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8c wandelt auf naturwissenschaftlichen Pfaden · 16.03.2013

Am Donnerstag, den 28. Februar 2013, hatte die Klasse 8c ihren Projekttag in Chemie und Physik. Während die erste Hälfte der Klasse ihre Experimente in Chemie absolvierte, versuchte sich die zweite Hälfte der Klasse im Fotografieren mit einer Lochkamera.

Unsere Chemielehrerin Frau Denzer und unser Chemielehrer Herr Ullenbruch hatten im Chemieraum sechs verschiedene Stationen aufgebaut. Es ging in den ersten drei Stunden hauptsächlich darum, sechs Stoffe auf ihre Eigenschaften zu prüfen. Wir untersuchten bei den verschiedenen Stoffen die elektrische Leitfähigkeit, die Siede- und Schmelztemperatur, den Magnetismus, den Geruch, das Aussehen und die Löslichkeit in Wasser und auch in Brennspiritus. Außerdem prüften wir, welches Verhalten diese Stoffe beim Erhitzen zeigten.

Dabei kamen wir zu einigen verblüffenden Ergebnissen wie zum Beispiel, dass das normalerweise gelbe Schwefelpulver beim Erhitzen erst flüssig, dann orange und zum Schluss dunkelbraun wird. Beim Abkühlen wird es schließlich wieder gelb.

An einer weiteren Station sollten wir die Eigenschaften der untersuchten Stoffe in einer Literaturrecherche mithilfe einer Reihe von Schulbüchern und den sechs dicken Bänden des Chemie-Lexikons überprüfen.

An der sechsten Station erfuhren wir, welche Verwendungsmöglichkeiten diese sechs Stoffe im Alltag und in der Technik haben können. Zum Abschluss erstellten wir anhand unserer Beobachtungen bei den durchgeführten Experimenten und unseren ermittelten Literaturwerten jeweils Steckbriefe von den Stoffen sowie eine Übersicht über unsere Experimente an.

Nach einer Pause wechselten die Gruppen. Im Physikraum zeigte unsere Physiklehrerin Frau Dr. Derenthal einen Film mit Peter Lustig als Einführung zum Thema, bevor Herr Gockel mit uns zum interessanten praktischen Teil des Fotografierens überging. In einen lichtundurchlässigen Karton wurde Fotopapier geklebt, auf das durch ein kleines Loch auf der gegenüberliegenden Seite Licht fiel. Damit kein ungewolltes Bild entstand, musste es die ganze Zeit zugehalten werden. War ein Motiv gefunden, wurde die Kamera abgestellt und die Klappe geöffnet, so dass Licht auf das Fotopapier fallen konnte. Nach zehn Minuten konnte die Klappe wieder geschlossen werden. Nun ging es ins schuleigene Fotolabor zum Entwickeln. Nach dem Eintauchen in verschiedene Chemikalien hatten wir schöne Bilder von Schule und Umgebung.

Der Chemie-Physik-Projekttag hat uns großen Spaß gemacht und er war für uns eine willkommene Abwechslung zu einem normalen Unterrichtstag.

Anna Schaefer und Johanna Herbst, Klasse 8c

 



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