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Adventseinstimmung für die Klassen 7 und 8 am 3.12.2012 · 04.12.2012

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die erste Kerze brennt.

Wir sagen euch an eine heilige Zeit.
Machet dem Herrn die Wege bereit.
Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr.

Vom Stamm der Babemba in Südafrika wird Folgendes erzählt: Wenn eine Person verantwortungslos oder ungerecht gehandelt hat, setzt man sie alleine, aber ungefesselt in die Mitte des Dorfplatzes. Jegliche Arbeit wird unterbrochen, alle Männer, Frauen, Kinder des Dorfes versammeln sich und bilden einen großen Kreis um diesen einen Beschuldigten. Dann spricht jedes Mitglied des Stammes – einer nach dem anderen – zum Angeklagten über all die guten Dinge, welche die Person in der Mite des Kreises in seinem Leben getan hat. Jede Begebenheit und jede Erfahrung, an die man sich erinnern kann, wird in allen Details geschildert. Alle seine positiven Eigenschaften, guten Taten, Stärken und Freundlichkeiten werden einfühlsam und ausführlich vorgetragen. Diese Zeremonie dauert oft mehrere Tage. Schließlich wird der Stammeskreis aufgelöst, eine freudige Feier findet statt, und die Person wird symbolisch und tatsächlich wieder in den Stamm aufgenommen.

Wir sind eingeladen, neu zu beginnen – jetzt mit dem Advent! Eingeladen, auf den anderen zuzugehen, dem anderen und mir eine neue Chance zu geben.

Du darfst so sein, wie du bist! Ich kann dich akzeptieren – ich geh dir nicht einfach aus dem Weg – sondern ich nehme dich wahr: Du bist so, wie du bist, in Ordnung! Anders als ich – aber vielleicht kannst du mir gerade damit etwas sagen.

Ich glaube, dass in dir viel Gutes steckt, auch wenn ich es nicht so schnell sehe. Ja, ich lasse mich ein auf dich – ich traue dir.

Jesus Christus fragt mich:

  • Traust du mir? Traust du mir zu, dass ich für dein Leben sorgen kann?
  • Traust du mir zu, dass ich deinen Wunsch kenne, auf genommen zu sein?
  • Traust du mir zu, dass ich deine guten Seiten ans Licht heben kann?
  • Traust du mir zu, dass ich auf dich warte, damit ich dir vergeben kann?
  • Traust du mir zu, dass ich dich erlösen kann von deiner Angst, deiner Enge, deiner Eifersucht?
  • Traust du mir zu, dass ich Sehnsucht habe nach dir?

Herr, ich suche dich. Ich will dir trauen. Komm und ermutige mich!

Komm! Steig mit ein in das Boot, das ich sicher durch allen Sturm fahren kann!

Als Klassengemeinschaft sitzen wir in einem Boot.
Das Wichtigste ist, dass wir einander vertrauen können.
Das schaffen wir nicht immer. Wir dürfen vertrauen:
Wir sind nicht allein: das Segel zeigt es uns: IHS, das bedeutet: Jesus, hominum salvator – Jesus, Erlöser der Menschen – er hilft uns, einander zu glauben. Wir feiern auf der ganzen Welt seit Oktober ein Jahr des Glaubens!
Symbol ist dafür dieses Boot mit diesem Segel und der Sonne im Hintergrund – Jesus will unsere Sonne sein – aber auch unser Brot, das uns stärkt!
Wir entzünden jetzt unser Glaubenslicht, das uns im kommenden Jahr begleiten soll.

“Ich brauche dich!”
“Nein, nein! Ich brauche dich!”
“Was kann ich schon! Ich trau mich nicht!”
“Aber ich traue dir! Ich habe dich erschaffen – und mir viel dabei gedacht! Jetzt will ich auch sehen, was in dir steckt!”
“Aber allein geh ich nicht los!”
Keine Angst! Traue mir! Zu zweit schaffen wir das!

Schw. Daniela Maria

 



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