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Jung und Alt gesellt sich gern · 28.07.2014


Erstes Treffen, 29.08.2013

Bereits seit vier Jahren besuchen die Mädchen der jeweils neunten Klassen der Schönstätter Marienschule die Bewohner des Seniorenheimes St. Josef und verbringen mit ihnen alle zwei Wochen einen gemeinsamen Nachmittag. Nach dem Motto “Jung und Alt gesellt sich gern“ unternehmen sie zusammen verschiedene Aktivitäten und beide Seiten haben dabei viel Freude. Hier berichten einige Schülerinnern über ihre Erfahrungen in diesem Schuljahr.

“Meine Partnerin war Frau P. Trotz ihres Rollstuhls war sie eine lebensfrohe und herzensgute ältere Dame, die sich über unser Kommen immer sehr freute. Sie ist ein eher verschlossener Mensch, aber bei ihrem Lieblingsspiel „Mensch ärgere dich nicht“ blühte sie vor Freude so richtig auf, wenn sie erbarmungslos an uns vorbeizog und gewann. Das war für uns schon fast frustrierend, doch sie glücklich lachen zu sehen, stellte unsere „Niederlage“ in den Hintergrund. Wenn die Bewohner sich freuten und Spaß hatten, ging es uns genauso. Ich finde, das macht gerade diese AG aus: einfach den alten Menschen etwas Freude zu bringen, ihnen behilflich zu sein. Und ob man es glaubt oder nicht: Wir haben auch viel von ihnen gelernt. So wird mir dieses Jahr für immer in Erinnerung bleiben und diese Erfahrung mich auf meinem weiteren Weg begleiten. Ich habe in Frau P. eine Freundin gefunden und werde sie auch weiterhin besuchen, denn mit älteren Menschen kann man auch viel Spaß haben.”
Lisa H., 9b


Spiele auf dem Balkon

“Ich hatte eine tolle Zeit mit Frau M. Egal, ob es getanzt, gesungen, gebastelt oder gebacken wurde, bereiteten uns beiden diese Treffen jedes Mal viel Freude. Erstaunlicherweise kannte sie alle Lieder auswendig, die wir an manchen Donnerstagen gesungen hatten. Sie ist ein sehr geselliger Mensch und wir hatten viele gute Gespräche. Oft erzählte Frau M. aus ihrer Kindheit und Jugend, interessierte sich aber auch genauso für meine Freizeitgestaltung. An unseren Nachmittagen konnte sie die meisten Aufgaben selbst erledigen, denn sie ist noch ziemlich rüstig, sonst half ich ihr gerne dabei. Mir hat die AG viele neue Eindrücke gebracht und ich kann mich jetzt auch besser in die Situation eines alten Menschen versetzen.”
Fabienne M., 9a

“Meine Partnerin war Frau W. Wir verstanden uns sehr gut und hatten viel Spaß zusammen. Wir warteten beide alle zwei Wochen auf die gemeinsamen Nachmittage. Manchmal hatte ich das Bedürfnis, ihr ein kleines Geschenk mitzubringen, worüber sie sich sehr freute und ich freute mich mit ihr. Ich fand es toll, wie sie sich bei mir über solche „Kleinigkeiten“ mit einer Umarmung oder einem kleinen Küsschen bedankte. Da wir oft Zeit für längere Gespräche hatten, konnte ich viel aus ihrem Leben erfahren. Ich erzählte ihr auch einiges aus meinem und so lernten wir uns jedes Mal ein bisschen besser kennen. Ich werde Frau W. auch nach der AG besuchen. Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung und ich habe einen tollen Menschen kennen gelernt. Mir wäre es wichtig, dass mehr Leute sich um die Senioren kümmern würden, denn bei manchen merkte man deutlich ihre Einsamkeit. Ich hoffe, wir konnten mit der AG ein bisschen Licht in ihr Leben bringen und zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.”
Annabelle H., 9b


Seniorenolympiade

“Mir hat die St. Josef-AG gut gefallen, da wir mit den Senioren jedes Mal etwas Schönes erlebt und viel Spaß gehabt haben. Wir haben gesungen, getanzt, gebastelt und vieles mehr. Es war eine tolle Erfahrung. Es freute mich, die Bewohner strahlen zu sehen, wenn wir etwas zusammen machten. Eine unvergessliche Zeit ging jetzt zu Ende. Ich wünsche den Bewohnern alles Gute und Liebe für ihre Zukunft.”
Lena S., 9a

Abschluss im Hof:

D. Riechel

 



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