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5d für „Schönstatt macht Weihnachten“ (3) : Die 5d im Altenheim Reginaberg · 25.12.09

Dass die Klasse 5d etwas unternimmt als Beitrag zur sozialen Aktion, zu der die Schülersprecherinnen angeregt hatten, war klar. Die Frage nach dem „Wo?“ blieb noch zu klären. Zur Diskussion standen einige Altenheime im Umkreis. Warum jedoch in die Ferne schweifen, wenn sich so nah eine Tür auftun würde, nämlich im Altenheim Reginaberg. Von der Höhrer Straße bis zum Altenheim auf dem Reginaberg sind es ca. 10 Minuten Fußweg, und zwar steil bergauf. Schon der Aufstieg bei winterlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein war ein Erlebnis. Wie gut, dass sich alle 31 „Bergsteigerinnen“ zuvor in der Mensa der Marienschule bei Nudeln mit Bolognese gut gestärkt hatten. Oben angekommen, wurden wir von Frau Schmitz freundlich empfangen und in den Saal geleitet, wo bereits Stühle für die Bewohnerinnen des Hauses und ein Mikrofon für die Darbietenden bereit standen.

Langsam füllte sich der Raum, Instrumente und Geschenke waren an Ort und Stelle und es konnte losgehen. Zunächst stellten sich die Klassensprecherinnen, Elodie Na und Sophie Schmitz auf charmante Weise vor und erklären, warum sie gekommen waren. Danach übergaben sie das Wort am Mikrophon den beiden Moderatorinnen, Elisabeth Frey und Anna Kotlik, die mit sicherer Stimme durch das Programm führten.
Auf dem Programm standen natürlich Adventslieder, die im Chor oder instrumental den Saal füllten und im Herzen widerklangen.

Zu einem richtigen Adventsstündchen gehört auch eine Geschichte. Sie wurde von Emily Eifler, Anne Gilles, Lara Ivaloye abwechselnd vorgelesen. Diese weihnachtliche Geschichte handelte davon, wie die ersten Strohsterne gebunden und verschenkt wurden, nämlich damals, vor mehr als 2000 Jahren von den Hirten, die sich aus dem Stall von Bethlehem ein Erinnerungszeichen, quasi ein Souvenir in Form von Strohhalmen mitnahmen und die Halme – in Sternform gebunden – weiterschenkten, zusammen mit ihrer Verkündigung der frohen Botschaft von Weihnachten, dem Kind in der Krippe, der als Retter der Welt gekommen ist. Hätte es eine passendere Geschichte gegeben zum Überreichen der gebastelten Strohgebinde (siehe Bericht)? Mit ihrem Geschenk wollten die Schülerinnen auch etwas von der Stallatmosphäre, dem Klima in der Heiligen Familie vermitteln. Und es ging im Saal auf dem Reginaberg dann auch wirklich sehr herzlich zu.

Das Lied „Maria durch einen Dornwald ging“ hatte es den Schülerinnen angetan. Lena Aschkowski, als Maria verkleidet, bewegte sich bei der ersten Strophe ruhig und besinnlich im Raum. Während der zweiten Strophe hielt sie eine brennende Kerze in der Hand als Symbol für das Kind, das Maria unter ihrem Herzen trägt.

Bei der dritten Strophe hielten alle Schülerinnen der Klasse ihre gebastelten Rosen in die Höhe. Jeder konnte es sehen: „Da haben die Dornen Rosen getragen, als das Kindlein durch den Wald getragen.“ Gerührt und dankbar nahm das Publikum das Rosengeschenkt in Empfang.

Anschließend begegneten sich die Generationen, die ein Altersunterschied von bis zu 80 Jahren trennt, doch die Freude aneinander deutlich sichtbar verbindet.

Als schließlich Lebkuchenteller und Getränke gereicht wurden, griffen die Fünftklässerinnen gerne zu, bevor es hieß, Abschied zu nehmen und den Abstieg ins Tal Schönstatt anzutreten. Die Aktion „Schönstatt macht Weihnachten“ hat nicht nur den alten Leuten auf dem Reginaberg Freude gemacht, sondern auch die Klassengemeinschaft der 5d gestärkt und allen Beteiligten zu einem Erlebnis verholfen, das so schnell nicht vergessen wird. (Sr. Theodore)

 



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