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Wir halten zusammen! · 21.08.2013

Einschulung der fünften Klassen

Am Morgen des 20. August 2013 machten sich 124 Fünftklässlerinnen mit ihren Familien auf den Weg zur Pilgerkirche in Schönstatt. Beachtlich viele begleiteten die Mädchen bei ihrem ersten Schultag und machten damit das Thema des Gottesdienstes anschaulich: Wir halten zusammen.

Schülerinnen der neunten Klassen – die Paten der Fünfer – hatten den Einschulungsgottesdienst zusammen mit Sr. Daniela Maria und Frau Rohrbeck vorbereitet und wirkten aktiv an der Gestaltung mit.
Sie stimmten mit einer Handpantomime als Schattenbild auf das Thema ein:
Hände können verletzen – sie können aber auch versöhnen.
Hände können drohen – sie können aber auch helfen.
Hände können töten – sie können aber auch mitfühlen
Hände können entmutigen – sie können aber auch aufrichten(ermutigen)
Hände können ablehnen – sie können aber auch einladen.

In seiner Predigt griff Pfarrer Treutlein das Evangelium, wie Jesus die Hand eines Mannes heilt, auf. Er erinnerte daran, dass Jesus zu den Schwachen hält und zeigt, dass es noch etwas anderes gibt, als andere in ihrer Not sitzen zu lassen Jesus heilt den Mann und gibt ihm volle Bewegungsfreiheit. Pfarrer Treutlein sprach die zum Einschulungsgottesdienst Versammelten an und sagte: „Jesus bietet dir seine Hand an, seine Zusammenarbeit und will dir helfen.“ Pfarrer Treutleins Anregung zu einem einfachen Morgengebet lautete : „Ja, Herr, wir halten zusammen. Ich möchte mein Bestes tun, so ein wenig sein wie du. Dass du dein Bestes tust, das weiß ich.“ Am Abend könnte man überlegen: „Ja, Herr, wo habe ich heute deine Hand gespürt? Wo war ich für andere deine ausgestreckte Hand?“

Schülerinnen der Jahrgangstufe 9 beteten unter anderem in den Fürbitten:
Guter Gott, wir bitten, dass alle neuen Schülerinnen eine Hand gereicht bekommen, die sie durch die Schulzeit führt und ihnen den Weg weist.
Guter Gott, wir bitten dich für unsere Eltern und Familien, die uns auf unserem Weg durch die Schulzeit begleiten. Gib ihnen die Kraft und die Ausdauer, uns tatkräftig zu unterstützen
Guter Gott, wir bitten, dass alle Klassen, Freundeskreise und Gemeinden einen starken Zusammenhalt beweisen.
Guter Gott, wir bitten, lass uns erkennen, dass wir jeden Tag deine Hand brauchen und erinnere uns immer wieder daran, dich um deine Hilfe zu bitten.

Die Paten aus den 9. Klassen hatten für die Neuen auch ein kleines Einschulungsgeschenk vorbereitet.

Jede neue Schülerin bekam eine Hand aus Papier, die sie erinnert, was die Patin ihr wünscht:
Der Daumen spricht: Wir drücken euch die Daumen!
Der Zeigefinger spricht: Zeige anderen den richtigen Weg
Der Mittelfinger spricht: Zeige deine großartigen Fähigkeiten
Der Ringfinger spricht: Schütze, was dir wichtig ist
Der kleine Finger spricht: Kleiner brauchen dich!

Dieses sprechende Geschenk wurde am Ende des Gottesdienstes an die Fünftklässler ausgeteilt.

Mit dem Marienlied “Du hast ganz leis mich beim Namen genannt” klag der Gottesdienst aus. Der Refrain dieses Liedes kann als Grundton über der Schulzeit stehen: “Mutter Maria, mit dir will ich gehn. Lass meine Hand nie mehr los. So wie ein Kind, ohne Angst und ganz frei, geh ich den Weg nun mit dir.”

Auf dem Schulhof der Marienschule hieß Schwester Anneclaire die Neuen mit ihren Familien noch einmal herzlich willkommen.

Das Bühnenprogramm der Sechstklässler wurde diesmal auf dem Schulhof dargeboten, da die Aula noch durch Umbauarbeiten belegt ist.

Während die Musikerinnen und Künstlerinnen auf der Bühne angenehmen Schatten genossen, tat den Zuhörern und Zuschauern die Vormittagssonne sichtlich wohl.

Schließlich wurden die Klassenlehrer/innen bekanntgegeben und die Räume der Fünfer aufgesucht. Während die Schülerinnen erste Kontakte mit ihren Klassenkameradinnen und zur Klassenleitung knüpften, konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen in der Mensa kennenlernen. Herzlichen Dank dem Schulelternbeirat für die Bewirtung und Dank an alle, die den Tag der Einschulung zu einem richtigen Fest werden ließen – ganz nach dem Motto: Wir halten zusammen!

 



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