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„Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, der trägt sie am vollkommensten.” · 20.02.10Schülerinnen der 5d entwickeln und fertigen Masken im Unterricht von Frau von Löbbecke Das Zitat im Titel soll von Theodor Fontane (1819-98) stammen und so kurz nach Karneval war es das Erste, das mir einfiel, als ich in dieser Woche nach Karneval und so kurz vor dem ersten Fastensonntag die 5d besuchen durfte. Nach einer besonders fröhlichen Begrüßung (“Gu—ten Mor—gen, He-rr Mef—fert!”) beschied mir Frau von Löbbecke, mich kurz zur Tafel umzudrehen. Was mich erwartete, als ich mich wieder zur Klasse wenden durfte, überraschte mich.
Da standen die Schülerinnen mit einem breiten Grinsen (wahrscheinlich ob meines verblüfften Gesichts) MASKIERT vor mir. Die Masken so vielfältig wie bunt. Manche im Stil des venezianischen Karnevals, andere erinnerten an Sommer, Märchen oder hätten in besonders ausgeflippten Optikergeschäften ausgestellt sein können. Nun wäre es wohlfeil, das Ergebnis in vielen bunten Bildern zu dokumentieren und es damit bewenden zu lassen.
ABER: Unterrichtsergebnisse sind immer zweitrangig (d.h. nicht, dass sie unwichtig wären). Was aber ist dann erstrangig?
Das Projekt war für die jungen Designerinnen eine große Herausforderung, aber hoch motiviert durch das mitgebrachte Material haben sie individuelle, tolle Modelle entwickelt.
P.S. Lesen Sie noch einmal den Titel dieses Artikels und glauben Sie mir: Diese Schülerinnen wussten alle, dass sie eine Maske tragen… Wissen wir Erwachsenen das immer?
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