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Aspirin für alle ?! · 1.06.10Exkursion der 11er Chemikerinnen zur Bayer AG nach Leverkusen
Wer glaubt, dass sich der Aufgabenbereich der Bayer AG in Leverkusen nur auf die Herstellung der uns allen bekannten Kopfschmerztablette beschränkt, konnte auf dieser Exkursion des 11er Chemie Leistungskurses und Grundkurses vom Gegenteil überzeugt werden.
Nachdem wir unsere Reise am 12. Mai 2010, morgens um 7:00 Uhr, zusammen mit Frau Denzer und Herrn Ullenbruch von der Goldschmiede aus starteten, wurden wir direkt nach unserer Ankunft in Leverkusen von den Projektleitern begrüßt und in die verschiedenen Bereiche eingeführt, die es im Schülerlabor Baylab Plastics der Bayer AG zu entdecken gab. Nach einer kurzen Ideensammlung, sollte es an diesem Tag unsere Aufgabe sein, aus Polycarbonat (Makrolon®) selbstständig Trinkbecher herzustellen. Dazu sollte in Gruppen gearbeitet werden, die sich mit dem Design, der Forschung, der technischen Herstellung, der Kommunikation unter den Teams, und der finanziellen Lage unseres Projektes beschäftigen sollten.
Nachdem wir in uns selbst in unseren Gruppen eingefunden haben, begannen wir mit der Entwicklung unserer Becher. Nach einer ersten intensiven Arbeitsphase, d. h. der Aufstellung von Statistiken, der Suche nach der richtigen Farbe und den ersten Untersuchungen im Labor, fuhren wir in die werksinterne Mensa, in der uns ein separates Buffet zur Verfügung gestellt wurde, in dem auch die Vegetarier unserer Kurse nicht vergessen wurden.
Gestärkt vom Mittagessen und motiviert unsere Becher fertig zu stellen, kehrten wir in das Schülerlabor zurück, wo wir uns sogleich wieder an die Arbeit in unseren Gruppen begaben. Nach einer zweiten längeren Arbeitszeit, in der die einzelnen Teams erfolgreich miteinander kooperierten, konnten wir schon nach kurzer Zeit unsere petrolfarbenden Becher bewundern.
Nachdem wir unsere Arbeit beendet hatten, fanden wir uns mehr oder minder pünktlich um 15:00 Uhr wieder in unserer Runde zusammen und besprachen unsere heutigen Ergebnisse. Jede Gruppe erhielt nun die Gelegenheit ihre Arbeiten darzustellen, sodass wir neben einem Film mit Bildern des ganzen Tages, auch einen eigens gedrehten Werbespot sehen konnten und Einblick in die Arbeit des Forschungsteams erhielten. Das Finanzteam konnte am Ende unserer Besprechung eine Kostenaufstellung vorzeigen, in der wir, unter Berücksichtigung einiger Änderungen in der Produktionsweise, in der Mitarbeiterzahl und im Verkauf, unsere Becher gewinnbringend hätten verkaufen können.
Abschließend folgte nur noch das Schlusswort der Betreuer im Labor, die uns an diesem Tage mehr als deutlich gemacht hatte, wie schwer es doch ist, einen so einfachen Gegenstand zu produzieren und wie viele verschiedene Bereiche ineinander greifen müssen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.
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