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Kletterexkursion Rhön · 11.06.2012

Am Samstagmorgen, den 26. Mai starteten wir, sieben Mädels der 10. bis 12. Klasse der Schönstätter Marienschule, zusammen mit Frau Kluge und Frau Wedekind fröhlich, munter und aufgeweckt nach Fulda. Auf dem Programm standen unter anderem natürlich Klettern, aber auch eine „Wanderung“ auf die Milseburg und Erlebnispädagogik. Wir waren anfangs etwas skeptisch, doch schon bald war uns klar, Erlebnispädagogik ist nicht nur etwas für die Unterstufe. Unter dem Thema „Wie entdecke ich Neues?“ lernten wir viel Spannendes und das einstimmige Fazit lautete: Durch die Verbindung mit dem Klettern lernt man sich selbst und das Entdecken von Neuem aus einem anderen Blickwinkel kennen. Also genau das, was wir brauchen, wenn wir die Schule nächstes Jahr verlassen.

Zum Erlebnispädagogikprogramm gehörte neben Erkundung der Stärken und Schwächen, die man beim Herangehen an Neues mitbringt, auch die praktische Erfahrung mit neuen Routen.

So, und damit zum ursprünglichen Vorhaben der dreitägigen Exkursion nach Fulda: dem Klettern.
Sagen kann ich dazu eigentlich nur, dass wir jeden Tag draußen am Felsen waren und uns Kommandos wie „Zu“, „Ab“, „Achtung Seil“ und „Stand“ bald so in Fleisch und Blut übergingen, dass wir nachts sogar davon träumten!

Abseilen und Routenteilung fördern das Vertrauen in sich selbst und den anderen – in den Kletterer und den Sicherer.
Atemberaubende Ausblicke von oben auf die Wand. Und die umliegenden Hügel sind die Belohnung für abenteuerliche Hängepartien. Angst kennen wir nicht, wenn wir klettern, aber
mulmig kann es einem schon mal werden, bis man sich überwindet, die Hände von Wand und Seil zu lösen und sich einfach frei am Felsen schweben zu lassen!

Und wen wundert es bei diesen Beschreibungen und Bildern, dass wir nie müde wurden, neue Routen zu besteigen und unsere Kräfte bis zum Ende auszupowern?
Mich wundert nur, dass wir noch mit der gleichen Begeisterung auf die Milseburg, den höchsten Berg (!) – nicht die höchste Erhebung in der Rhön – steigen konnten. Aber auch das lohnte sich, wie von Frau Wedekind, die eine Zeit lang in Fulda gearbeitet hatte, versprochen worden war.

Unsere dreitägige Klettertour endete leider schon am nächsten Tag.
Zum Abschluss veranstalteten wir noch ein gemütliches Abschlussgrillen in unserem schönen Jugendheim und zogen ein Fazit aus den letzten Tagen.
Es wurde noch einmal über das Vergangene gelacht und sich ausgetauscht, bevor die Koffer gepackt und der allerletzte Kaffee getrunken wurde.
Anschließend bekamen wir noch ein kleines Geschenk von Frau Kluge überreicht, das uns hilft, nie die Orientierung zu verlieren und immer unseren Weg zu finden – ein schönes Andenken an die wohl letzte gemeinsame Klettertour, obwohl wir alle hoffen, im Herbst noch einmal Klettern zu fahren! ?
Vielen Dank, Frau Kluge und Frau Wedekind!

Schließlich wurde es doch Zeit, aufzubrechen; doch zunächst ging es los nach Fulda, wo sich unter der Führung von Frau Wedekind schnell eine gute Eisdiele fand sowie ein wunderbarer Platz für ein letztes Gruppenfoto nach Besichtigung des Fuldaer Doms!

Helena Pinger, 10 d

 



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