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Traumberuf Journalismus? · 28.01.2010

Die Exkursion der Journalismus-AG zur Kölner Info-Messe:

Man schrieb das Jahr 2009, es war 15. Dezember und bitterkalt. An diesem frostigen Morgen machten sich fünf motivierte Mitglieder der Journalismus-AG auf den Weg nach Köln, um in die Welt der Medien einzutauchen und die Kälte für einen Moment zu vergessen.
Wir, Katharina Goebel, Isabel Hasani, Milena Merten, Anna Schwaderlapp und Conny Pretz, trafen uns pünktlich um 9:45 Uhr am Vallendarer Bahnhof und fuhren nach einigen (Frier-)Minuten Wartezeit in Richtung Köln Messe/Deutz.

Als ob sie uns begrüßen wollte, fing die Sonne in Köln für uns an zu strahlen. Leider half uns das bei der Orientierung in Deutz nicht wirklich weiter. Als wir uns in einem dunklen Tunnel schon verloren glaubten, wandten wir uns an zwei vertrauenswürdige DB-Mitarbeiter, die uns wieder ans Licht führten. „Geradeaus, links, rechts, am Wasser lang“ – und schon waren wir da, bei der absolut-Karriere – Messe „Wege in den Traumberuf Medien“ im Theater am Tanzbrunnen.
Anfangs erschlagen vom dortigen Currywurst-Geruch, verschafften wir uns schnell einen Überblick in dem beschaulichen Raum und bekamen jeder eine „Überraschungstüte“ gefüllt mit Informationsmaterial in die Hand gedrückt.
Danach verfolgten wir eine Podiumsdiskussion über den Einstieg in den Journalismusberuf und bekamen wertvolle Tipps über unser Verfahren nach dem Abi. Unter anderem stand Jörg Schönenborn, Chefredakteur des WDR, den die meisten wohl als Moderator im ARD kennen, auf der Bühne und riet den Journalismusinteressierten vor dem Studium zunächst ein Praktikum zu absolvieren und nach Abschluss des Studiums ein Volontariat zu machen.

Anschließend erkundeten wir die einzelnen Info-Stände und erhielten einen kleinen Einblick in verschiedene medienbezogene Studiengänge. Für schlappe 22 000 Euro kann man seinen Traumberuf auf Palma de Mallorca erlernen. Uns interessierten dann aber doch die realistischeren Studienangebote wie z.B. Kommunikationswissenschaften und Journalismus in Köln oder diverse Universitäten in Berlin, Hamburg oder Bielefeld.
An jedem Stand wurde man individuell beraten, bekam viele Infomaterialien, aber auch Bonbons, Plätzchen oder Gummibärchen, was die eine oder andere von uns zugegebenermaßen anlockte.

Später stellten wir dann fest, dass dasselbe Verfahren auf dem Kölner Weihnachtsmarkt angewendet wird. Da wir unsere Mägen nicht nur mit Süßkram füllen wollten, wanderten wir bei kaltem, aber sehr schönem Winterwetter auf die andere Rheinseite und testeten verschiedene kulinarische Köstlichkeiten. Außerdem sahen wir einen Nikolaushund und verfielen selbstgemachten Bonbons, die uns auf Grund nun gefüllter Taschen den weiteren Tag versüßten.
Zurück auf der Infomesse verfolgten wir eine interessante Podiumsdiskussion zum Thema „Wege in Grafik, Design und Werbung“. Mit der richtigen zündenden Idee kann man, wie einige Beispielwerbespots zeigten, in der Branche eine steile Karriere hinlegen, wie z.B. der Erfinder des Saturn-Slogans „Geiz ist geil“.
Bereichert mit vielen neuen Eindrücken und Informationen machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zum Bahnhof. Da wir uns ja nun bestens in Deutz auskannten, war die Orientierung kein Problem mehr.

Im Zug stöberten wir in unseren neu erworbenen „Überraschungstüten“, wo wir viele Anregungen für unsere Zukunft fanden. Außerdem verfassten wir den Artikel, den Sie gerade lesen.
Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass der Journalismus tatsächlich ein Traumberuf ist oder sogar wie Prof. Frank Heinrich (Direktor der Europäischen Business- und Medienakademie) bei der Podiumsdiskussion sagte: „der geilste Beruf, den ich je gemacht habe“. (Journalismus-AG)

 



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