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Eins, zwEi, drEi… entsteht in der AG ein buntes Osterei! · 21.03.2013

Chemie/Physik-AG

Ein Gedicht rund um das (Oster)-Ei nach:
Eduard Mörike, Christian Morgenstern, Kurt Tucholsky, Wilhelm Busch, Heinrich Hoffmann von Fallersleben,

(abgeändert von Elisabeth Denzer)

Die grünen Türen zur Chemie gehn auf,
die Versuche beginnen sofort den Lauf.
Die Chemie-AG weilt beisammen dicht
um die Schülertische beim Brennerlicht.

Viele Farbstoffe aus Küche und Garten:
Spinat, Kurkuma, Tee, rote Beete warten
Brombeeren, Zwiebelschalen, Kaffeesatz,
Rotkohl, all dies wird verarbeitet, ratzfatz

Um die Gefäße voller Naturstoffe sitzen
48 Schülerinnen, die die Ohren spitzen.
Sie scherzen, plaudern wie ein Huhn,
schneiden, erhitzen, sie haben zu tun.

Und kurzum, uns tat’s echt gaudieren,
Naturfarbstoff- Eier zu präsentieren.
Das weiß ein jeder wer ´s auch sei,
licht-, wasch- und farbecht sei das Ei.

Der Versuch bringt´ s, just ein Ei –
eine Schülerin ruft entzückt und high:
Ei, ei, ei! Eine jede bemerkt beglückt:
Unsere Färbe-Versuche sind geglückt!

Hei, juchei! Kommt schnell all herbei!
Suchen wir das schönste bunte Ei!
Ja klar, in einem fort, hier und dort,
längst nimmt es eine Schülerin fort.

Ist dies im Topf noch so gut versteckt,
wird es von den Mädels doch entdeckt.
Zugleich tat es die Schülerinnen kitzeln,
dass sie putzmunter los darauf kritzeln.

Der Versuch ist gerade eben fertig –
Die Lehrer-Kamera ist gegenwärtig!
Ein Mädel ergreifet – eins, zwei, drei…
ein gar schön bunt gefärbtes Osterei.

Alle examinieren die Ausbeute genau:
gelb, grün, rot, ätherisch, gar etwas rau,
mit innerem chemischen Gleichgewicht,
bunte Eier im Karton, wen freut es nicht?

Leicht gestresst im Sonnenschein,
legen die Mädels ´ne Mußezeit ein.
Der Gong läutet blink, bank, baum,
die Stunden sind aus wie im Traum.

Jede hat vier Eier, nicht eins, zwei, drei!
indessen Ostern ist noch nicht vorbei,
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn Mitte März die Hasen legen?

Drum…
Nehmt ein Ei,
denkt dabei:
es ist einerlei,
bald haben wir frei,
Ferien – Jubelgeschrei

Wir Lehrerinnen der Chemie-AG, Frau Acker, Frau Böhm, Frau Denzer und Frau Krechel, hatten am letzten AG-Nachmittag vor den Osterferien als Thema das Färben von hartgekochten Eiern mit Naturfarbstoffen. Bunte Ostereier in allen Farben gehören zum Osterfest. Es ist ein alter und schöner Brauch, in den Familien Ostereier zu färben und dekorieren, sie zu verstecken und suchen, die Wohnung, das Haus oder den Garten in der Zeit vor Ostern mit bunten Ostereiern zu dekorieren und die farbigen Eier zu essen. Färben mit natürlichen Farbstoffen macht Kinder und Eltern viel Spaß. Natürlich kann man die Ostereier auch fix und fertig kaufen, aber es macht viel mehr Spaß, sie selbst zu färben und zu verzieren. Viele Pflanzen, Beeren, Tees, Gemüse, Gewürze, Kräuter aus Küche und Garten können zum Färben verwendet werden.

(E. Denzer)

 



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