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How I got my abi · 20.03.2015

Abitur 2015

Der Abi-Jahrgang 2015 stand am Tag der partiellen Sonnenfinsternis in besonders hellem Licht.

Der Festtag am 20.03.2015 begann mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Bei der offiziellen Entlassfeier in derAula begrüßte Frau Niklas-Wirth (MSS-Leiterin an der Marienschule) die Abiturientinnen mit ihren Familien sowie das Kollegium, die Schulleitung und als Ehrengast Sr. M. Josit, die den Schulträger vertrat. Frau Niklas-Wirth moderierte auf außerordentlich unterhaltsame und geistreiche Weise die Abiturfeier und bewies dabei einmal mehr, dass sie den Jahrgang bestens kennt und weiß, was die Schülerinnen während ihrer neunjährigen Schulzeit an der SMS bewegt und geprägt hat.
Nachdem die 13er in die Aula, ihrer „hall of fame“, eingezogen waren, erlebten diese 48 Hauptdarstellerinnen und das Publikum ein Festprogramm, das zur Gesamtbewertung der „13 Staffeln“ passt: „It was legendary!“

Das Schulorchester unter der Leitung von Frau Jocks spielte das Intro von „How I met your mother“.

Unter den Abiturientinnen ist eine Reihe von langjährigen Orchestermitgliedern, denen Frau Jocks Dank und Glückwünsche aussprach.

In ihren Abschiedsworten rief Sr. M. Anneclaire viele Filmsequenzen der vergangenen Jahre in Erinnerung. Unter verschiedenen Gesichtspunkten von Filmtheorie und Dramaturgie, Personenkonstellation, Konfliktpotential und Problembewältigung ließ sie die SMS-Staffeln mit ihren aufregenden, spannenden, harmonischen und glücklichen Augenblicken bis zum Happy End Revue passieren.

Sr. M. Anneclaire, dankte den Jahrgangssprecherinnen und –eltern, den Stammkursleiterinnen, Frau Niklas-Wirth und den vielen, die mitgewirkt haben, dass die Inhalte der „Staffeln“ zu solchen Abiturergebnissen geführt haben. Sie erinnerte daran, dass der „Schauplatz des Films“ auch dank der Eltern und ihrem Engagement in den Förderkreisen ein guter war und spielte damit auf die Sanierung der Schule und deren Ausstattung an, die sich mit anderen messen kann. Schließlich erwähnte Sr. M. Anneclaire in ihrer Rede auch das pädagogische und geistliche Profil der SMS als einem Lebensraum, in dem sich feste, freie und starke Persönlichkeiten ausbilden lassen. Hintergründig und wirksam prägt Maria als Patronin die Schule, die nach den Worten Pater Kentenichs im Segensstrom des Urheiligums stehe, das Klima des Lern- und Lebensraumes. Dass die Gottesmutter als Erzieherin effektiv mitwirkt und im Bündnis stark macht, zeigt sich gerade im Erwerb und in der Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz. Davon zeugten auch Bilder aus den „Staffeln“ der „Serie Schulzeit“, mit denen die Rede der Schulleiterin stimmungsvoll ausklang.

Stimmung brachte auch das Schulorchester mit seinem Musikbeitrag „Grease-Medley“.

Im Anschluss daran sprach Frau Deller als Elternvertreterin.

In ihrer Rede rief sie den Abiturientinnen zu: „Heute seid ihr alle Gewinnerinnen“ und gratulierte ihnen, diesen wichtigen „Challenge“ in ihrem Leben bestanden zu haben. Frau Deller griff einen indischen Aphorismus auf: „Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel.“ Sie erläuterte die Bedeutung eines guten „Wurzelbodens“, um festen Halt zu haben aus. Sie würdigte, wie Schule und Eltern dazu beigetragen haben, dass sich die Abiturientinnen nicht nur viel Wissen angeeignet, sondern Hilfsbereitschaft, Fürsorge und Geborgenheit erfahren haben. Sie sprach auch christliche Werte an, die im Leben Halt geben. Jetzt müssen Eltern loslassen, d.h. den jungen Frauen „Flügel“ geben, denn sie hätten ein Recht darauf, nun auch eigenen Wege zu gehen und ihre Erfahrungen zu machen. „Die Türen stehen euch offen wie nie mehr in eurem Leben“, rief Frau Deller den Abiturientinnen zu und sie ermutigte sie, dass sie als „Schönstattgirls“ „flugtauglich“ seien.

Rebecca K., Marie-Christine G., Luisa B. und Jennifer R. präsentierten den Zuschauerinnen von „Klappe die erste“ bis „Cut – alles im Kasten“ eine heitere SMS-Staffel.

In ihren Grußworten als Schülersprecherinnen und wünschten sie den Abiturientinnen, die nun einen neuen Platz in einer anderen Serie finden, von Herzen alles Gute.

Der Schulchor unter Leitung von Frau Maasri gab „The Longest Time“ zum Besten.

Auch unter den Sängerinnen sind 13er, die den Chor über Jahre mit ihre Stimme und Persönlichkeit geprägt haben. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung.

Die Rede des Abiturjahrgangs hielten Lara M. und Carolin P.

Sie verglichen ihre Schulzeit mit einer Reise und dankten der jeweiligen Reiseleitung: den Lehrern, die ihre Begeisterung mit ihnen teilten, mit ihnen Wegentscheidungen diskutierten, Umwege gingen, Einigungen voranbrachten; den Familien, die sie mit bestem Reiseproviant ausgestattet haben, Frau Niklas-Wirth, die den Reisebus gefahren und sie stets gut durch die Oberstufe geleitet hat. Dank galt der Schulleitung, die die Reise organisiert hat, und den Stammkursleiterinnen. Nun stehen die Busse für die Reise in die Zukunft bereit.

Luisa H.-W. faszinierte die Zuhörerschaft mit ihrer Komposition: einer „Prometheus“-Variation.

Dann war es Zeit für den Beitrag der Stammkursleiterinnen. Wer es noch nicht wusste, der hatte schnell raus, wer von den dreien Deutschlehrerin ist.

Während Frau Göller und Frau Normann-Bühler geistreich und wortgewandt aus Goethes „Faust“ zitierten, kommentierte Frau Voegeler in ihrer ironisch-nüchternen und vor allem anglophilen Art das Duo und ließ die „Glamour Girls“ hochleben. Eine Fülle von Film-Anspielungen zeigte, dass die drei Stammkursleiterinnen auf der „Wellenlänge“ der Abiturientinnen „sendeten“. Auf amüsant-humorvolle Art gaben sie Einblicke in das „Programm“ der letzten Jahre, das so manche Comedy-Elemente enthielt und demonstrierten, wie kreativ ihre Mädels waren.

Die Feier erreichte ihren Höhepunkt mit der Überreichung der Abiturzeugnisse durch Sr. M. Anneclaire.

Außer dem Reifezeugnis wurden Urkunden, Preise und Auszeichnungen verliehen.

Zum Abschluss der bewegenden Feier formierten sich die 48 Abiturientinnen als großer Chor und besangen „Wundervolle Jahre“.

Mit den Klängen von „I’m gonna be“ (The Proclaimers) zogen sie aus der Aula der SMS aus – hinaus auf den Schauplatz des Lebens. Auf zu neuen Staffeln!

Auf dem Schulhof war von Sonnenfinsternis keine Spur mehr zu sehen.

Natürliches “Scheinwerferlicht” umfing die Abiturientinnen und ihre Familien auf dem Schulhof – und ein scharmantes Lächeln vonseiten des Zwölferjahrgangs in der Mensa.

Dort war alles bereit zum Sektempfang, den die Zwölfer mit ihren Stammkursleitern liebevoll ausgerichtet hatten.

Nach der Stärkung in der Mensa

wurde am Abend auf Gut Besselich in Urbar weitergefeiert.

Wir können gespannt sein, in welchen “Roben” man die jungen Frauen dieses Abi-Jahrgangs wiedersehen wird.

Gottes Segen für die Zukunft!

 



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