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„wie ein Baum – gepflanzt an Wasserbächen“ (Ps 1) · 22.11.2015

Bündnismesse am 18. November 2015 mit der Schönstätter Marienschule

Wir freuten uns, dass wir als Schönstätter Marienschule diesen Gottesdienst mitgestalten konnten. Vor gut sechs Wochen hatten wir in der Pilgerkirche als Schulgemeinschaft mit unseren Gästen eine Festmesse gefeiert. Anlass war der 70. Geburtstag unserer Schule. Sie wurde am 1. Oktober 1945 von Pater Josef Kentenich gegründet.

Ein Teil unseres Schulchors und Schülerinnen der Klasse 6g brachten unter der Leitung von Frau Maasri das Motto unseres Gottesdienstes und einige Lieder noch einmal wunderbar zum Klingen.

Nach der Begrüßung von Pater Herter, der die Angstgefühle angesichts der Terroranschläge in Paris aufgriff, führten einige Schülerinnen in das Thema ein.

Sie erinnerten an den Weihetag der Basiliken Sankt Peter und Paul zu Rom und verglichen die Apostel Petrus und Paulus mit einem Baum – gepflanzt an Wasserbächen. Auch das Wachstum der Schönstätter Marienschule sowie die internationale Ausbreitung Schönstatts, welche die Schülerinnen beim 100-jährigen Jubiläum intensiv erfahren hatten, verknüpften sie mit dem Wachsen und Reifen eines Baums. Als dessen „Wasserbach“ bzw. Quelle charakterisierten sie das Urheiligtum, in dessen Gnadenstrom Pater Kentenich die Schule bei ihrer Gründung „hineinstellte“. Ferner kennzeichneten sie jeden Menschen als einen Baum – einmalig in seinen Wurzeln, seinem Stamm und seiner Krone, an Wasserbäche gepflanzt, hineingenommen in den Bund mit Gott durch die Taufe, gesichert in Gottes Zusage „Ich bin bei dir.“
Am Schluss der Einführung machten sie auf den Sinn der Bündnisfeier in Schönstatt an jedem 18. des Monats aufmerksam: die Vergewisserung, dass wir an Wasserbäche gepflanzt sind, dass Gott einen Bund mit uns geschlossen hat und Maria uns im Liebesbündnis hilft, den Bund mit Gott zu leben.

In seiner Predigt ging Pater Herter auf Petrus und Paulus ein, die nicht immer ein fester Baum waren, sondern mit vielen Schwächen zu kämpfen hatten, aber durch ihre Liebe zu Gott stark wurden. Durch ein Leben, in dem wir Gott Raum geben, könnten auch wir unsere Angst und Unsicherheit angesichts starker Bedrohungen überwinden.

Eltern und eine Schülerin trugen die Fürbitten vor. Unter anderem beteten sie für die Kirche, dass sie durch die Verkündigung der Frohen Botschaft den Menschen Mut macht; für die Eltern, dass sie ihren Kindern Halt und Sicherheit geben, damit sie Freude am Leben und Arbeiten bekommen; für die Opfer der Terroranschläge.
Dass das Leben, das aus dem Glauben kommt, stärker ist als Hass und Gewalt, wurde durch den frohen, innigen Gesang der Schülerinnen erfahrbar.

Sr. M. Verena

 



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