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Römerinnen in Bad Ems · 28.10.2013

Wer an die „Alten Römer“ denkt, dessen Gedanken schweifen direkt zu imposanten Tempeln, disziplinierten Legionen oder zu mächtigen Imperatoren wie Caesar oder Augustus. Man denkt vor allem an den Glanz der längst untergegangenen Kultur, doch dabei vergisst man leicht die Römerinnen sowie die ganz alltäglichen Dinge. Von dem Leben der Römerinnen hat man im Allgemeinen wenig gehört.

Doch genau diese beiden Aspekte römischen Lebens sollten erkundet werden, als sich die Lateinschülerinnen der Klassen 7c und 7d in Begleitung von Frau Mering und Frau Bayer am 23. Oktober 2013 auf den Weg Richtung Bad Ems machten. Uns gelang dabei ein echter Blick in die Vergangenheit. Auf einer Brücke inmitten der malerischen Stadt an der Lahn entdeckten die Schülerinnen zusammen mit dem Archäologen Jürgen Eigenbrod ein Stereoskop, das jeden Betrachter vor Ort in die Zeit des Limes zurückversetzt und anschaulich das Alltagsleben am Limes zeigt. Vorbei an prächtigen Gebäuden und natürlich nicht, ohne einmal Heilwasser probiert zu haben, ging es dann durch den Kurpark zum Museum Bad Ems.

Nach einer kurzen Einführung durften die Schülerinnen ihre eigenen Fähigkeiten im Frisieren erproben und es entstanden unglaublich kunstvolle Haarprachten nach römischem Vorbild, die das spätere Outfit der jungen Römerinnen von der Marienschule komplettierten.

Unter Anleitung konnte dann jede Schülerin ihre eigene Tunika herstellen, die sie später mit nach Hause nehmen durften.

Ergänzend gab es dazu eine kurze Führung durch das Museum und das Leben der Römer.

Wussten Sie, dass Römerinnen in der Familie von der Willkür ihres Mannes abhängig, aber trotzdem in der Gesellschaft geschätzt waren?
Der krönende Abschluss des Römerinnen-Tages bildete dann die Modenschau, bei der über zehn verschiedene Kleidungsstücke jeder Art und für jeden Anlass spannende Einblicke in die Gesellschaft und die ganz normalen Besonderheiten dieser vergangenen Zeiten bot. Und eines steht fest: Die Römerinnen waren mindestens genauso eitel und modeinteressiert, wie wir heute!

Wir möchten uns nochmal herzlich für diesen gelungenen Tag bei Herrn Eigenbrod, Herrn und Frau Laa, Herrn Dr. Sarholz und dem ganzem Museumsteam bedanken.

Christina Bayer

 



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