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Berlin 2012 · 09.08.2012

Ein Reisebericht von Patricia Deller

Mit verschlafenen, aber trotzdem vor Vorfreude strahlenden Gesichtern starteten die Gymnasialklassen 10c und 10d am Montag, dem 18. Juni 2012 um 7 Uhr morgens an der Goldschmiede Vallendar gemeinsam mit ihren Lehrern Frau Weber, Herrn Ullenbruch, Frau Niklas-Wirth und Frau O’Brien per Bus in Richtung der Landeshauptstadt Berlin. Nach anstrengender 10-stündiger Busfahrt kamen alle Reisenden erschöpft, aber erleichtert im Hostel in Friedrichshain an. Mit größter körperlicher Anstrengung wurden die Koffer in die Zimmer im vierten Stock getragen. Nach dem Abendessen machten sich die Schülerinnen mit dem S- und U-Bahn-System Berlins vertraut. Um den Tag mit einer kulturellen Sehenswürdigkeit abzurunden, fuhren sie auf den Fernsehturm hoch, von wo sie eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt hatten.

Am zweiten Tag besuchten die Klassen das ehemalige Staatssicherheitsgefängnis in Hohenschönhausen. In einer sehr ansprechenden Führung konnten die Schülerinnen und Lehrer spüren, wie sich die zu Unrecht festgenommenen Insassen in den dunklen, kleinen Zellen oder in den Verhörzimmern damals gefühlt haben müssen.
In der darauf folgenden Stadtrundfahrt per Bus sahen sie viele aus den Medien bekannte Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die East-Side Gallery, das Bundestagsgebäude oder das Brandenburger Tor. In ihrer Freizeit wurden weitere Sehenswürdigkeiten und Geschäfte erkundet und nach dem Abendessen stand noch der Besuch des Sony-Centers am Potsdamer Platz auf dem Programm.

Die Schülerinnen bekamen am dritten Tag der Klassenfahrt einen Einblick in die ägyptische Geschichte im Neuen Museum und nahmen an einer Führung in einem Schutzbunker aus der Kriegszeit teil. Der Nachmittag stand den Schülerinnen zur freien Verfügung und sie hatten die Möglichkeit, sich weitere Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise das Brandenburger Tor anzuschauen.

Der vierte und vorletzte Tag begann nach dem Frühstück mit einem kleinen Rundgang durch die verspielten und schön angelegten Hackeschen Höfe. Anschließend ging die Gruppe zum Deutschen Dom. Dort erwartete sie eine Führung durch die Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“.
Am frühen Nachmittag stand der Besuch des Bundesrates auf dem Programm. In einem Rollenspiel konnten die Schülerinnen zu dem von ihnen selbst gewählten Thema “Führerschein mit 16- Ja oder Nein ?” debattieren. Sie wurden stellvertretend für die einzelnen Bundesländer, die Bundesregierung und das Präsidium aufgeteilt, überlegten sich Pro- und Kontra-Argumente und trugen diese souverän vor. Mit Spaß und Eifer beteiligten sich alle an der Diskussion und die Leiterin der Führung betonte, sie sei sehr angetan von den konstruktiven Beiträgen der Mädchen.
Am Abend fuhren die Klassen und die Lehrer nach Potsdam. Sie waren beeindruckt von dem prachtvollen Schloss Sanssouci und den umliegenden Parkanlagen.
Nach der Rückkehr in das Hostel mussten die Koffer wieder gepackt werden, da am nächsten Morgen die Rückreise nach Vallendar bevorstand.

Freitagmorgen um 9 Uhr saßen alle Schülerinnen im Bus und blickten auf anstrengende, aber schöne Tage in der Bundeshauptstadt zurück. Sie hatten viele Sehenswürdigkeiten bestaunt und Berlin als große, vielfältige und aufregende Stadt erlebt. Mit zahlreichen neuen Eindrücken im Gepäck kehrten alle zurück nach Vallendar und werden die erlebnisreiche Zeit in Berlin so schnell nicht vergessen.

 



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