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Festungstrophy-Wandertag der Klassen 5a, b, c und d · 01.09.2014

Es war ein Sommertag, wie man ihn sich vor den großen Ferien nicht schöner (vielleicht etwas kühler) wünschen kann. Am 23. Juli 2014 brachen 125 Fünftklässlerinnen von der Marienschule auf in Richtung Ehrenbreitstein. Über den Felsenweg gelangten sie nach einem strammen Marsch am Rhein entlang auf die Festung. Dort begrüßte Herr Lemke die Klassen und die sie begleitenden Lehrerinnen und Lehrer sehr herzlich. Als Archäologiepädagoge und Kollege war er so ganz in seinem Element. Herr Lemke hatte den Innenhof der Felsentorwache für die Gruppe reserviert, einen Ort, der sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. In dieser Arena wurden innerhalb von einer Stunde vier Wettkämpfe ausgetragen, die die Festungsgeschichte zum Thema hatten.

Zu Beginn legten alle Klassen feierlich eine Fairnesserklärung ab und schworen sich darauf ein, wie wichtig es sei, dabei zu sein und dass man auch anderen den Sieg gönne.
Im ersten Teil des Wettkampfes zur Festung als seit 3000 Jahren befestigtem Ort standen die Kelten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Schülerinnen erfuhren, dass Caesar die Treverer als das beste Reitervolk ansah. Dieses Lob auf die Treverer inspirierte Herrn Lemke zu einem Reiterspiel: Jede Klasse stellte ein „Pferd“ und einen Reiterin, die ihren Gaul, dem die Augen verbunden waren, eine Runde in der Arena dirigieren sollte.

Während die Stoppuhr lief, feuerten die Schülerinnen sich gegenseitig an. Jede Klasse, die ihren Zusammenhalt mit einheitlicher T-Shirt-Farbe demonstrierte, machte lautstark von sich hören mit Rasseln, Tröten und was sonst noch am WM-Fan-Artikeln aufzutreiben war.

Im zweiten Teil ging es um die Römer. Caesar hatte bei Neuwied eine Brücke über den Rhein geschlagen und war in den Westerwald vorgedrungen. In Niederberg hatten die Römer ein großes Kastell errichtet und hier, auf dem jetzigen Festungsgelände, einen kleinen Wachturm gebaut, von dem aus die Grenzregion überschaut und nach Feinden Ausschau gehalten werden konnte. Die Aufgabe für die Fünfer bestand nun darin, zwei Turmbauerinnen zu bestimmen, die mit je 96 Holzklötzchen einen möglichst hohen Turm errichten sollten.

Im Mittelalter, 1000 nach Christus, ließ der Ritter Ehrenbert die erste Burg auf dem Felsen erbauen. Beim den Festungsspielen der Fünfer legten Herr Barth und Herr Gockel vier Schülerin Kettenhemd und -haube an – ein wahrer Kraftakt bei so gewichtigen Kleidungsstücken – und rüsteten sie mit Helm und Speer aus. So schnell wie möglich las jede Klassenvertreterin folgenden Text ab: „Ich bin Ehrenbert, der tapfere Ritter, der vor 1000 Jahren an dieser Stelle eine Burg errichtet hat.“

Im letzten Teil des Wettkampfes erzählte Herr Lemke, dass das Land und Koblenz von der französischen Revolutionsarmee erobert wurde, dass später die Preußen kamen und hier die zweitgrößte Festung Europas bauten.

Diesmal waren außer den Schülerinnen auch die vier Klassenlehrer dran, Fragen zu Herrn Lemkes Referat und zu weiteren (zum Teil auch heiteren) Wissensgebieten zu beantworten.

Am Ende der Festungsspiele war das Männchen der 5d am weitesten vorangekommen.
Da sich alle angestrengt, bei einer Teildisziplin gewonnen und vor allem ihren Spaß hatten, wurde allgemein applaudiert und besonders Herrn Lemke gedankt. Mit großem Einsatz und Geschick hat er für Wissenszuwachs gesorgt und das Zusammengehörigkeitsbewusstsein des Jahrgangs gestärkt.

Mit der Seilbahn ging es wieder nach unten. An der Anlegestelle wartete schon unser Schiff.

Mit einer schönen Schifffahrt auf Rhein und Mosel klang der Wandertag aus.

Sr. M. Theodore

 



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