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Weihnachtsgottesdienst 22.12.2015 – „coming home for christmas“ · 23.12.2015

Der diesjährige Weihnachtsgottesdienst der Schönstätter Marienschule stand unter dem Motto „coming home for christmas“ und wurde von der Klasse 10b im Religionsunterricht in den letzten Wochen vorbereitet.

„coming home für christmas“ heißt auf Deutsch: Heimkommen zu Weihnachten. Ist dies nicht eine große Sehnsucht vieler, wenn nicht aller Christen, dass man Weihnachten wirklich auch als ein Fest des Friedens und der Familie feiern kann?

So begann der Gottesdienst auch mit einigen nachdenklichen Gedanken zu diesem Thema:

„Coming home for christmas“ ist das Thema unseres heutigen Weihnachtsgottesdienstes. Heimkommen für Weihnachten.

Weihnachten ist für uns ein Fest des Friedens,
… ein Fest der Freude und des Glücks,
… ein Fest der Freunde und Verwandte,

… ein ganz besonderes Fest der Familie!

Doch ist Weihnachten dies wirklich?

Als Einstimmung in diesen Gottesdienst wurde dann ein Werbefilm gezeigt, der die vorbereitende Klasse besonders berührt und nachdenklich gemacht hat. Die ganze Schulgemeinschaft war am Ende des Filmes auch sichtlich bewegt: Dies merkte man anschließend an der aufmerksamen und nachdenklichen Stille .

Pater Lothar Herter griff das Grundthema des Gottesdienstes in seiner Predigt auf und machte deutlich, wie es ist, wenn jemand in einer fremden Stadt seine Gruppe verloren hat und plötzlich allein ist. Wie groß muss die Enttäuschung sein, wenn die Gruppe den Fehlenden nicht einmal vermisst. So darf es an Weihnachten nicht sein: Da muss die Familie zusammenstehen! Weihnachten kann man nur gemeinsam feiern! Leider ist jedoch in unserer heutigen Zeit ein solches friedliches und besinnliches Weihnachten oft nicht möglich. Das liegt daran, dass die Familienkonstellationen häufig schwierig sind, dass Krankheit oder Tod das Fest überschatten oder auch weil Krieg oder Flucht Grund für ein „leidvolles“ Weihnachten sind.

Aber Pater Herter machte auch deutlich, dass – soll das Weihnachtsfest gelingen – das Jesukind nicht fehlen darf. Jesus Christus ist vor 2000 Jahren in Bethlehem geboren und wir feiern bis heute seinen Geburtstag. Wenn man an Weihnachten alles Mögliche „feiert“, jedoch den wesentlichen Kern übersieht, dann ist es eben auch kein richtiges Weihnachten.

Der Chor unter Leitung von Frau Maasri untermalte mit eindrucksvollen Liedern den Gottesdienst. So wurden zum einen Lieder aufgegriffen, die für den Jubiläumsgottesdienst im Oktober eingeübt worden waren („Er ist wie ein Baum …“), aber auch neue einstudierte Lieder vorgetragen.

EIn besonderer Augenblick des Gottesdienstes war sicher der Liedvortrag von Isabelle H. und Merle H. (beide 10b), die nach der Kommunionausteilung „home for christmas“ von Maria Menna eindrucksvoll dargebracht haben.

Es war für alle in der Pilgerkirche ein unvergesslicher „Gänsehaut-Moment“.

Am Ende sprach Sr. M. Anneclaire allen Beteiligten des Gottesdienstes den Dank der Schulgemeinschaft aus und bat darum, auch im Gebet mit den Abiturientinnen zu sein, die sich zur Zeit auf die schriftlichen Prüfungen vorbereiten.

So mag der Gottesdienst für alle Anwesenden Inspiration und Ansporn sein, sich für ein gelingendes und friedliches Weihnachtsfest in der Familie einzusetzen und an Weihnachten auch wirklich „zu Hause“ sein zu können. Dort sollten wir auch wirklich glücklich sein dürfen.

Gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2016!

Volker Lemke

 



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