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Code+Design Camp Berlin!!! · 14.04.2017

Am letzten Schultag vor den Osterferien machten wir, sechs Schülerinnen der 12. Klasse und Sr. Christamaria, uns auf den Weg nach Berlin. Dies war uns möglich durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Bei diesem ging es um die Frage, wer die beste Informatiklehrerin oder der beste Informatiklehrer ist. Um teilzunehmen, mussten wir einen (lieben:)) Text schreiben, weshalb WIR Sr. Christamaria für die beste halten. Prompt wurden wir und zwei weitere Schulen nach Berlin zur Preisverleihung eingeladen, dabei wurde uns noch angeboten am Code+Design Camp teilnehmen.

So kam es, dass wir uns am 07.04.2017 um 5 h10 Uhr auf den Weg Richtung Bahnhof Koblenz gemacht. Wie geplant wollten wir uns in den Zug setzen und ca. 5 Stunden später in Berlin ankommen. Leider mussten wir wegen eines Unfalls im vorherigen Zug auf offener Strecke halten und nach Koblenz umkehren, die Rheinseite wechseln und dann in Köln umsteigen. Letztendlich kamen wir mit zwei Stunden Verspätung in Berlin an.

Um 15 h 30 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Da Sr. Christamaria noch nie in Berlin war, zeigten wir ihr die Hauptstadt. (Wir waren ja alle schon in der 10, bei der Abschlussfahrt, dort). Mit dem 100er Bus fuhren wir an vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Danach durfte natürlich eine ausgiebige Shoppingtour auf dem Kurfürstendamm, dem Potsdamer Platz und dem Alexander Platz nicht fehlen. Wir ließen den Abend gemütlich mit Speis und Trank ausklingen und waren gespannt auf das Camp.

Das Camp begann am 08.04 gegen 9 Uhr. Ein bisschen verloren standen wir sechs Mädchen mit wenig Programmiererfahrung (im Vergleich zu den anderen Teilnehmern) und Sr. Christamaria da. Am gesamten Camp nahmen 97 Jugendliche zwischen 12-23 Jahren teil. Als Erstes gab es die obligatorischen Kennenlernspiele, welche zur Auflockerung der Gruppe dienten. Danach wurden wir in gemischte Gruppen eingeteilt, um die Vorstellungen für das Camp und Projektideen zu klären. Darunter fielen unter anderem natürlich Spaß, Lernerfolg, Kontakte knüpfen und hauptsächlich Programmieren. Es gab zahlreiche Projektideen in Richtung App Design, 3D Animation, Webseiten, Spieleentwicklung und vieles mehr. Unser Ziel, bevor wir uns auf den Weg machten, war es, eine Schulapp (vorerst für Android) zu programmieren. Durch die vielen unterschiedlichen Projekte angeregt, ging Josi direkt zur einer 3D-Animationsgruppe (Link zu einem Video folgt etwas später). Auch wir schlossen uns einer Gruppe für IOS-Programmierung an. Wir haben eine Wecker-App geschrieben, dessen Snooze-Button immer kleiner wird. (Wer kennt das nicht, dass man morgens beim Aufstehen den sonore-button so oft drückt, dass man letztendlich verschläft.) Dieser snooze-button wird kleiner, damit schwerer zu sehen und soll sich bewegen.

Bei unserer Schulapp-Gruppe, bestehend aus Carina, Lisa und Melina, gab es vorerst viele Probleme. Auch bei den anderen Projekten gab es ähnliche Schwierigkeiten. Es ist eine sehr komplexe Angelegenheit, sich in mehrere Computersprachen einzulesen, alle Verknüpfungen und vieles mehr zu beachten. Durch die Hilfe kompetenter Jungs und ebenfalls ständig bereitstehender Coaches, nahm die Programmierung der Schulapp langsam Fahrt auf.

Die nächsten zwei Tage beschäftigten wir uns intensiv mit unseren jeweiligen Projekten und kamen gut voran. Wir haben beispielsweise einen Crash-Kurs in Sketch und X-Code gehabt. Josephiena arbeitete mit Blender und der Rest mit Android Studio.
Am Sonntagabend gab es einen Berufsorientierungsworkshop, in dem ein paar der Coaches ihren Werdegang vorstellten. Zudem stand eine Fragerunde für alle zu verschieden Studiengängen für Informatik und besonders zur Code auf dem Programm. Die Code wird eine Hochschule für Software Engineering, Design und Product Management. Dabei geht es insbesondere um die Abgrenzung zu einer normalen Uni, da praxisnäher gearbeitet werden soll. Montagabend gab es die Möglichkeit, sich mit den Campteilnehmern einen Hackerfilm anzuschauen und über Cyberethik zu diskutieren. Anschließend ließen wir den Abend mit vielen anderen Campteilnehmern in einer Karaokebar ausklingen, die fast uns alleine gehörte, sodass wir unsere Party daraus machen konnten.
An unserem letzten Tag zielte alles auf den Nachmittag hin, an dem alle 21 Projekte vorgestellt werden sollten und auch die Preisverleihung des Digital Teaching Award 2016 stattfand, auf den wir uns beworben hatten. Daher war auch ein Filmteam des RBB anwesend, das uns allesamt interviewte und schaute, was auf dem Camp so läuft, um davon in der Abendschau zu berichten. Gemeinsam mit Herrn Immo Krupke vom Aloisiuskolleg in Bonn erhielt Sr. Christamaria den Digital Teaching Award 2016 für ihr besonderes Engagement im Bereich der Informatik.

Bericht von Lea, Pia u.a.

 



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