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Wien-Reise des Musik-LK 11 · 11.09.2015

Am Freitag, den 19.06. begann für den Musik-LK 11 begleitet von Frau Jocks und Frau Maasri ihre Reise nach Wien. Die Aufregung war schon auf dem Weg zum Kölner Flughafen zu spüren. Als wir abends endlich in Wien angekommen waren, wollten wir natürlich schon etwas von der Stadt sehen und begaben uns schließlich nochmal auf den Weg zur S-Bahn.

Nach der morgendlichen Stadtführung am Samstagmorgen besuchten wir alle zusammen das Haus der Musik.

Dort konnten wir etwas über die Erzeugung und Vielfalt der Töne kennenlernen und wurden ebenfalls auf Geräusche aufmerksam gemacht, die wir im Alltag nur im Unterbewusstsein wahrnehmen. Außerdem lernten wir mithilfe von Audioguides viel über das Leben verschiedener Komponisten (Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Schönberg, Webern), die alle zu ihrer Zeit in Wien lebten. Insgesamt hat uns allen der Besuch sehr viel Spaß gemacht, gerade weil wir die Möglichkeit hatten, viel selber auszuprobieren.
Die Secession ist eine Vereinigung von Künstlern aus Wien, die ungefähr 5 Kunstaustellungen pro Jahr haben. Sie war unser Anlaufpunkt für den Nachmittag. Dort wurden wir durch die aktuelle Ausstellung geführt und durften anschließend noch den Beethovenfries bewundern. Dies ist ein großes Wandgemälde, das von Gustav Klimt anlässlich einer Ausstellung über Ludwig van Beethoven gefertigt wurde.

Am Samstagabend haben wir und in der Wiener Staatsoper die Oper ,,Rigoletto‘‘ von G.Verdi angeschaut. Da wir leider sehr weit oben saßen, konnten wir nicht so viel sehen.

Dennoch glänzte die Aufführung dort durch eine tolle musikalische Darbietung, vor allem im zweiten und dritten Akt. Unser erschöpfter Zustand war in Bezug auf die Konzentration leider wenig förderlich. Ein Besuch dort ist trotzdem sehr zu empfehlen.

Sonntags war unser erster Programmpunkt das Mozarthaus. Dort bekamen wir Audioguides und begaben uns auf den Weg durch das dreistöckige Haus, in dem Mozart eine Zeit lang gelebt hat. In einer Etage konnten wir durch seine Wohnung laufen, die, soweit es möglich ist, rekonstruiert wurde. In den anderen zwei Etagen wurde über seine musikalischen Wiener Jahre berichtet. Darunter insbesondere seine bekannten Opern, wie z.B. ,,Die Zauberflöte‘‘ oder ,,Die Hochzeit des Figaro‘‘, die in diesem Haus entstanden ist, sodass das Mozarthaus bei den Wienern eigentlich das Figaro-Haus ist.

Nachmittags haben wir die Instrumentensammlung in der Hofburg, in der Prinz Eugen eine Zeit lang gelebt hat, besucht.

Wir lernten zahlreiche Instrumente mit äußerst besonderen Formen und Verzierungen kennen, die damals dazu dienten, schön auszusehen. Außerdem waren Klaviere und Streichinstrumente ausgestellt, die schon von bekannten Musikern gespielt wurden.

Abends schauten wir uns das Musical „Mamma Mia“ mit den Liedern der Band ABBA im Raimund-Theater an.

Es war sehr schön und die Musik steckte uns alle mit ihrer guten Laune an. Nach der Vorstellung, die wir alle mit viel Begeisterung verfolgt haben, nahmen wir den Vorschlag von Frau Maasri an und suchten den Bühneneingang auf, wo wir die Darsteller trafen, Autogramme bekamen und viele Fotos machten. Nach diesem anstrengenden Tag und wundervollen Abend hatten wir sehr viel Hunger, was ein guter Grund war die Darsteller schneller herauszulocken. Dann war es Zeit etwas essen zu gehen und da wir schon einmal in Wien waren, aßen wir natürlich Wiener Schnitzel.

Unser letzter offizieller Programmpunkt war am Montagmorgen der Besuch des Belvedere, einem ehemaligen Sommerschlosses der Habsburger.

Wir waren im Oberen Belvedere, wo wir eine Führung zum Thema ,,Mann und Frau um die Jahrhundertwende‘‘ bekamen. Auf dem Weg in die Kunstausstellung konnten wir zuerst die prunkvoll gestaltete Eingangshalle betrachten. Anschließend durften wir uns viele Gemälde anschauen. Besonders eindrucksvoll war für uns das Bild ,,Der Kuss‘‘ von Gustav Klimt und dessen Bedeutung. Nach der Führung sind wir noch durch den wunderschön gestalteten Garten des Schlosses gegangen, bevor sich unsere kleine Gruppe zum Nachmittagsprogramm aufspaltete.

Dieses bestand für die einen aus einer Führung im Haus des Musikvereins und für die anderen aus Shopping.
Um 18.00 Uhr war dann für alle Treffen an der Jugendherberge, da wir leider schon unseren Rückweg antreten mussten. Insgesamt haben wir, trotz kurzem Aufenthalt, sehr viel von Wien gesehen und es von seiner kulturellen Seite kennengelernt.

Ein besonderer Dank gilt unseren Lehrerinnen Frau Jocks und Frau Maasri, die uns nach Wien begleitet haben und uns dieses wunderschöne Wochenende ermöglicht haben.

Luisa B., Charlotte Q., Marie-Christine G., Lisa F., Julia Z.

 



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