staatlich anerkannte Privatschule
Mädchenrealschule, Mädchengymnasium, Ganztagsschule Home Lageplan Kontakt Impressum
Schule  Gemeinschaft  Gymnasium  Realschule  Orientierungsstufe  MSS  GTS  AGs  Nachrichten  Termine  Service 
  
 

Fastenzeit - etwas für starke Mädchen · 12.02.2016

Die Klasse 5f hatte den ersten der drei Stufengottesdienste am Aschermittwoch, 10.02.2016, vorbereitet. In Dialogen und durch ein szenisches Spiel stimmten sie ihre Mitschülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 auf den Empfang des Aschenkreuzes in der Pallottikirche ein.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Heute ist Aschermittwoch und wir werden nachher die Möglichkeit haben, das Aschenkreuz zu erhalten.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Stopp, stopp! Ich möchte zuerst einmal wissen, was das überhaupt ist: Aschenkreuz.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Und ich will wissen, welche Bedeutung der Aschermittwoch hat.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Also gut. Das Aschenkreuz: Das Wort setzt sich zusammen aus „Asche“ und „Kreuz“. Im vergangenen Jahr wurden am Palmsonntag vor Ostern diese Zweige gesegnet. Diese Zweige wurden nun verbrannt, um daraus die Asche für das Aschenkreuz zu erhalten.
Asche ist totes Material. Ein ursprünglich frischer Zweig ist abgestorben. Also steht die Asche für das Sterben.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Aber an das Sterben erinnere ich mich nicht gerne. Meine Mutter sagt: Freu dich am Leben und denk nicht an den Tod.

Ann-Kathrin:
Ich glaube, darauf kann dir das Kreuz eine Antwort geben.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Was hat also die Asche mit dem Kreuz zu tun?

Carlotta:
„Asche auf mein Haupt“ ist eine sehr alte Redewendung, die besagt: Okay, ich war’s. Ich stehe zu meiner Schuld.
Im Christentum haben wir ein gemeinsames Zeichen für Schuld und Erlösung. Das ist das Kreuz. Daran ist Jesus für uns gestorben, damit wir frei von Schuld werden. Und weil er das für uns getan hat, werden wir einmal ewig leben.

Ann-Kathrin:
Wenn ich daran denke, dass das Leben hier auf der Erde ja nur ein Teil meines ganzen Lebens ist, hilft mir das, an den Tod denken zu können. Und das Leben bei Gott wird einmal voller Freude sein.

Carlotta:
Für uns als Christen ist das Aschenkreuz deswegen auch ein Zeichen, dass wir bereit sind, uns zu erneuern, zu verändern, was in unserem Leben quer liegt, was eigentlich unserer guten Seite in uns widerspricht.

Das Aschenkreuz sagt: Stopp!

Ann-Kathrin:
Eine sinnvolle Zeit, an eine Erneuerung in unserem Leben zu denken, ist die Fastenzeit.

Carlotta:
Christen in der ganzen Welt bereiten sich darauf vor, an Ostern die Auferstehung Jesu zu feiern. Deswegen erinnern sie sich an vieles, was schwer war auf dem Weg Jesu und wollen ihn begleiten. Dazu nehmen sie sich vor, etwas in ihrem Leben besser zu machen, auf etwas zu verzichten.
Sie wollen umkehren, einen anderen Weg einschlagen.

Ann-Kathrin:
Mit dem Aschermittwoch machen wir einen eindrucksvollen Beginn der Fastenzeit.
Diese Zeit hilft uns, uns auf die guten Seiten in uns zu konzentrieren. Wir sollen sie noch mehr zum Zug kommen lassen. Wir wollen uns auf das konzentrieren, was uns wirklich wichtig ist. Dafür müssen wir uns anstrengen, das alte Gerümpel wegschaffen, das uns daran hindert, gut zu sein.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Also ist die Fastenzeit etwas für starke Mädchen!

Zoe/Paula.K/Carolin:
Aufräumen in unserem Herzen und anders handeln!

Zoe/Paula.K/Carolin:
Aber wie?

Der Hl. Vater hat ein Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Wir sollen wieder mehr barmherzig miteinander umgehen.

Zoe/Paula.K/Carolin:
Was heißt das?

Ann-Kathrin:
Das zeigen wir dir in einer kurzen Szene: Wahl einer Mannschaft für das Völkerballspiel Zwei Versionen:
- jemand wird nicht gewählt und bleibt beschämt stehen
- sie wird zuerst gewählt

Ann-Kathrin:
Ich glaube, dass du selbst noch auf viele Ideen kommst, wie du barmherzig zu deinen Mitschülerinnen sein kannst.

Mara-Lena:
Du hast dein Kreuz für uns getragen, damit wir sehen: Wenn etwas schwer wird für uns, dann trägst du diese Last mit.
Wenn ich jemanden nicht verzeihen kann, dann ermutigst du mich, es noch einmal und noch einmal zu versuchen.
Wenn ich andere schlecht gemacht habe, dann sagst du: Ich sehe, dass es dir leid tut. Alles verzeihe ich dir. Und mein Verzeihen hilft dir, gut zu sein.

Joelina:
Was wir alle füreinander tun können: Wir beten füreinander. Wer für die Mitschülerinnen, die Lehrer betet, der sieht sie mit anderen Augen, der begegnet ihnen anders, eben barmherzig!

 



Schuljahr:

November 2017

Oktober 2017

September 2017

August 2017