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Nach der Arbeit im Schulwald gab's Wildschweinwürstchen · 06.07.2016

Allen Wettervorhersagen zum Trotz traf sich die Schulwald-AG am Samstag, den 2.7.2016 zu einem Waldaktionstag im Feisternachttal. Arbeiten im Schulwald, eine spannende Tierspurensuche mit einem Wildnispädagogen sowie Grillen von Wildschweinwürstchen in der Nähe unserer Schulwaldfläche standen auf dem Programm. Das Interesse und der Fleiß der zahlreich erschienenen Schülerinnen wurde nicht nur mit Leckereien, sondern auch mit ganz vielen Sonnenstrahlen belohnt.

Die AG-Schülerinnen trafen sich an der Bembermühle im Vallendarer Stadtwald mit Frau Heuer und dem Jäger und Wildnispädagogen Christoph Brabender. Auf dem Weg durch das Feisternachttal ging es zunächst auf Tierspurensuche.


_Trittsiegel von einem Reh. _

Die Schülerinnen lernten die Fußabdrücke von Reh, Wildschwein, Fuchs und Hund zu unterscheiden.


Aufstieg zum Rheinhöhenweg bei herrlichstem Sonnenschein.


Fegespur von einem Rehbock.


Fraßspuren vom Borkenkäfer an Totholz.


Auf dem Rheinhöhenweg angekommen gab es als erste Überraschung für alle frisch gebackenen Streuselkuchen.


Ein Vogelnest – vermutlich von der Singdrossel – war eine weitere interessante Entdeckung.

An der Schulwaldfläche gab es die in der AG schon zur Tradition gewordene fair gehandelte “Gute Schokolade”, mit deren Verzehr die Aufforstung von Regenwaldflächen unterstützt wird.

Auch die von den Schülerinnen selbst gepflanzten Bäume haben sich inzwischen sehr gut entwickelt. Im Vordergrund sieht man die Reihe der gepflanzten Wildäpfel.

Revierförster Kern kam zur Gruppe hinzu und erläuterte notwendige Pflegemaßnahmen. Danach machten sich die Schülerinnen an die Arbeit.


Die Wildverbissschutzzäune wurden entfernt. Einige Bäume wurden geschnitten.

Neben den Wildäpfeln gedeihen in der Schulwaldfläche insbesondere Vogelkirschen, aber auch Feldahorn und Hainbuche, sowie einige Rotbuchen und Silberweiden. Um zu testen, wie sich die Klimaerwärmung auf das Wachstum der Bäume auswirkt, wurden am Rand der Schulwaldfläche u.a. auch die Flatterulme und die Schwarznuss gepflanzt. Biodiversität wird also im Schulwald groß geschrieben.

Nach getaner Arbeit wartete noch einmal eine Wanderstrecke auf die Mädchen, die an der Schutzhütte am Feisternachtstausee endete. Dort stieg bereits der Rauch vom Grill in die Luft und es dauerte nicht lange, bis sich alle stärken konnten.

Werner Heuer verwöhnte die etwas erschöpften, aber immer noch ganz fröhlichen Schülerinnen mit gegrillten Wildschweinwürstchen.

Dabei erhielt er tatkräftige Unterstützung – es waren wohl doch noch nicht alle Kräfte aufgebraucht.

Glücklich über einen erlebnisreichen gelungenen Tag im Wald genossen die Wald-AG-Schülerinnen gemeinsam mit Frau und Herrn Heuer das Picknick.

Sogar auf dem Rückweg zur Bembermühle schien immer noch die Abendsonne und verzauberte das Feisternachttal in herrlichstes Licht.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzlicher Dank an Christoph Brabender, Achim Kern und Werner Heuer.

(Sigrid Heuer)

 



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