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Die 10 a hinter den Kulissen des Stadttheaters Koblenz · 06.10.2012

Nachdem im Musikunterricht das Thema „Berufe in der Oper“ theoretisch durchgenommen worden war, machte sich die 10 a mit Frau Riechel auf den Weg ins Koblenzer Stadttheater, um all das Gelernte anschaulich zu erfahren.

Dort angekommen, wurden wir sehr herzlich von der Theaterpädagogin Andrea Junglas begrüßt. Zuerst durften wir das Theater von außen betrachten und die lateinischen Worte oben am Gebäude enträtseln. „Musis moribus et publicae laetitiae erectum MDCCLXXXVII“ heißt: Musen (schöne Künste), Sitten (gutes Benehmen), zur Freude der Öffentlichkeit (Theater, welches für jeden zugänglich ist und Spaß machen soll), das Baujahr 1787. Im Theater wurden uns zuerst die drei Sparten: Ballett, Schauspiel und Musiktheater erklärt, dann ging es in den Zuschauerraum. Da verspürten wir sofort die besondere Atmosphäre in diesem prachtvollen Saal. Wir erfuhren etwas über den höhenverstellbaren Orchestergraben und mussten dann auch schon weiter. Da an diesem Tag eine Lichtprobe stattfand, hatten wir Glück und trafen die Inspizientin an. Das war natürlich sehr aufregend, da der Inspizient eine wichtige Aufgabe im Theater hat. Er koordiniert bis ins kleinste Detail den gesamten Ablauf eines Stückes. Von der Koblenzer Inspizientin erfuhren wir, dass dieser Job sehr anstrengend und nervenaufreibend sein kann.
Als nächstes besuchten wir die Maskenbildnerinnen. Dort gibt es drei Bereiche: Haut, Haare und den plastischen Teil. Von jedem Darsteller wird ein Kopfabdruck gemacht, um entsprechende Masken oder Perücken anzufertigen. Übrigens muss man dafür viel Geduld und eine besonders ruhige Hand haben, denn eine Perücke wird Haar für Haar manuell geknüpft, was bis zu 80 Stunden dauern kann.
Auf dem Weg zu unserer nächsten Station kamen wir am Ballettsaal vorbei. In diesem lernen die Tänzer neue Choreographien und üben jeden Tag mehrere Stunden. Dann gelangen wir in den Malsaal, einen großen Raum, in dem alle Dekorationen bearbeitet werden, bevor sie auf die Bühne kommen. Von dort aus war es nicht weit zur Schneiderei. Hier trafen wir hochkonzentrierte Schneiderinnen in einem ruhigen Raum an. Sie arbeiteten an Kostümen für drei Stücke.

Für uns war die Führung ein sehr schönes Erlebnis. Wir konnten einen guten Einblick in verschiedene Berufe am Theater bekommen und erfahren, wie viele Leute eigentlich hinter einer Oper oder einem Schauspiel stecken. Es bedeutet große Zusammenarbeit, ein Theaterstück zu entwickeln und zu proben. Wir konnten Dinge sehen, die man als normaler Zuschauer im Theater nicht zu sehen bekommt. Abschließend ist zu sagen, dass wir uns jetzt schon auf den gemeinsamen Besuch im Stadttheater freuen, und noch aufmerksamer beobachten werden, welche Arbeit hinter welchen Passagen und Details im Stück steckt.

Charlin Baumgart & Kristin Mohr

 



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