihwasserbecken?
  4. Wofür steht in der katholischen Kirche der Altar?
  5. Wann wird die Osterkerze geweiht? Wann steht sie im Altarraum? Welche Elemente sind darauf abgebildet?
  6. Was weißt du über folgende Gegenstände:
    • Tabernakel
    • Monstranz
    • Ewiges Licht
    • Ambo
    • Taufstein

Der Sakristan, Herr Nonn, war schon durch das Baumlied auf uns aufmerksam geworden. Uns zuliebe unterbrach er seine Vorbereitungen auf das Fronleichnamsfest und holte, während die Schülerinnen den Kirchenraum erforschten, aus dem Tresor der Pfarrkirche Reliquiare, Monstranzen und Kelche mit beachtlicher Kostbarkeit, Größe und Anzahl heraus.

Herr Nun zeigte und erklärte uns das Armreliquiar des hl. Marzellinus und das Kopfreliquiar des hl. Petrus. (Marzellinus und Petrus starben während der Christenverfolgung in Rom um 303.) Die Reliquiare stammen aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Eine Kostbarkeit ist auch die große spätgotische Monstranz, um 1420 gearbeitet. Obwohl in und vor der Kirche eine Menge Arbeit auf ihn wartete, nahm er sich viel Zeit zum Erklären und beantwortet mit Geduld und Einfühlungsvermögen die Fragen der Schülerinnen an diesem herrlich warmen Tag.

Die letzte Station des Unterrichtsgangs war die Kneippanlage gegenüber der Pfarrkirche. Eine Abkühlung tat an jenem sommerlichen Exkursionstag mit seinen weiten Wegen und dem langen Stehen einfach gut.

 



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