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Schule trifft Wirtschaft · 18.05.2010

Wenn sich das Schulleben so langsam dem Ende entgegen neigt, wird es Zeit, eine Entscheidung für den zukünftigen Lebensweg zu treffen. Das ist oftmals leichter gesagt als getan, denn die Wenigsten wissen bereits im jungen Alter, wohin es im Berufsleben letztendlich gehen soll. Zumeist sind die Interessen zwar vielfältig, jedoch scheint die Frage „Was passt zu mir?“ manchmal schier unlösbar zu sein.

Zur Lösung dieser Frage bekamen die Schülerinnen der Schönstätter Marienschule am 7. Mai eine praktische Hilfestellung. An diesem Aktionstag fanden sich ausgewählte Unternehmen und Berufsschulen in der Schönstätter Marienschule ein und gaben den Mädchen unter dem Motto „Schule trifft Wirtschaft“ einen Einblick in die Berufe ganz unterschiedlicher Branchen. In den angebotenen Workshops lautete die Devise dabei nicht nur „zuhören“, sondern auch „mitmachen!“ Denn über einen Beruf nur zu reden ist etwas anderes, als ihn tatsächlich zu erleben.

Während die einen eher klassische Berufsbilder wählten, nutzten andere die Möglickheit, einmal in vermeintliche Männerberufe hineinzuschnuppern, wie zum Beispiel im Infobus der Handwerkskammer Koblenz.

Zum Erstaunen vieler wurden die technischen Tätigkeiten nicht von Azubis, sondern von „Azubienen“ präsentiert. Warum sollten sich nicht auch Mädchen für Pneumatik interessieren? Zumal viele Unternehmen der technischen Branchen ihre Auszubildenden verstärkt in der weiblichen Bevölkerung suchen, da sich diese im Vergleich zur männlichen Konkurrenz inzwischen durch eine im Schnitt höhere Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit auszeichnen. Eine Tendenz, die eine reine Mädchenschule nachweislich in jeder Hinsicht verstärkt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag in den gesundheitlich-sozialen Berufsfeldern. Gerade die Ausbildungswege zur Physiotherapeutin oder Sozialassistentin waren heiß begehrt. Diese Gelegenheit wurde sogleich genutzt, um der Fitness unseren Schülerinnen ein wenig auf den Zahl zu fühlen.

Am Ende des Aktionstages waren alle Teilnehmer durchweg begeistert. Wissbegierige Schülerinnen auf der einen und engagierte Unternehmen auf der anderen Seite – von dieser Zusammenführung können alle nur profitieren. Auch wenn die Frage nach dem persönlich richtigen Weg ins Berufsleben natürlich nicht sogleich für jede Schülerin beantwortet werden konnte, so haben sich doch für viele neue Möglichkeiten aufgetan.

 



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