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Freitag, der 13.9.2013: Chemie-Physik-Praktikumstag der Klasse 8c · 19.09.2013

Ja, wir haben es gewagt: Wir sind an diesem Tag aufgestanden und ganz normal zur Schule gegangen. Zugegeben, es war es nicht irgendein Freitag, sondern Freitag, der 13.! Allerdings war auch für uns dieser Freitag nicht ein normaler Schultag, denn an diesem Freitag, den 13. September 2013, fand für uns der Chemie-Physik-Praktikumstag statt.

Der Tag war eingeteilt in drei Stunden Chemie und drei Stunden Physik. Die drei ersten Stunden verbrachte die erste Hälfte der Klasse mit Frau Denzer und Herrn Ullenbruch im Chemieraum, in dem sechs verschiedene Stationen über sechs Stoffe und ihre Stoffeigenschaften vorbereitet waren. Dabei prüften wir die Eigenschaften, wie z.B. das Aussehen, den Geruch, die Löslichkeit in Wasser, die elektrische Leitfähigkeit, den Magnetismus der verschiedenen Stoffe sowie ihr Verhalten beim Erhitzen.
In einer weiteren Station versuchten wir eine Mischung der vier Stoffe Eisen, Schwefel, Kochsalz, Sand in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten voneinander zu trennen. Auch eine Literaturrecherche anhand einiger Chemiebücher und Lexika über weitere Eigenschaften der sechs Stoffe, wie z.B. die Dichte, die Siede- und Schmelztemperaturen und die Verwendungsmöglichkeiten durfte nicht fehlen. Mithilfe der ermittelten Eigenschaften schrieben wir von den sechs Stoffen Steckbriefe, die in der nachfolgenden Unterrichtsstunde ausgewertet wurden.

Nach den ersten drei Stunden tauschten wir mit der zweiten Hälfte der Klasse, die nun die Chemie-Experimente durchführten und wir begaben uns in den Physikraum.
In Physik haben wir Fotos mit einem Schuhkarton gemacht, den wir im Unterricht vorbereitet hatten. Während sich eine Hälfte im Physikraum bei Frau Dr. Derenthal einen Film anschaute, begab sich die andere zu Herrn Gockel ins Fotolabor. Darin wurde uns erklärt, wie die Fotos später entwickelt werden und wie wir auch ohne eine Kamera Fotos machen können. Danach legten wir auf ein Fotopapier die mitgebrachten Motive und belichteten diese mit einer speziellen Lampe. Dann entwickelten wir sie und als alle fertig waren, gingen wir mit unseren gebastelten „Fotoapparaten“ auf den Schulhof. Auf der schmalen Seite des Kartons war ein Loch, das wir mit Pappe verdeckten. Auf der gegenüberliegenden Innenseite befand sich ein Fotopapier, das nachher belichtet werden sollte. Der Karton war innen komplett schwarz und lichtdicht verklebt. Als wir uns ein Motiv ausgesucht hatten, stellten wir die Kartons auf und klappten den Karton herunter. Nun mussten wir einige Minuten warten, bis wir ins Fotolabor gingen. Nachdem wir unsere Fotos entwickelt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Physikraum.

Insgesamt können wir betonen, dass wir viele neue Erfahrungen machen konnten und dass wir jede Menge Spaß mit den chemischen und physikalischen Experimenten hatten. Dieser Freitag, der 13., war für uns ein Glückstag und ein interessanter Tag ohne Pech, Pleiten oder Pannen. Auf dem Schulweg lief uns auch keine schwarze Katze über den Weg, außerdem trifft folgender Spruch zu:

„Ob eine schwarze Katze Unglück bringt oder nicht, hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus.“  (Max O’Rell, 1848 – 1903)

Katharina M. und Louisa-Christine L. (Klasse 8c), Elisabeth Denzer

 



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