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Nawi-Projekt: Wir erkunden einen Bauernhof · 01.07.2013

Die Schülerinnen der fünften Klassen der Schönstätter Marienschule haben in der vergangenen Woche unter Leitung von Herrn Ullenbruch und Herrn Gockel den Bioland-Bauernhof in Maria Laach besucht. Das Projekt stand unter dem Motto fächerübergreifendes Arbeiten in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Erdkunde. An diesem Tag wurden verschiedene Inhalte aus dem Unterricht des vergangenen Schuljahres wieder aufgegriffen und an konkreten Beispielen vertieft. Die Landwirtschaft bietet dafür ein ideales Betätigungsfeld, da hier viele Themen des Lehrplans angesprochen werden können.

Gegen 9 Uhr trafen die Schülerinnen leider bei kühlem und zum Teil regnerischen Wetter mit ihren Fachlehrkräften in Maria Laach ein und wurden von Michael Ullenbruch, dem Landwirt von Maria Laach, begrüßt. Sogleich ging es los auf das Betriebsgelände, auf dem die Schülerinnen sich ein Bild von den Maschinen und ihren Einsatzgebieten machen konnten. Interessant waren hier insbesondere die Spezialgeräte, die im Biolandbau zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel der Striegel, mit dem das junge Getreide durchkämmt wird, um Unkräuter zu entfernen. Im Biolandbau sind keine Herbizide und Insektizide erlaubt und die Unkrautbekämpfung findet mechanisch statt.

Die aktuellen Betriebsdaten wurden unter den Aspekten Intensivierung, Mechanisierung und Spezialisierung von den Schülerinnen mit den Betriebsdaten von 1948 verglichen. Herr Ullenbruch stellte uns dann noch verschiedene Getreidearten vor, die von den Schülerinnen auch gekostet werden konnten. Besonders interessiert waren die Schülerinnen an dem gerade am Sonntag geborenen Bullenkalb, dem sie auch einen Namen geben durften! Große Begeisterung herrschte als die Schülerinnen die draußen im Stroh tobenden Schweine mit Gemüse füttern konnten.

Unter dem Aspekt artgerechte Tierhaltung untersuchten die Schülerinnen das fahrbare Hühnermobil. Dabei kamen sie den Hühnern sehr nahe und konnten sie auch bei der Eiablage in den mit Dinkelspelz gefüllten Nestern beobachten. Die Energieversorgung des Hühnermobils mittels Solaranlage wurde von den Schülerinnen erkundet und mit Hilfe eines Energieflussdiagramms stellten sie die einzelnen Energieformen, die im Hühnermobil zum Tragen kommen und ineinander umgewandelt werden, dar.

Letzte Station war der Hofladen, indem die selbsterzeugten Produkte wie Wurst, Fleisch, Brot und Eier entdeckt werden konnten. Hier erarbeiteten sich die Schülerinnen die Vorteile einer Direktvermarktung für den Landwirt und den Kunden wie zum Beispiel die kurzen Transportwege, frische Waren, eine höhere Gewinnspanne und Sicherheit über den Herkunftsort der Produkte. Um 12 Uhr konnte dann der Rückweg nach Vallendar nach einem sehr lehrreichen und spannenden Vormittag angetreten werden.

von Klaus Ullenbruch

 



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