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DECHEMAX-Wettbewerb 2014/2015 · 07.07.2015

Chemie rund um den Körper des Menschen

Im Oktober 2014 erfuhren wir von unserer Chemielehrerin Frau Denzer, dass von November 2014 bis Februar 2015 ein DECHEMAX-Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 – 11 der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. stattfindet. Dabei sollten Teams aus 3 – 5 Teilnehmern gebildet werden, diese sich auf der Internetseite anmelden und danach die erste Frage der Woche beantworten. Auf der Internetseite der DECHEMAX war dazu angegeben: „Viele Menschen wollen ihren Körper “frei von Chemie“ halten. Das ist nicht nur schade, denn es zeigt, dass sie „Chemie“ nur als etwas Negatives begreifen, sondern es ist schlicht unmöglich. Denn gleich, ob wir Medikamente zu uns nehmen, die Zähne putzen oder einfach nur etwas essen: immer ist Chemie oder Bio-Technologie im Spiel. Unser Körper selbst ist eine höchst effiziente, auf hohem Niveau arbeitende Chemiefabrik.“

Wir vier Schülerinnen der Klasse 10d, Sophie Sch., Dorin Q., Johanna G. und Melina M., beschlossen an dem Chemie-Wettbewerb teilzunehmen und gemeinsam in der ersten Runde des Wettbewerbs regelmäßig Woche für Woche neue Fragen rund um Chemie, Biotechnologie und Technik zu beantworten. Die Themen der 8 Wochen lauteten:

1) Autsch! Empfindliche Zähne
2) Kein Pipifax: Urin
3) Knackig braun ganz ungefährlich?
4) Sand im Ohr
5) Immer der Nase nach!
6) Ersatzteile für den Menschen
7) Mit Chemie gegen Krankheiten
8) Alles eine Sache der Hormone!

So mussten wir zum Beispiel die Inhaltsstoffe von Zahncremes suchen, aufschreiben, welche Krankheiten an Urin erkennbar sind, Fakten zur Synthese von Harnstoff nennen, Gerüche einem Klassifizierungssystem zuordnen, überlegen, welche Elemente riechen, die Zusammensetzung von Sonnencreme notieren, Material für Prothesen finden und eintragen, wo Hormone gebildet werden und welche Wirkung sie haben. Besonders interessant war das Thema “Antibiotika”, da wir lernten, dass Penicillin rein zufällig entdeckt wurde.

Nachdem wir die erste Runde erfolgreich absolviert hatten und es in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft hatten, gab es endlich spannende praktische Experimente mit den Themen: Enzyme – Katalysatoren des Lebens; Initiative gegen Schmerz und Herzinfarkt.
Wir sollten experimentieren, beobachten, recherchieren, testen, erklären, Spuren suchen…

Wir haben uns mit unser Chemielehrerin Frau Denzer an einem Nachmittag im März in der Schule getroffen, um mit ihrer Aufsicht und leichter Unterstützung Experimente mit Leber in verschiedenen Zubereitungsformen (roh, gekocht, gefroren etc.) durchzuführen.
Die zweite Versuchsreihe drehte sich um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Aspirin und Aspirin Protect. So beobachteten wir z.B. die Reaktionen dieser Tabletten in Essigsäure und Allzweckreiniger. Abgabe der Protokolle war im April 2015. Da wir auch die zweite Runde erfolgreich absolviert hatten, erhielten wir dazu eine Urkunde.


Uns selbst haben die Versuche sehr viel Spaß gemacht, da sie gut lösbar waren und spannend für jeden, der sich für den eigenen Körper interessiert. Hiermit geht auch nochmal ein besonderes herzliches Dankeschön an unsere Lehrerin Fr. Denzer und an unsere Schulleiterin Sr. Anneclaire, die Fotos und Videos von unseren Leberexperimenten machte.

Sophie Sch., Dorin Q., Johanna G. und Melina M.

 



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