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Schülerinnen der 9.-12. Klasse beteten den Ökumenischer Kreuzweg der Jugend · 24.03.2016

Wie schon in den vergangenen Jahren versammelten sich die Schülerinnen der Jahrgänge 9-12 am 15.03.2016, dem letzten Schultag vor den Osterferien, in der Pallottikirche. Dort beteten sie den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2016.
Frau Seibel begrüßte die Gottesdienstbesucher und führte in die Meditation ein.

„Wo bist Du!“, lautet der Titel des diesjährigen Weges. Hinter ihm steht eine Frage, die als sehnsüchtiger oder auch verzweifelter Ruf in beide Richtungen schallt, zu Gott und zum Menschen. „Wo bist du, Gott, in den Brüchen und Leeren, den Ängsten und der Einsamkeit, in der Such nach Halt meines Lebens? Wo bist du, Mensch, in deiner Freiheit, in deiner Verantwortung, wo bist du, damit ich durch dich diese Welt verändern kann?“
Schülerinnen der 10d gestalteten musikalisch den Rahmen und trugen die Texte vor.

Die Bilder des Ökumenischen Jugendkreuzweges 2016 zeigen Orte des Weges in Jerusalem, der Via Dolorosa, auf der Menschen bis heute auf den Spuren des Kreuzweges Jesus folgen.

Eroffnung
Wo bist du, Gott?
Die Frage stelle ich mir, wenn ich von großem Leid, massiver Ungerechtigkeit und dem Tod Unschuldiger höre.
Ich denke an Kriegstote in der Ukraine,
an Flüchtlinge auf dem Mittelmeer,
an die Opfer des IS-Terrors.

Wie Jesus am Ende seines Kreuzwegs, so beten wahrscheinlich auch viele von ihnen verzweifelt. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.“

Oder anders: Wo bist du, Gott?

Wir werden Bilder von der Via Dolorosa in Jerusalem sehen. Die lateinischen Worte bedeuten: Leidensweg. Jesus soll diesen Weg vom Ort der Verurteilung bis zum Ort seiner Hinrichtung gegangen sein. Das war vor 2000 Jahren.
Seit dieser Zeit gehen Christinnen und Christen Jesu Leidensweg dort nach. Die christliche Überlieferung erzählt von einzelnen Stationen auf diesem Weg: zum Beispiel von der Verurteilung durch Pontius Pilatus, der Begegnung mit seiner Mutter Maria, den Zusammenbrüchen Jesu unter der Last des Kreuzes und am Ende von der Kreuzigung selbst.

Die Bilder zeigen das nicht direkt – sie zeigen den Alltag auf der Via Dolorosa. Den Alltag von Touristen, Gläubigen, Verkäufern, von Juden, Christen, Muslimen, von jungen und alten Menschen.
Und dein Alltag?
Wie sieht dein Alltag aus?
Wo bist du, Gott?

Prolog
Die Fotografien sind der Wegführer, mit dem wir dem Weg der Via Dolorosa folgen.
Sie beginnt hier mit der Station: „Jesus wird zum Tod verurteilt.“
Der Hof einer muslimischen Mädchenschule.
Ein Basketballkorb.
Hier soll Jesus von Pilatus verurteilt worden sein.
Daran erinnert nichts.
Hier verbringen Jugendliche ihre Pause,
spielen Basketball,
lesen Suren aus dem Koran.
Hier ist vor 2000 Jahren die Entscheidung über den Kreuzestod Jesu gefallen.
Hier hat das Leiden Jesu begonnen.
Hier, wo heute Alltag stattfindet, beginnen wir unseren Kreuzweg.

Wo warst du, Gott – als Jesus verurteilt wurde?
Wo bist du, Gott – wenn Menschen leiden?
Wo bist du, Gott – in meinem Alltag?

Weiter zur 1. – 3. Station

 



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