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Musikalischer Familienzuwachs · 11.06.2013

Normalerweise dauert es mindestens neun Monate vom Wunsch, die Familie zu vergrößern, bis es dann tatsächlich so weit ist.
Ganz ähnlich erging es uns auf musikalischer Ebene. Als im September 2012 Gastgeber für die 17. Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ vom 6. – 9. Juni 2013 in Koblenz gesucht wurden, hatten Frau Maasri, Frau Normann-Bühler und Frau Jocks noch gar nichts von den vorangegangenen 16 Ereignissen gehört. Mittlerweile sind wir schlauer: Es ist ein Begegnungswochenende, zu dem jedes Bundesland ein Ensemble (Chor, Orchester, Band, Boomwhacker, Streicher- und Bläsergruppen, Gesangsklassen und vieles mehr) entsenden darf. Dabei geht es nicht um Spitzenleistungen, obwohl auch die letzten Endes in Koblenz zu hören waren, sondern es geht darum, die Vielfalt der Musik in allen Schularten und Schulstufen einander zu Gehör zu bringen.
Trotzdem war schnell klar: Wir möchten Gastgeber werden und wir hatten das Glück, rund 50 offene und interessierte Familien in der SMS-Schulgemeinschaft zu finden, die sich mit uns auf dieses Wagnis eingelassen haben.
Als unsere Gäste, der 24-köpfige Chor des Musikgymnasium Käthe-Kollwitz in Rostock und das 49-köpfige Orchester des Gymnasium Dresden-Cotta, am Donnerstagabend des Begegnungswochenendes vor der Schule vorfuhren, waren die Aufregung, die Vorfreude, aber auch die Unsicherheit groß.

Worauf hatten wir uns eingelassen? Würde man sich etwas zu sagen haben? Wie würde es in den Familien ablaufen? Entsprechend groß war auch der Tumult in der Mensa, bis alle Gastgeber-Schülerinnen und ihre Familien „ihren“ ganz persönlichen Familienzuwachs in Gestalt eines oder mehrerer Austauschschüler gefunden hatten.

Doch über dem wunderbar reichhaltigen Buffet, das die Gastgeberfamilien mitgebracht hatten, wurden anfängliche Hemmungen schnell abgebaut und der Geräuschpegel in der Mensa stieg durch viele angeregte Unterhaltungen kräftig an.

Im großen Begegnungskonzert am Freitagvormittag konnten wir uns dann musikalisch „beschnuppern“ – auch das ein Wagnis. Was können die anderen denn so? Wird ihnen gefallen, was wir präsentieren?

Erleichterung und Staunen hielten sich die Balance: Ja, wir können uns hören lassen. Und was für schöne Musik wird uns dargeboten von unseren Gästen! Beim gemeinsamen „Hello and Goodbye“ – Medley von den Beatles als Abschluss sprengten die Schülerinnen und Schüler aus Dresden, Rostock und Vallendar die Bühne und sangen und musizierten in dem einmaligen Erlebnis: Man kann sich gerade einmal 14 Stunden kennen und doch in klangvoller Harmonie miteinander Musik machen.

Die folgenden Tage waren geprägt von vielen schönen Konzerten in Koblenz bei bestem Sommerwetter und in gelöster, fröhlicher Atmosphäre. Immer wieder traf man andere Schülerinnen, Gäste und Gastfamilien auf den verschiedenen Plätzen der Altstadt und in der Rhein-Mosel-Halle.

Die wenige Zeit in den Familien verging wie im Flug, während alle sich von den verschiedenen Erlebnissen des Tages erzählten. Neben den Konzerten sind die nachhaltigsten Eindrücke wahrscheinlich aus diesem zeitlich begrenzten, aber intensiven Familienleben entstanden. Wir erlebten junge Leute, die sich in freundlicher und höflicher Selbstverständlichkeit in unsere Familien integrierten – eine große Bereicherung.

Bei der Verabschiedung am Sonntag wurde deutlich, dass wir keine Gäste verabschieden, sondern liebgewonnene musikalische Familienmitglieder. Danke Dresden, danke Rostock – wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der neu gefundenen musikalischen Großfamilie!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Gastgeber, die Familien Becker, Betzing, Blum, Bolling, Bracht, Brochhausen, Bühler, Christ, Christmann (Lilli), Christmann (Maria), Deinert, Deller, Feder, Frank, Gehrke, Gottschalk, Großmann, Hatzel, Hehn, Herrmann, Hörstel, Jocks, Jung, Kaulartz, Klöckner, Kreul, Lacheta, Mangner, Mathea-Edoma, Missing, Ohlig, Pietrusky, Podschadly, Raffauf, Retterath,, Römpler, Schemmer, Schmitz, Sode, Stein, Toledo, Uhrich, Verrelli, Weber, Weiand, Wetzel-Schneider, Wetzler, Witzenhausen, Witzsch und Zimmerschied.

Jutta Jocks

Viele Fotos vom Begegnungskonzert finden Sie auf der Fotostrecke.

 



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