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Von Alieneiern, einem Do-It-Yourself-Floß und gespenstischen Nachtgeräuschen · 13.08.2014

Vom Donnerstag, den 04.07.‘14 bis Freitag, den 05.07.’14 waren wir, die 7c, zusammen mit Frau Kragt und Frau Niklas-Wirth auf Klassenfahrt in Altenahr. Zuerst waren wir skeptisch. Eine Jugendherberge mitten im Wald? Ohne Handyempfang?
Letztendlich waren die erlebnispädagogischen Tage sehr schön. Als wir bei bestem Wetter in Altenahr eintrafen, erwarteten uns die Kidcoaches schon, die ein Programm vorbereitet hatten. Zuerst machten wir in kleinen Gruppen GEO-Caching im Wald und bauten ein Floß aus Holzbalken und Regentonnen am nahe gelegenen Fluss Ahr. Mit diesem paddelten wir um die Wette.

Nachmittags konnten wir anschließend noch in der Ahr schwimmen gehen. Abends haben wir von den Kidcoaches aufbekommen, eine lustige Geschichte zu schreiben und ein Ufo für das “Alienei“ zu basteln. Hier ein Beispiel für eine Geschichte:

Der Kleine Alien Otto
Es war einmal ein kleines Alienbaby, welches mit seinen Eltern einen Rundflug machte. Ursprünglich kommt es vom Planeten Mars. Doch auf dem Weg zur Erde ging etwas schief. Mitten Über dem Wald in Altenahr öffnete sich die Falltür des Raumschiffes und das kleine Alienbaby fiel heraus. Leider konnten seine Eltern ihn nicht wiederfinden und ließen ihn allein im Wald zurück.
Dort lag es eine Woche bis wir, Katharina, Sarah, Sophie und Emily, es fanden. Zuerst waren wir uns nicht einig, ob wir das kleine Alienbaby mitnehmen sollten, da nicht alle einverstanden waren. Letztendlich konnten wir uns doch noch darauf einigen, das Ei zu uns zu nehmen. Es dauerte nicht lange, bis wir das Baby in unser Herz geschlossen hatten. Wir tauften es „Otto“. Da wir gerade eine Kiste in Sophies Rucksack fanden, legten wir es vorsichtig hinein und sammelten Blätter, damit es gut gepolstert war. Wir trugen es bis zur Jugendherberge, wo wir es in unser Zimmer brachten. Da es schon sehr spät, war legten wir es schlafen. Mitten in der Nacht hörten wir ein Geräusch, welches uns erschrecken ließ. Doch dann bemerkten wir, dass Otto anfing zu sprechen. Es war süß, dem Quietschen von ihm zuzuhören.
Am nächsten Tag brachten wir Otto das Tischtennisspielen bei, was er sehr schnell lernte. Wie? Wissen wir nicht. Jedenfalls ist Otto ein sehr intelligentes Alienbaby. Doch dann der Schock: Ein Raumschiff landete mitten auf der Wiese der Jugendherberge. Es waren Ottos Eltern, die ihr Baby zurück wollten. Da wir keine andere Wahl hatten, mussten wir Otto abgeben. Der Abschied fiel uns schwer, da wir Otto in unser Herz geschlossen hatten, wie einen kleinen außerirdischen Bruder.
Wir vermissen dich Otto!

Die spätere Nachtwanderung war sehr schön, doch auch etwas gruselig. Oder würdet ihr nicht erschrecken, wenn es plötzlich heißt: „Achtung, Wildschweine ganz in der Nähe“ !?
Am Freitagmorgen stand eine Rallye auf dem Plan, mit Dosenwerfen, Slacklining, Getränkekistenstapeln und lustigen Fragen.

Nachmittags machten wir uns dann wieder auf unseren Heimweg.
Ich glaube, dass wir doch sehr viel Spaß hatten, auch wenn es ausnahmsweise für uns mal hieß: Natur pur.

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