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Jung trifft Alt · 06.07.2013

Im Rahmen der St. Josef-AG verbrachten die Mädchen der Klasse 9a alle zwei Wochen ihre Nachmittage mit den Bewohnern des gleichnamigen Seniorenheimes und gestalteten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm. Es wurde nicht nur geplaudert, gesungen und gebastelt, auch Zubereiten von Leckerbissen oder Wellness gehörten zu den Aktivitäten.
Und einmal war das Treffen besonders aufregend: Da besuchten die Senioren die Mädchen in der Marienschule.

Schülerinnen der 9a schildern ihre Eindrücke:
Luisa F.:
An jenem Donnerstag stand Pizzabacken auf dem Programm. Jede von uns brachte dafür etwas mit, z.B. Pilze, Tomaten, Paprika… Zuerst mussten wir, wie jedes Mal, die Bewohner aus ihren Zimmern holen. Manche begleiteten wir beim Gehen, andere schoben wir im Rollstuhl. Dann wurden die Pizza-Zutaten klein geschnitten und der Teig ausgerollt. Wo es möglich war, halfen uns die Senioren mit, wo nicht, schauten sie nur zu, aber das waren wir gewohnt, dass wir manchmal einiges alleine tun. Nachdem alles geschnitten worden war, durfte sich jeder ein Stück Pizza belegen. Das ging gut. Nach zehn Minuten im Backofen war das Essen ferigt und duftete lecker. Am schön gedeckten Tisch durften wir die Pizza zusammen genießen.

Laura St.:
Bei einem unsrer Treffen fertigten wir Handpuppen an. Dafür nahmen wir alte einzelne Socken. Mit Perlen und Wolle gaben wir gemeinsam mit den Bewohnern den bunten Socken verschiedene Gesichter, was uns allen viel Spaß bereitete. Einige der Figuren hatten bunte Haare und verrückte Augen, andere wiederum spiegelten das liebe Schulmädchen wider. Alle Sockengestalten konnte man dann auf die Hand anziehen und mit unseren Stimmen beleben. Die Zeit verging wie im Fluge. Zum Schluss wurden wir allesamt Puppen auf einem Foto verewigt.

Mir persönlich hat die AG nicht nur einen Riesenspaß gemacht, sondern auch mich dazu inspiriert, mein Praktikum im Seniorenheim St. Josef zu absolvieren. Dadurch habe ich viele neue und hilfreiche Erfahrungen gesammelt.

Christina Th.:
Am 21. Februar hatte ich Geburtstag. Da gerade an dem Tag unsere AG war, kam ich auf die Idee, ihn mit den Senioren zu feiern. Am Abend vorher hatte ich einen bunten Kuchen gebacken, den wir zusammen essen konnte. Wie immer waren alle gut gelaunt, gratulierten mir, sangen Happy Birthday und andere Lieder.

Die Bewohner des Heimes erzählten von ihren früheren Geburtstagen und ihren Familien; es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Danach spielten wir noch lustige Spiele und hatten viel Spaß miteinander. Das war für mich ein besonderer Geburtsatag, den ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.
Diese Senioren sind uns allen sehr ans Herz gewachsen. Ich möchte mich für die tolle Zeit bei jedem Einzelnen von ganzem Herzen bedanken!

Tabea G.:
Nachdem wir schon einige Male im Seniorenheim St. Josef gewesen waren, besuchten dessen Bewohnerinnen und Bewohner uns am 22.11.2012 in der Marienschule.

Wir empfingen sie auf dem Schulhof und begannen auch sofort mit der Besichtigung. Als Erstes fiel den Gästen natürlich unser Klettergerüst auf. Es zeigte sich, dass damit nicht nur die Kinder zu begeistern sind, auch einige der Senioren wagten es, in die nicht allzu hohen Bereiche zu steigen.

Dann wurde unser Garten mit seinen Blumen und Kräutern bewundert. Manche davon konnten die Besucher ohne Mühe anhand der Düfte erkennen.

Von dort aus spazierten wir zur Bibiothek und zur Schulkapelle, die von allen sehr genau und interessiert beäugt wurde.
Nach der Schulbesichtigung unterhielten wir uns bei Kaffee und Plätzchen in einem Klassenraum. Da wurden bei unseren Gästen die Erinnerungen an ihre Schulzeit wach und so erfuhren wir viel Interessantes aus ihrer Jugend.
Unter den Senioren gab es auch eine Frau, die unsere Schule absolviert hatte und uns erzählte, wie anders es hier damals gewesen war: Sie berichtete von der damaligen Kleiderordnung und dem strengen Unterricht.
Während die Kekse und der Kaffee immer weniger wurden, sangen wir zusammen einige Lieder, die wir Schülerinnen zwar nicht alle kannten, aber trotzdem mit viel Spaß mittönten, unter anderem auch das „Seniorenlied” der St.-Josef-Bewohner. Dann trug eine der Besucherinnen ihre eigenen Gedichte vor und zum Schluss sang auch eine von uns ein Lied (Lesten Perfect von Pink), das unseren Gästen gut gefiel.
So wie die älteren Leute, hatten wir auch die Betreuerinnen des Hauses ins Herz geschlossen und konnten diesen wunderschönen Nachmittag, an dem Alt und Jung aufeinander trafen, beim Plaudern, Singen und Lachen gut genießen.

Weitere Eindrücke von der St. Josef-AG:


Alle Frauen, ob jung oder alt, schauen gerne in den Spiegel. Hier wird gerade die gemeinsam gebastelte Halskette bewundert.


Fleißig wurden leckere Waffeln gebacken.


Das gemeinsame Singen war immer der Garant für gute Stimmung.


Im Herbst wurden Gestecke gestaltet.


Vor Ostern wurden aus Eiern Küken gebastelt.


Zum Abschluss der AG malten die Mädchen ein Plakat und schenkten den Heimbetreuerinnen eine Hängeblume in drei Farben.

Danuta Riechel

 



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