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68 Jahre SMS - Feier des Schulgeburtstages in der Marienschule · 04.10.2013

Der Gründungstag der Marienschule – es war der 1. Oktober 1945 – wird jedes Jahr festlich begangen.

Am 02.10.2013 versammelte sich die die ganze Schulgemeinschaft in der Pilgerkirche in Schönstatt zu einem großen Gottesdienst. In diesem Jahr wurde er von der 10b zusammen mit Schw. M. Verena gestaltet unter dem Motto “Lebe aus deiner Mitte – und du beWEGst”.

Weitergefeiert wurde in der Aula, wo zunächst den Schülerinnen der 8.-13. Klasse ein Bühnenprogramm geboten wurde. Im Anschluss daran versammelten sich die Klassen 5-7 im neu gestalteten “Festsaal”.

Frau Mering begrüßte alle und lud ein, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und dabei zu entdecken, wie aktuell und zukunftsweisend gute Vergangenheit sein kann…!

Spannend erzählte sie, unter welchen Umständen das Gnadebild Schönstatts am 2. April 1915 erworben und wenige Tage später in Vallendar von jungen Studenten in Empfang genommen wurde. Frau Mering erklärte, dass es über dem Altar im Urheiligtum seinen Platz fand, weil in der Not des Krieges kein anderes aufgetrieben werden konnte. Mit der Zeit gewannen es die Jugendlichen lieb und entdeckten, inwiefern das Bild “schön” ist.


Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt im Urheiligtum

Mit einigen Fragen regte Frau Mering zum Nachdenken an: “Ist es nicht schön, dass die Muttergottes auf dem neuen Altarbild den Betrachter, jeden Betrachter, der sich ihr nähert, mit gütiger Liebe betrachtet? Dass sie durch diesen Blick in ein Zwiegespräch mit dem Betrachter tritt? Ist es nicht einfach nur schön, dass auf diesem Bild die ‘Zweiheit’ von Mutter und Kind tatsächlich zur ‘Einheit’ geworden ist? Und überhaupt: Ist es nicht schön, dass Maria auf diesem Bild in ihren klassischen Farben gekleidet ist, die seit vielen Jahrhunderten eine vielfältige Symbolkraft haben?”

Frau Mering deutete die Farben Rot, Blau und Weiß:
Weiß – ist das Gegenteil von Schwarz, der Finsternis, – Weiß leuchtet wie das (göttliche) Licht,- Weiß bedeutet Unschuld, Reinheit, Integrität und Heil,- Weiß ist die Farbe der „Lilien auf dem Feld“…
Rot – ist die Farbe der Erde, seit Alters auch die herausragende Farbe von Königen und Königinnen,- Rot steht für das Feuer und den Heiligen Geist, der in ihm wirkt,- für die (göttliche) Liebe und für das Leiden, das im Blute Christi und der Märtyrer sichtbar geworden ist,- Rot symbolisiert die Fülle des Lebens und die Wärme des (irdischen)Tages,- Rot ist die ursprüngliche Farbe der Rose…
Blau – steht für Ruhe, für Innerlichkeit, Treue und Tradition,- Blau ist kostbar, denn von alters her war für die Herstellung dieser Farbe gemahlener kostbarer Lapislazuli vonnöten,- Blau ist daher bestens geeignet, die Kostbarkeit der Muttergottes für uns Menschen ins Bild zu setzen,- Blau ist die Farbe der Cherubim, des Himmels und Blau leuchtet als Himmelsfarbe hinein in unsere irdische Welt,- wer Blau betrachtet, dem öffnet sich in umgekehrter Blickrichtung und in geistiger Schau die Ewigkeit,- wenn Rot die Wärme des Tages einfängt, dann verkörpert Blau die Kühle der Nacht und die Weite des endlosen Meeres,- Blau blüht das bescheidene Veilchen im Marienmonat Mai.

Am Ende zeigte sie auf viele kleine Stoffpäckchen aus eben diesen Farben. Mit diesen Stoffpäckchen wird eine Aufgabe mit in die Klasse geben: sich (neu) Gedanken darüber zu machen, was unser Marienbild und die Farben Rot, Blau und Weiß einer jeden bedeuten könnten, ja, aus welchem „Stoff“ die jeweilige Klasse gewirkt ist. Alle Klassen und Stammkurse sind eingeladen, ihre Gedanken mithilfe des kleinen Stoffballens konkret umzusetzen, zu schneidern, zu kleben oder zu basteln, ihre Gedanken auf schöne Weise zu Papier bringt. Zu einem späterem Zeitpunkt können die Ergebnisse ausgestellt und auch prämiert werden.

Das Bühnenprogramm am Schulgeburtstag wurde fortgeführt mit Anerkennung und Dank gegenüber den alten Vertrauenslehrern

und Schülersprecherinnen

und guten Wünschen für die neu gewählten Lehrer und Schülerinnen in diesen Ämtern.

Den Abschluss des Tages bildet traditionsgemäß der erste Auftritt der 5. Klassen.

Den Refrain ihres Liedes, mit dem sich die 124 Schülerinnen der Schulgemeinschaft vorstellten, wurde von allen gesungen:

“Hallo, wir sind da, neue Fünfer, wie wunderbar!”

Die individuell getexteten Strophen sang jede Klasse für sich und profilierte sich dabei auf ihre Weise.

Was wäre ein Schulgeburtstag ohne den traditionellen Schaumkuss? Damit versüßte sich jeder den Beginn der Herbstferien.

 



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