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AN DIE WÄNDE – FERTIG –HOCH · 20.11.2013

Wir waren dabei: Offene Vereinsmeisterschaft Sportklettern des TV Ransbach am 16.11.2013

Klettergruppen aus der Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins (DAV), vom TuS Montabaur, der Schönstätter Marienschule Vallendar und der Astrid-Lindgren-Grundschule in Ransbach-Baumbach zeigten, was sie draufhaben.

Gewertet wurden die drei „klassischen“ Disziplinen: Top Rope, da geht es, gesichert durch das Seil, an der Wand hoch – und auch mal an der Decke weiter. Bouldern: ungesichert, aber in geringer Höhe an der Wand entlang – und Speed: da ist die Route nach oben zwar nicht schwierig, aber der Schnellste setzt sich durch.

Die Kletterer ziehen sich sorgfältig die engen Kletterschuhe an, damit sie auch richtig sitzen. Und dann geht es, dank souveräner Organisation, gleich los: Grün, orange, blau sind die Routen – als besonders knifflig erweist sich für viele die gelbe Tour. Die ist über Eck geschraubt, nach oben geht es nur mit Zug und Druck. Da ist technisches Können gefragt.
Eine Portion Mut erfordert die rote Tour für die erfahrenen Kletterer. Bis zum siebten Wertungspunkt geht es ans obere Ende der Hallenwand – wer 8, 9 oder gar 10 Punkte erreichen will, muss an der Decke entlang weiter. An der Boulderwand geht es ebenfalls in die Horizontale – allerdings in sehr geringer Höhe. Einfacher wird es dadurch nicht. Ein Fehlgriff, schon fällt der Sportler auf die dicke Matte.

Für die Jüngeren gibt es Tipps, wo es überhaupt langgeht. Erst die Hand hoch oder den Fuß? Links oder doch lieber rechts? Gewicht verlagern? Mit Schwung an den nächsten Griff hechten oder ganz behutsam vorwärtsschieben?

Mit Kraft allein ist es beim Klettern jedenfalls nicht getan. Viel Körpergefühl und reichlich Überlegung gehören zwingend dazu. Umsetzen muss das Ganze am Ende aber jeder für sich. Und manchen gelingt das hervorragend. Wieder eine Route „getoppt“ – also bis zum Ende durchgeklettert.

Wo die Schlüsselstellen sind, zeigt sich ziemlich schnell. Wer sich einer nähert, wird kräftig angefeuert – und entsprechend bejubelt, wenn er das „Problem“ überwindet. „Allez“, hallt es gerade durch den Boulder-Raum: „Vorwärts“, der Motivationsruf der Kletterer.

Die Entscheidung fällt manchmal erst in der Speed-Wertung. Da kommt es auf Sekundenbruchteile an: Wer hat die Wand am schnellsten bezwungen? Sobald die Glocke oben klingelt, wird die Zeit gestoppt.
(Soweit der Auszug aus dem Bericht von Jörg Hilpert, www.tv-ransbach.de)

Auch unsere Mädels (Alicia K., Ivette Sch., Celine W. und Marie W.) kletterten kraftvoll unter lauten Anfeuerungsrufen und bei einer super Stimmung. Sie erzielten tolle Ergebnisse.

Corinna Sch. und Charlotte Q. starteten für ihren Verein TV Ransbach. Corinna wurde in ihrer Altersklasse Vereinsmeisterin.

Lucie Kluge

 



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