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"Ich öffne mein Herz“ · 01.09.2016

Die Texte vom Gottesdienst zur Einschulung der Fünftklässlerinnen am 30.08.2016 stehen im Licht des außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Die Schülerinnen der 9d, die diesen Gottesdienst zusammen mit Frau Dietershagen vorbereitet hatten, brachten auch Lieder und Inspirationen vom Weltjugendtag in Krakau ein.

Einstimmung ins Thema
Das Motto unserer Messe lautet “Ich öffne mein Herz”. Einige von euch haben sicher mitbekommen, dass der Papst dieses Jahr das „Jahr der Barmherzigkeit“ ausgerufen hat. – Aber was bedeutet Barmherzigkeit überhaupt?
Jesus lehrt uns, dass wir unsere Mitmenschen lieben sollen. Im Evangelium zeigt er uns einige Beispiele für Barmherzigkeit, zum Beispiel in der Erzählung vom barmherzigen Samariter, die wir gleich noch hören werden.
Im Wort „barmherzig“ kommt das Wort „Herz“ vor. Fühlt alle einmal, wo euer Herz ist; fühlt wie es schlägt. Wenn jemand barmherzig ist, dann tut er etwas von Herzen, d.h. aus Liebe heraus.
Wir haben einige barmherzige Taten zusammengetragen:
„Ich helfe Dir“; „Ich höre Dir zu“; „Ich teile mit Dir“; „Ich gehe auf Dich zu“; „Ich nehme Dich an“; „Ich nehme Dich auf“; „Ich passe auf dich auf“
Am Ende der Messe erhaltet ihr, die neuen Schülerinnen der fünften Klassen, ein Herz mit einer Tat der Barmherzigkeit. Diese soll euch in der nächsten Zeit begleiten und es wäre schöne, wenn ihr versucht, diese Tat zu erfüllen.

Kyrie
Manchmal kann ich mein Herz anderen gegenüber nicht öffnen, weil ich den Mut leider nicht habe. Hilf mir, Mut zu finden und mein Herz zu öffnen. – Herr, erbarme dich.

Manchmal urteile ich über Menschen, die nichts mehr haben, doch weiß ich nichts über sie und ihre Vergangenheit. Hilf mir, die Menschen besser zu verstehen. – Christus, erbarme dich.

Oft drücke ich mich vor meinen Problemen und entschuldige mich nicht, obwohl es doch so einfach ist, Menschen zu verzeihen. Hilf mir, meine Probleme zu erkennen und zu beseitigen. – Herr, erbarme dich.

Herz-Aktion
Die neuen Schülerinnen wurden klassenweise aufgerufen, ihre vorbereiteten Papierherzen nach vorne zu bringen und sie auf große Plakate aufzukleben. In die Herzen haben die Mädchen ihre „Herzenswünsche“ für das neue Schuljahr und die neue Schule aufgeschrieben.

Fürbitten
1. Herr, wir bitten dich, dass die neuen Fünfer viele Freunde finden und sich somit schnell an unserer Schule wohlfühlen. Wir bitten dich: erhöre uns.
2. Herr, wir bitten für die neuen Fünftklässler, dass sie in einer guten Klassengemeinschaft aufgenommen werden und diese immer stark zusammenhält. Wir bitten dich: erhöre uns.
3. Herr, wir bitten dich, schenke allen Schülerinnen einen guten Start ins neue Schuljahr. Wir bitten dich: erhöre uns.
4. Herr, öffne unsere Herzen. Denn offene Herzen trösten und vergeben einander. So kann deine Liebe hier auf Erden spürbar werden. Wir bitten dich: erhöre uns.
5. Herr, wir bitten dich, lass die Menschen, die in Angst und Furcht leben, Ruhe und Frieden finden. Wir bitten dich: erhöre uns.

Schlussgebet – Gebet der Sr. Faustyna
Am Ende des Einschulungsgottesdienstes zitierte das Vorbereitungsteam Papst Franziskus, der in seiner Botschaft zum XXXI. Weltjugendtag anregt:
„Lasst euch vom Gebet der heiligen Faustyna inspirieren, die eine demütige Apostelin der göttlichen Barmherzigkeit unserer Zeit ist:
„Hilf mir, o Herr,
(…) dass meine Augen barmherzig schauen, damit ich niemals nach äußerem Anschein verdächtige und richte, sondern wahrnehme, was schön ist in den Seelen meiner Nächsten und ihnen zu Hilfe komme
(…) dass mein Gehör barmherzig wird, damit ich mich den Bedürfnissen meiner Nächsten zuneige, dass meine Ohren nicht gleichgültig bleiben für Leid und Klage der Nächsten
(…) dass meine Zunge barmherzig wird, dass ich niemals über meine Nächsten abfällig rede, sondern für jeden ein Wort des Trostes und der Vergebung habe
(…) dass meine Hände barmherzig und voll guter Taten sind
(…) dass meine Füße barmherzig sind, dass sie meinen Nächsten immer zu Hilfe eilen und die eigene Mattheit und Müdigkeit beherrschen
(…) dass mein Herz barmherzig ist, auf dass ich alle Leiden der Nächsten empfinde.“

 



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