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Eine musikalische Reise in den Orient · 28.12.2016

Nachdem die fünften Klassen der Realschule Plus im Kunstunterricht mit Papiercollagetechnik eine orientalische Stadt geklebt hatten, bot es sich an, parallel im Musikunterricht orientalische Musik zu hören, Instrumente und Tänze kennen zu lernen.

Besonders eindrücklich konnte das kurz vor den Weihnachtsferien die Klasse 5g erleben, denn sie bekam Besuch von Frau Öksüz, der Mutter einer Mitschülerin.

Die Familie stammt aus Anatolien, wo Musik eine ganz besondere Rolle spielt.
So erzählte Frau Öksüz zunächst von der Vielfalt der Kultur in Anatolien, da dort türkische, armenische, griechische und kurdische Menschen leben, die alle ihre eigene Musik und Tänze haben.
Eine wichtige Rolle spielt das Instrument Saz, das mit drei mal zwei jeweils gleichen Saiten bespannt ist und in seinem Bau an eine Mandoline erinnert.
Die Saz begleitet viele Tänze und Lieder und hat auch in der Religion eine wichtige Bedeutung. Die Zeremonie wird von einem Gelehrten abgehalten, die Musik kommt von einem Saz-Spieler. Dabei wird die Saz als Friedensinstrument angesehen und es wird gesagt, wer Saz spielt, wird nie zu einer Waffe greifen.

Da Frau Öksüz eine Saz dabei hatte, durften einige Mädchen selbst in die Saiten greifen.

Anschließend stand das Tanzen im Mittelpunkt. Typisch für diese Kultur ist, dass vorwiegend Kreistänze getanzt werden, in denen alle das Gleiche machen.
Ein kurzes Vorführen erster Schrittkombinationen und schon ging es los:

Dass Musik und Tanz die Seele frei werden lassen, das konnte man den begeisterten Gesichtern ansehen.

Zum Schluss wurde gewünscht, dass Frau Öksüz einmal besonders schwierige Schrittkombinationen vorführt.
Dabei lernte die Klasse, dass bei einem Hochzeitstanz die Frauen durch helle Schreie der Freude über das Glück Ausdruck verleihen.

Einmal geprobt und schon konnten sich die Mädchen bei Frau Öksüz mit hellen Freudenschreien für diese abwechslungsreiche Stunde bedanken.

Cornelia Plath

 



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