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Deutsch-französischer Austausch: Besuch im TV Mittelrhein und auf der Festung Ehrenbreitstein · 28.08.2014

Vom 23.-30. Juni 2014 waren 27 Französischschülerinnen aus den 8. Klassen (Realschule und Gymnasium) mit ihren Familien Gastgeber für die Austauschgruppe aus Plouër sur Rance in der Bretagne. Es war der Gegenbesuch der französischen Austauschpartner. In dieser Zeit besichtigen sie u.a. die Marksburg, fuhren zum Keramikmuseum nach Höhr-Grenzhausen, wo sie in der Töpferwerkstadt kreativ wurden und reisten zusammen mit den deutschen Schülerinnen nach Köln.

Am Freitag, den 27.06., dem letzten Tag der Austauschfahrt, machten sich alle am Vormittag auf nach Urbar zum TV Mittelrhein. Dort wurden sie sehr freundlichen empfangen.

Stefan Groß (Media/PR) bediente sie nicht nur mit Informationen zum Sender, sondern auch mit Gebäck und Getränken. Während die französische Gruppe durch das Studio und die Technik-Räume geführt wurde, stellten einige Schülerinnen der Marienschule spontan eine Talk-Show nach und tanzten auf der Bühne – beides vor laufender Kamera.

Auf Bildschirmen konnten ihre Mitschülerinnen die „Direktübertragung“ verfolgen. Andere vergnügten sich in der Wartezeit mit einem Kicker.

Damals ahnte noch niemand, dass der Kicker zwei Wochen später in der Marienschule Einzug halten sollte. Die 9d hatte ihn bei einem Wettbewerb gewonnen. Schließlich waren die Achter an der Reihe, hinter die Kulissen bzw. in die „gründe Hölle“ zu schauen.

Im Tageslicht, bei Sonne und sommerlichen Temperaturen, wanderte die Gruppe von Urbar auf die Festung Ehrenbreitstein. Dort erwartete sie Herr Lemke. Zur Erkundung der Festung hatte sich der Archäologiepädagoge im Dienst der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz/Direktion Landesarchäologie etwas Originelles einfallen lassen. In gemischten Gruppen sollten die Jugendlichen gemeinsam Aufgaben lösen und so das Bauwerk selbst entdecken. Am Ende wurden die Ergebnisse zusammengetragen.

Eine Aufgabe war z.B., vor einem preußischen Soldaten, der in einer Glasvitrine im Obergeschoss stand, ein deutsch-französisches Gruppenfoto zu machen, auf dem deutlich wird, dass der Austausch etwas mit Freude und Freundschaft zu tun hat.
Eine andere Aufgabe lautete: “Die französischen Schüler sollen mit Hilfe der Karte ‘Die Festung heute’ den Aussichtspunkt auf dem Oberen Schlosshof finden. Dort könnt ihr das wunderbare Panorama auf Koblenz genießen. Findet in der Landschaft folgende Orte: Jugendherberge, Rhein, Mosel, Deutsches Eck, Kaiser Wilhelm, Alte Moselbrücke, Kernkraftwerk, Hochhaus Vallendar, Fernsehturm. Die französischen Schüler sollen mit diesen Begriffen eine ‘lustige’ Postkarte an die Oma schreiben. Später werden die Deutschen sie vorlesen.”

Herr Lemke, der ja auch Geschichtslehrer an der Marienschule ist, reicherte die Fakten durch Anekdoten und Geschichten – auch aus seinem eigenen Leben – an.
Der Nachmittag auf der Festung im Sommer 2014, 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, wurde für die deutschen und französischen Austauschschüler zu einem Gemeinschafts- und Freundschaftserlebnis.

 



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